Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Allianz Geschäftsbericht 2013

104 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Fremdkapital Schaden- und Unfallversicherung ENTWICKLUNG DER RÜCKSTELLUNGEN FÜR Schäden und NOCH NICHT ABGEWICKELTE VERSICHERUNGSFÄLLE 1 MRD € 100250 50 75 55,8 6,9 -13,5 62,7 b a c d 31.12.2013 31.12.2012 50,5 6,1 -1,7 +13,9 56,6 -4,0 a  Zahlungen für Vorjahresschäden b  Abwicklungen aus Vorjahresschäden c Währungsumrechnungen und übrige Veränderungen, Veränderungen Konsolidierungskreis und Um­gliederungen d  Rückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle im Geschäftsjahr  Netto   Abgegeben    Veränderungen (netto) 1 Nach Geschäftsbereichskonsolidierung. Weitere Informationen über die Veränderung der Rückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle im Schaden- und Unfallversicherungs­ geschäftsbereich finden sich unter Angabe 19 im Konzernanhang. Gegenüber Ende 2012 sanken die Bruttorückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle in der Schaden- und Unfallversicherung um 6,1 MRD € auf 56,6 MRD €. Die Nettorückstel- lungen sanken im selben Zeitraum von 55,8 MRD € auf 50,5 MRD €. Zum 1. Januar 2013 änderte der ­Allianz Konzern die Darstellung der diskontierten Schadenrückstellungen in der Konzernbilanz. Diese werden nicht mehr unter „Rückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle“ ausgewiesen, sondern unter „RückstellungenfürVersicherungs-undInvestmentverträge“.Hieraus resultierte ein Reklassifizierungseffekt von - 2,9 Mrd €.1 Währungs- umrechnungenundübrigeVeränderungenbeliefensichauf- 1,2 MRD €. Ohne diese beiden Effekte sind die Nettorückstellungen um 1,2 MRD € gesunken. 1 Weitere Informationen zu den Änderungen in der Darstellung finden sich unter Angabe 4 im Konzernanhang. Vermögenslage und Fremdkapital – Lebens- und Krankenversicherung Kapitalanlagen Lebens- und Krankenversicherung Unsere Kapitalanlagen in der Lebens- und Krankenversicherung stiegen um 14,7 MRD € bzw. 3,1 % auf 487,0 MRD €. Dies war vor allem auf höhere Finanzaktiva aus fondsgebundenen Verträgen sowie gestiegenen Aktienanlagen infolge positiver Marktentwicklungen und Neuanlagen zurückzuführen, aber auch auf höhere Bestände an festverzinslichen Wertpapieren und Barmitteln. Zusammensetzung Kapitalanlagen – Zeitwerte MRD € zum 31. Dezember 2013 2012 Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva und -passiva Aktien 2,3 2,1 Anleihen 2,2 2,3 Sonstiges 1 - 4,2 - 3,5 Zwischensumme 0,3 0,9 Finanzanlagen 2 Aktien 28,8 24,1 Anleihen 269,3 266,4 Barreserven und andere liquide Mittel 3 7,6 5,7 Sonstiges 10,0 9,9 Zwischensumme 315,7 306,1 Forderungen an Kreditinstitute und Kunden 89,9 94,1 Finanzaktiva aus fondsgebundenen Verträgen 4 81,1 71,2 Kapitalanlagen Lebens- und Krankenversicherung 487,0 472,3 1 Enthält Kapitalanlagen in Höhe von 1,7 Mrd € zum 31. Dezember 2013 (31. Dezember 2012: 1,7 Mrd €) und Verbindlichkeiten (einschließlich des Marktwerts zukünftiger Indexparti­zi­pationen aus aktien­ indizierten Rentenversicherungen) von - 5,9 (31. Dezember 2012: - 5,2) Mrd €. 2 Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,8 Mrd € zum 31. Dezember 2013 (31. Dezember 2012: 0,7 Mrd €) sind nicht berücksichtigt. 3 Enthält Barreserven und andere liquide Mittel, wie in der Konzernbilanz gegliedert nach Geschäfts­ bereichen ausgewiesen, in Höhe von 5,8 Mrd € zum 31. Dezember 2013 (31. Dezember 2012: 5,6 Mrd €) und Forderungen aus dem Cashpooling in Höhe von 3,5 (31. Dezember 2012: 2,6) Mrd €, bereinigt um erhaltene Sicherheiten aus Wert­papierleihgeschäften und Derivaten in Höhe von - 1,7 (31. Dezem- ber 2012: - 1,5) Mrd € und Verbindlichkeiten aus dem Cashpooling in Höhe von - 0,0 (31. Dezember 2012: - 1,0) Mrd €. 4 Finanzaktiva aus fondsgebundenen Verträgen stellen Kapitalanlagen dar, die Versiche­rungsnehmern des ­Allianz Konzerns gehören und in deren Namen verwaltet werden; sämtliche Wertänderungen dieser KapitalanlagenwerdendenVersicherungsnehmernzugeordnet.DaherstimmtihrWertinunsererBilanz mit demjenigen der Finanzpassiva aus fondsgebundenen Verträgen überein. Die International Financial Reporting Standards (IFRS) erfordern, dass sämtliche von einer Versicherungsgesellschaft gezeichneten Verträge in Abhängigkeit von einer gegebenenfalls vorhandenen Versicherungskomponente entweder als Versicherungsvertrag oder als Investmentvertrag klassifiziert werden. Dies gilt ebenfalls für fonds­ gebundeneProdukte.ImGegensatzzufondsgebundenenInvestmentverträgenbeinhaltenfondsgebun- dene Versicherungsverträge eine Abdeckung signifikanter Sterblichkeits- und Krankheitsrisiken.

Seitenübersicht