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Allianz Geschäftsbericht 2013

107Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern C Konzernlagebericht Analyse und Diskussion der Ergebnisse 67 Geschäftsumfeld 69 Überblick über den Geschäftsverlauf 2013 74 Schaden- und Unfallversicherung 82 Lebens- und Krankenversicherung 87 Asset Management 91 Corporate und Sonstiges 93 Ausblick 2014 99 Vermögenslage und Eigenkapital 107 Liquidität und Finanzierung 112 Überleitungen Liquidität und Finanzierung die Anzahl der Vertragsverlängerungen eine Rolle. Der Liquiditätsbe­ darf unserer Lebensversicherung wird im Allgemeinen davon beein­ flusst, wie sich die tatsächliche Sterblichkeit im Vergleich zu den Annahmen,aufdenendieversicherungstechnischenRückstellungen basieren, entwickelt. Außerdem haben Marktrenditen oder Mindest­ verzinsungen und das Verhalten unserer Lebensversicherungs­ kunden, zum Beispiel hinsichtlich der Anzahl von Rückkäufen und Kündigungen, Auswirkungen auf unseren Liquiditätsbedarf. ASSET MANAGEMENT Die wichtigsten Liquiditätsquellen im Asset Management sind Provi­ sionserträge. Die Mittel, die wir auf diese Weise erzielen, werden in erster Linie für die operativen Aufwendungen verwendet. BANKGESCHÄFT In unserem Bankgeschäft stammen die liquiden Mittel vorrangig aus Kundeneinlagen, Interbankenkrediten sowie Zinserträgen und ähn­ lichen Erträgen aus der Kreditvergabe. In erster Linie werden sie für die Vergabe neuer Kredite und die Anlagen in festverzinsliche Wert­ papiereverwendet.DieLiquiditätunseresBankgeschäftshängtdabei größtenteils davon ab, ob Privat- und Geschäftskunden ihren Zah­ lungsverpflichtungen aus den von uns vergebenen Krediten und ihren sonstigen ausstehenden Verpflichtungen nachkommen. Ebenso wichtig ist es, die Einlagen unserer Kunden sichern zu können. Liquiditätsmanagement und Finanzierung der ­Allianz SE Die ­Allianz SE ist dafür zuständig, innerhalb des ­Allianz Konzerns den Kapitalbedarf zu koordinieren, den Zugang zu Liquidität zu optimie­ ren und die Kapitalkosten gleichzeitig möglichst gering zu halten. Die Übertragbarkeit von Kapital innerhalb des Konzerns wird dabei hauptsächlich durch die jeweils anwendbaren gesellschaftsrecht­ lichen Kapitalerhaltungsvorschriften und die gesetzlichen Solvabi­ litätsanforderungen für die der Aufsicht unterstehenden Konzern­ gesellschaften beschränkt. LIQUIDITÄTSAUSSTATTUNG UND LIQUIDITÄTSVERWENDUNG Die ­Allianz SE stellt sicher, dass ihre Tochtergesellschaften über eine angemessene Liquiditäts- und Kapitalausstattung verfügen. Die liquiden Mittel stammen in erster Linie aus Dividendeneinnahmen von Tochtergesellschaften der ­Allianz SE und aus am Kapitalmarkt auf­genommenen Mitteln. Der Begriff „Liquiditätsausstattung“ be­­ zeichnet dabei jene Vermögenswerte, die kurzfristig verfügbar sind, also ­Barmittel, Geldmarktpapiere und hochliquide Staatsanleihen. Organisation Das Liquiditätsmanagement des ­Allianz Konzerns beruht auf Regeln und Richtlinien, die vom Vorstand der ­Allianz SE verabschiedet ­wurden. Grundsätzlich liegt es in der Verantwortung der ­Allianz SE und jeder Tochtergesellschaft, ihre jeweilige Liquiditätsposition eigenständig zu planen. Konzernübergreifend stellt die ­Allianz SE darüber hinaus ein zentrales Liquiditätspooling zur Verfügung. Die Allokation des Kapitals für den gesamten Konzern wird ebenfalls von der ­Allianz SE vorgenommen. Somit wird eine effiziente Verteilung der liquiden Mittel und des Kapitals ermöglicht. Gleichzeitig erlaubt dies der ­Allianz SE sicherzustellen, dass die angestrebte Liquiditäts- und Kapitalausstattung sowohl auf Konzernebene als auch bei den einzelnen operativen Einheiten verfügbar ist. Liquiditätsmanagement unserer operativen Einheiten VERSICHERUNG Der größte Teil der liquiden Mittel für unsere laufende Geschäfts­ tätigkeit stammt aus Beitragseinnahmen für Erst- und Rückversiche­ rungen, aus vereinnahmten Rückversicherungsforderungen sowie aus Anlageerträgen und Erlösen aufgrund fälliger oder verkaufter Kapitalanlagen. Mit diesen Mitteln werden hauptsächlich Ansprüche aus der Schaden- und Unfallversicherung und die damit verbundenen Aufwendungen, Leistungen aus Lebensversicherungen, Rückkauf- und Kündigungsaufwendungen, Abschlussaufwendungen sowie Betriebs­kosten beglichen. Ein erheblicher Kapitalfluss in unserem Versicherungsgeschäft resultiert daraus, dass der überwiegende Teil der Beiträge bei uns eingeht, bevor Zahlungen für Ansprüche oder Leistungen fällig wer­ den. Diese Mittel können wir in der Zwischenzeit investieren und so Anlageerträge erwirtschaften. UnserVersicherungsgeschäfthältaußerdemeinenhohenAnteil liquider Anlagen, die zur Zahlung von Schadenansprüchen in Bar­ mittel umgewandelt werden können. Dabei strukturieren wir unsere festverzinslichen Anlagen in der Regel so, dass sie zu einem Zeit­ punkt fällig werden, an dem wir die entsprechenden Mittel voraus­ sichtlich benötigen. Die Gesamtliquidität unseres Versicherungsgeschäfts hängt zum einen von der Kapitalmarktentwicklung und dem Zinsniveau ab, zum anderen von der Möglichkeit, unser Anlageportfolio zum Markt­ wert zu verkaufen, um Versicherungsansprüche und -leistungen zu erfüllen. Für die Liquiditätslage unserer Schaden- und Unfallversi­ cherung sind zudem auch der Zeitpunkt, die Häufigkeit und die Belastung aus versicherten Schäden ausschlaggebend. Ebenso spielt

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