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Allianz Geschäftsbericht 2013

C Konzernlagebericht Analyse und Diskussion der Ergebnisse 67 Geschäftsumfeld 69 Überblick über den Geschäftsverlauf 2013 74 Schaden- und Unfallversicherung 82 Lebens- und Krankenversicherung 87 Asset Management 91 Corporate und Sonstiges 93 Ausblick 2014 99 Vermögenslage und Eigenkapital 107 Liquidität und Finanzierung 112 Überleitungen 111Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Geschäftstätigkeit. Diese Effekte wurden jedoch zum Teil durch nied­ rigere Rückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Ver­ sicherungsfälle in unserer Schaden- und Unfallversicherung, insbe­ sondere bei unserer amerikanischen Tochtergesellschaft – als Folge dergeändertenStrukturunseresErnteausfallversicherungsgeschäfts – ausgeglichen. Die Nettomittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit erhöhten sich 2013 um 7,9 Mrd € auf 22,8 Mrd €. Dieser Anstieg war vornehm­ lich auf höhere Nettomittelabflüsse aus jederzeit veräußerbaren Wertpapieren in unserem Bankgeschäft in Italien sowie in unserem Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft in den USA zurückzu­ führen. Darüber hinaus verzeichneten wir – vor allem in unserem Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft in Deutschland – gerin­ gere Nettomittelzuflüsse aus Forderungen an Kreditinstitute und Kunden. Die Nettomittelabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit beliefen sich 2013 auf 1,4 Mrd €, verglichen mit 2,0 Mrd € im Jahr 2012. Diese Entwicklung ist auf Nettomittelzuflüsse aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden zurückzuführen, vor allem in unserem Bankgeschäft in Italien. Dem gegenüber standen Netto­ mittelabflüsse im Jahr 2012. Dieser Effekt wurde jedoch durch gerin­ gereNettomittelzuflüsseausRefinanzierungen 1teilweisekompensiert. DieBarreservenundanderenliquidenMittelsankenum1,2 Mrd € auf 11,2 Mrd € (Stand: 31. Dezember 2013), was in erster Linie auf unser Bankgeschäft in Italien sowie auf die ­Allianz SE zurückzufüh­ ren war. Dieser Rückgang wurde teilweise durch höhere Nettomittel­ zuflüsse in der ­Allianz Life Insurance Company of North America ausgeglichen, was im Wesentlichen auf Fälligkeiten von Investments zurückzuführen ist. Barreserven und andere liquide mittel mio € Stand 31. Dezember 2013 2012 Täglich fällige Guthaben bei Kreditinstituten 6 574 7 295 Guthaben bei Zentralnotenbanken 449 2 277 Kassenbestand 202 223 Schatzwechsel, unverzinsliche Schatzanweisungen, ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen, Wechsel und Schecks 3 982 2 642 Summe Barreserven und andere liquide Mittel 11 207 12 437 1 Bezieht sich auf Cashflows von Genussrechtskapital und nachrangigen Verbindlichkeiten. Konzernkapitalflussrechnung des ­­Allianz Konzerns Veränderung der Finanzmittel zum 31. Dezember MIO € Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit1 Cashflow aus der Investitions- tätigkeit1 Cashflow aus der Finanzierungs- tätigkeit1 Veränderung der Finanzmittel – Barreserve und andere liquide Mittel2 30000 20000 10000 0 -10000 -20000 -30000 18888 23239 -14860 -22802 -2036 -1435 1945 -1230   2012    2013 1 Der ­Allianz Konzern hat die Darstellung der Einlagen bzw. Einlagenentnahmen der Versicherungsnehmer innerhalb der Konzernkapitalflussrechnung geändert und zeigt diese statt im Cashflow aus der Finan- zierungstätigkeit nun im Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Änderung in der Darstellung wird rückwirkend angewandt. Weitere Informationen dazu finden sich unter Angabe 4 im Konzernanhang. 2 Enthält Auswirkungen der Währungsumrechnung auf die Finanzmittel in Höhe von - 232 mio € bzw. - 47 mio € für die Geschäftsjahre 2013 und 2012. Der Nettocashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 23,2 Mrd € und lag damit um 4,4 Mrd € höher als im Vorjahr. Der Netto­cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit umfasst den Jah­ resüberschuss (-fehlbetrag), bereinigt um nicht liquiditätswirksame Aufwendungen, Erträge und andere Posten, die im Jahresergebnis enthalten sind, sowie die Cashflows aus der Nettoveränderung ope­ rativer Aktiva und Passiva. Der Jahresüberschuss, bereinigt um nicht liquiditätswirksame Aufwendungen und ähnliche Posten, stieg im Berichtsjahr um 0,2 Mrd € auf 8,8 Mrd €. Weiterhin stiegen die Cash­ flows aus der Nettoveränderung der operativen Aktiva und Passiva, einschließlich des Postens Übrige, um 4,1 Mrd € auf 14,4 Mrd €. Dies war höherenZuführungenzuRückstellungenfürVersicherungs-und Investmentverträge in unserem Lebens- und Krankenversicherungs­ geschäft – vor allem in Deutschland und den USA – zuzuschreiben. Außerdem verzeichneten wir Nettomittelzuflüsse aus Handelsaktiva und Handelspassiva sowie höhere Mittelzuflüsse aus der Nettover­ änderung unserer Forderungen/Verbindlichkeiten aus der laufenden

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