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Allianz Geschäftsbericht 2013

6 Dabei war es in allen Weltregionen ein schwieriges Jahr. Die Notwendigkeit von strukturellen Anpassungen, die Konsolidierung der Staatsfinanzen in der Eurozone, die Budgetkrise in den USA und beträchtliche politische Risiken insbesondere im Nahen Osten – das alles hat das Wachstum der Weltwirtschaft belastet. Es lag 2013 sogar geringfügig unter dem niedrigen Vorjahresniveau. Die Notenbanken haben mit der quasi unbegrenzten Bereitstellung von Liqui- dität das Wachstum zwar unterstützt, aber die Folgen der anhaltend niedrigen Zinsen sind für alle Sparer und damit auch für uns als Versicherer eine Heraus- forderung. Zusätzlich haben im Jahr 2013 starker Hagel, schwere Stürme und Überschwemmungen unser Ergebnis insbesondere in Deutschland und in Osteuropa belastet. Und dennoch ist es uns zum zweiten Mal in Folge gelungen, mit posi­tiven Schlagzeilen zu punkten. Die Schaden- und Unfallversicherung erzielte trotz der erheblichen Belastungen aus Naturkatas­trophen ein Plus von 14,2 % beim operativen Ergebnis. Diese konnten wir durch eine deutliche Verbesserung bei unserer US-amerikanischen Sach­versicherungs-Tochtergesellschaft Fireman’s Fund und einen herausragenden Ergebnisbeitrag der ­Allianz Italien mehr als ausgleichen. Der Umsatz in der Lebens- und Krankenversicherung wuchs unterstützt durch starkes Wachstum insbesondere in Deutschland und Italien um insgesamt 8,5 %, obwohl das Niedrigzinsumfeld die Kunden allgemein eher verunsicherte. Das operative Ergebnis ging dabei von seinem hohen Vorjahresniveau um 8,0 % zurück. In Deutschland haben wir 2013 ein neues Lebensversicherungs­ produkt mit getrennten Garantien in der Anspar- und Auszahlungsphase eingeführt, das eine viel schonendere Kapitalunterlegung erlaubt. Im Gegenzug kann der Kunde eine höhere Rendite erwarten. Diese Innovation wurde vom Markt gut angenommen. Das Asset Management erzielte trotz des herausfordernden Umfelds im zweiten Halbjahr 2013 mit einem Plus von 7,0 % ein neues operatives Rekord­

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