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Allianz Geschäftsbericht 2013

106 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Nicht in der Bilanz erfasste Geschäfte Im Rahmen seiner normalen Aktivitäten kann der ­Allianz Konzern auch solche Geschäfte abschließen, die den IFRS entsprechend nicht als Aktiva und Passiva in der Konzernbilanz erfasst werden. Da außer- bilanzielle Geschäfte weder eine wesentliche Ertragsquelle noch eine bedeutende Finanzierungsquelle für den ­Allianz Konzern darstellen, ist unser diesbezügliches Verlustrisiko gemessen an unserer Vermö- gens- und Finanzlage unwesentlich. Der ­Allianz Konzern geht verschiedene Verpflichtungen ein: Ver- pflichtungen aus Darlehen und Leasinggeschäften, Zahlungsver- pflichtungenundsonstigeVerpflichtungen.DetaillierteInformationen hierzu finden sich unter Angabe 46 im Konzernanhang. Der ­Allianz Konzern ist außerdem an mehreren Zweckgesell- schaften vertraglich beteiligt. Über die maßgeblichen Tätigkeiten der Zweckgesellschaften kann nicht mittels Stimmrechten oder ähn­ lichen Rechten verfügt werden, sondern diese werden durch vertrag- liche Vereinbarungen geregelt. Typischerweise werden solche Zweck- gesellschaften in Verbindung mit Asset-Backed-Finanzierungen, verschiedenen Investmentfonds, Hypothekendarlehen und „Collate- ralized Debt Obligations“ errichtet. Informationen zu unseren „Col- lateralized Debt Obligations“ finden sich unter Angabe 44 im Kon- zernanhang. Für Informationen zu den größten Risikokonzentrationen und zu anderen wesentlichen Risikopositionen verweisen wir auf das Kapitel „Risiko- und Chancenbericht“ ab    Seite 113. Zusammensetzung Kapitalanlagen – Zeitwerte MRD € zum 31. Dezember 2013 2012 Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva und -passiva Aktien – – Anleihen – – Sonstiges 1 - 0,2 - 0,2 Zwischensumme - 0,2 - 0,2 Finanzanlagen 2 Aktien 1,7 1,7 Anleihen 26,3 23,8 Barreserven und andere liquide Mittel 3 - 5,0 - 0,4 Sonstiges 0,3 0,2 Zwischensumme 23,3 25,3 Forderungen an Kreditinstitute und Kunden 18,2 16,9 Kapitalanlagen Corporate und Sonstiges 41,3 42,0 1 Enthält Kapitalanlagen in Höhe von 0,3 Mrd € zum 31. Dezember 2013 (31. Dezember 2012: 0,2 Mrd €) und Verbindlichkeiten in Höhe von - 0,5 (31. Dezember 2012: - 0,4) Mrd €. 2 Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 75,4 Mrd € zum 31. Dezember 2013 (31. Dezem- ber 2012: 74,3 Mrd €) sind nicht berücksichtigt. 3 Enthält Barreserven und andere liquide Mittel, wie in der Konzernbilanz gegliedert nach Geschäftsbe- reichen ausgewiesen, in Höhe von 1,5 Mrd € zum 31. Dezember 2013 (31. Dezember 2012: 4,2 Mrd €) und Forderungen aus dem Cashpooling in Höhe von 0,7 (31. Dezember 2012: 0,2) Mrd €, bereinigt um erhaltene Sicherheiten aus Wertpapierleihgeschäften und Derivaten in Höhe von - 0,2 (31. Dezem- ber 2012: - 0,1) Mrd € und Verbindlichkeiten aus dem Cashpooling in Höhe von - 7,0 (31. Dezember 2012: - 4,7) Mrd €. Im Kapitalanlagebestand unseres Geschäftsbereichs Corporate und Sonstiges stieg der Wert der ABS-Papiere aufgrund neuer Investments von 0,4 MRD € auf 0,9 MRD €. Dementsprechend stieg der Anteil der ABS-Papiere an den Kapitalanlagen des Geschäftsbereichs von 0,9 % auf 2,2 %. Fremdkapital Geschäftsbereich Corporate und Sonstiges Die nachrangigen Verbindlichkeiten blieben zum 31. Dezember 2013 mit11,5(31. Dezember2012:11,6) MRD €praktischunverändert.Dabei wurde die Rückzahlung einer nachrangigen Anleihe mit einem Nominalbetrag von 2,0 MRD US-Dollar und einem Coupon von 8,375 % durch die Ausgabe einer unbefristeten nachrangigen Anleihe mit einem Nominalbetrag von 1,5 MRD € und einem Coupon von 4,75 % nahezu ausgeglichen. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen von 21,8 MRD € auf 23,6 MRD €, die verbrieften Verbindlichkeiten hingegen gingen um 1,5 MRD € auf 13,2 MRD € zurück.1 1 Weitere Informationen über die Verbindlichkeiten der ­Allianz SE zum 31. Dezember 2013 finden sich unter Angabe 22 und 23 im Konzernanhang.

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