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Allianz Geschäftsbericht 2013

102 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Rentenportfolio Rentenportfolio zum 31. Dezember 2013: 480,6 Mrd € [zum 31. Dezember 2012: 480,4 Mrd €] in % Banken 7 [8] Staatsanleihen 37 [37] Pfandbriefe 21 [22] Industrieanleihen 24 [22] Übrige 11 [11] Die Aufteilung unseres Rentenportfolios blieb praktisch unverändert, wobei der Anteil der Unternehmensanleihen etwas erhöht und der Anteil der Bankanleihen und Pfandbriefe unwesentlich verringert wurde. Ungefähr 95 % unseres Rentenportfolios waren in Anleihen und Kredite mit einem „Investment Grade“-Rating investiert.1 Unser Engagement in Staatsanleihen blieb mit 179,6 MRD € an­nähernd auf Vorjahresniveau (31. Dezember 2012: 177,4 MRD €), das entspricht 37 % unseres Rentenportfolios. Im Jahr 2013 haben wir unser Engagement in supranationalen Anleihen erhöht und unser EngagementinItalienverringert.AnlageninStaatsanleihenausItalien und Spanien machten einen Anteil von 6,0 % bzw. 0,6 % unseres Renten­ portfoliosaus.DieentsprechendennichtrealisiertenGewinne(brutto) beliefen sich auf 1 922 MIO € in Italien und 144 MIO € in Spanien. Unser EngagementinportugiesischenStaatsanleihenbliebbegrenzt,unsere verbliebenen Engagements in Griechenland und Irland haben wir zu Jahresbeginn nahezu vollständig abgebaut. Unser Pfandbriefe-Portfolio verringerte sich von 107,1 MRD € auf 102,5 MRD €, da die Erlöse aus fällig gewordenen Pfandbriefen – vor allem in Deutschland – nur zum Teil in diese Rentenanlageklasse reinvestiert wurden. 47 % dieses Portfolios waren deutsche Pfandbrie- fe, die entweder durch Darlehen an die öffentliche Hand oder durch Hypothekendarlehen besichert sind. Weitere 16 % bzw. 9 % waren fran- zösische bzw. spanische Pfandbriefe. Pfandbriefe unterliegen Min- destanforderungen an die Risikoabsicherung, und zwar durch eine vorgegebene Beleihungsgrenze für das zugrunde liegende Objekt sowie zusätzlich durch eine freiwillige Überdeckung. Dies bildet einen wesentlichen Sicherheitspuffer gegen sinkende Immobilien- preise und Zahlungsausfälle. 1 Ohne Bestand aus eigenem Hypothekengeschäft mit deutschen Privatkunden. Für 2 % sind keine Ratings verfügbar. Unser Unternehmensanleihen-Portfolio stieg von 107,1 MRD € auf 116,3 MRD €, da die Höhe der Neuanlagen die Rückgänge in den Zeit- werten übertrafen. Unser Engagement in nachrangigen Anleihen aus dem Banken- sektor verringerten wir sowohl im Tier-1- als auch im Tier-2-Anteil um insgesamt 1,9 MRD € auf 4,8 MRD €. Unser Rentenportfolio umfasst zudem 4 % Asset-Backed-Securi- ties (ABS). Ihr Wert belief sich zum Bilanzstichtag 2013 auf 18,4 MRD € und lag damit um 1,1 MRD € unter Vorjahr. Dieser Rückgang resultierte vor allem aus Veräußerungen von Mortgage-Backed-Securities (MBS). Dabei handelte es sich um Agency-MBS, die von der US-Regie­rung gestützt werden. Ihr Anteil an unseren ABS-Papieren ging von 21 % auf 13 % zurück. Insgesamt entfielen 73 % unserer ABS-Papiere auf MBS. 97 % des ABS-Bestands waren mit „Investment Grade“ bewertet, 87 % erhielten ein „AA“ oder höheres Rating (31. Dezember 2012: 88 %). Kapitalanlageergebnis Kapitalanlageerträge (netto) Mio € Konzern Stand 31. Dezember 2013 2012 Delta Zinserträge und ähnliche Erträge (netto) 1 20 497 20 598 - 101 Erträge aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanzaktiva und -passiva (netto) - 1 842 - 511 - 1 331 Realisierte Gewinne/Verluste (netto) 4 285 4 327 - 42 Wertminderungen auf Finanzanlagen (netto) - 611 - 934 323 Aufwendungen für Finanzanlagen - 905 - 876 - 29 Kapitalanlageerträge (netto) 21 424 22 604 - 1 180 1 Bereinigt um Zinsaufwendungen (ohne Zinsaufwendungen für externe Fremdfinanzierung). Unsere Kapitalanlageerträge (netto) sanken um 1 180 MIO € auf 21 424 MIO €. Die Hauptursache war ein rückläufiges Ergebnis aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanzaktiva und -passiva (netto). Der Verlust bei unseren Erträgen aus erfolgswirksam zum Zeit- wert bewerteten Finanzaktiva und -passiva (netto) erhöhte sich von 511 MIO € auf 1 842 MIO €. Zurückzuführen war dies hauptsächlich auf Nettoverluste aus Wechselkurseffekten und Finanzderivaten in unse- remdeutschenLebens-undKrankenversicherungsgeschäft.Derivate setzen wir sowohl zum Schutz vor Aktienkurs- und Wechselkurs- schwankungen als auch zur Steuerung von durations- und anderen zinsbezogenen Risiken ein. Ausschlaggebend für die Entwicklung warendieAufwertungdesEurogegenüberdenWährungenbestimmter Schwellenländer sowie der Anstieg der Zinssätze. Zudem spiegelt der Rückgang auch die fehlenden Erträge der im April 2012 veräußerten The-Hartford-Optionsscheine wider.

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