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Allianz Geschäftsbericht 2013

C Konzernlagebericht Risiko- und Chancenbericht, Kontrollen und Verfahren 113 Risiko- und Chancenbericht 134 Kontrolle der Finanzberichterstattung und des Risikokapitals 115Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern starken Enterprise-Risk-Managements den Ausblick von „negativ“ auf „stabil“. Der ­Allianz Konzern verfügt unter vergleichbaren Versicherungs- unternehmen damit über eine der besten Bonitätsbewertungen. Die folgende Tabelle zeigt die Bonitätseinstufungen der ­Allianz SE durch führende Rating-Agenturen: BONITÄTSEINSTUFUNGEN DER ­Allianz SE Ratings 1 Insurer financial strength rating (Finanzkraft-Rating) Counterparty credit rating (Emittenten-Rating) Commercial paper (short-term) rating (Kurzfristiges Rating) 2013 2012 2013 2012 2013 2012 Standard  & Poor’s AA Ausblick stabil (bestätigt im No- vember 2013) AA Ausblick negativ AA Ausblick stabil (bestätigt im No- vember 2013) AA Ausblick negativ A–1+ (bestätigt im Novem- ber 2013) A–1+ Moody’s Aa3 Ausblick negativ (bestätigt im De- zember 2013) Aa3 Ausblick negativ Aa3 Ausblick negativ (bestätigt im De- zember 2013)2 AA Ausblick negativ 2 Prime –1 (bestätigt im De- zember 2013) Prime –1 A.M. Best A+ (bestätigt im Sep- tember 2013) A+ aa – (bestätigt im Sep- tember 2013) aa – kein Rating kein Rating 1 Einschließlich der Ratings für Wertpapiere, die von der ­Allianz Finance II B.V. und ­Allianz Finance Corpora- tion emittiert werden. 2 Rating reflektiert Senior Unsecured Debt. Als Teil des Ratings hinsichtlich der langfristigen finanziellen Stabi- lität vergibt Standard & Poor’s ein Rating für „Enterprise Risk Manage- ment“ (ERM). Im Jahr 2013 bewertete die Agentur das ERM im ­Allianz VersicherungsgeschäftmitderBestnote„verystrong“.DiesemRating entsprechend hält es Standard & Poor’s für „unwahrscheinlich, dass der ­Allianz Konzern wesentliche Verluste außerhalb seiner Risiko­ toleranz erleiden wird“. Die Rating-Agentur bezog sich dabei nach eigenenAngabenaufunseregefestigteRisikomanagementkultur,die umfassende Überwachung der wichtigsten Risiken und unser ausge- prägtes strategisches Risikomanagement. Darüber hinaus hat ­Standard & Poor’s im Jahr 2012 unser internes ökonomisches Kapital­ modell überprüft und im Ergebnis die Qualität der Berechnung der Kapitalposition unseres Konzerns für das 4. Quartal 2012 und zukünftig bestätigt. Unser internes Kapitalmodell wird daher bei der Bestimmung von Kapitalanforderungen zur Erlangung bestimmter Ratingklassen auch weiterhin berücksichtigt. INTERNE KAPITALAUSSTATTUNG Das verfügbare Kapital der ­Allianz setzt auf dem Eigenkapital des Konzerns auf, das bereinigt wird, um die vollständige wirtschaftliche Kapitalbasis zu ermitteln, die für den Ausgleich unerwarteter wirt- schaftlicher Verluste zur Verfügung steht.1 Unser Ziel ist es, auf Kon- zernebene ausreichend Kapital zur Verfügung zu haben, und zwar deutlich über die Mindestanforderungen hinaus, die unser internes Risikokapitalmodell vorgibt. Risiken auf Ebene unserer operativen Einheiten werden auf Basis vergleichbarer Anforderungen gesteuert. VERFÜGBARES KAPITAL UND INTERNES RISIKOKAPITAL MRD € Stand 31. Dezember 2013 2012 Verfügbares Kapital 52,4 49,3 Internes Risikokapital 23,6 24,8 Kapitalquote 222 % 199 % Insgesamt stieg unsere Kapitalquote im Berichtszeitraum deutlich von 199 % auf 222 %. Zum einen erhöhte sich das verfügbare Kapital, im Wesentlichen zurückzuführen auf einen gestiegenen operativen Gewinn sowie einen höheren Barwert künftiger Gewinne. Zum ande- ren wurde dieser positive Effekt durch den Rückgang des internen Risikokapitals um 1,2 MRD € zusätzlich unterstützt. Ausschlag­gebend waren hierfür im Wesentlichen günstige Marktentwicklungen, ins­ besondere ein steigendes Zinsumfeld und Ratingverbesserungen sowie ein reduzierter Umfang kreditrisikobehafteter Positionen. Der Risiko- und Chancenbericht enthält sowohl Angaben zum konzerndiversifizierteninternenRisikokapitalalsauchzuminternen Risikokapital vor Diversifikationseffekten zwischen den einzelnen Risikokategorien. Letzteres berücksichtigt lediglich Diversifikations- effekte innerhalb dieser Kategorien (das heißt Markt-, Kredit- und Geschäftsrisiken sowie versicherungstechnische und operationelle Risiken). Das konzerndiversifizierte interne Risikokapital hingegen berücksichtigt darüber hinaus die gesamten Diversifikationseffekte über alle Risikokategorien hinweg. Das interne Risikokapital vor Diversifikation zwischen Risikokategorien dient als Messgröße für Konzentrationsrisiken. Zum Jahresultimo 2013 beinhaltete das konzerndiversifizierte interne Risikokapital in Höhe von 23,6 MRD € (2012: 24,8 MRD €) (vor Abzug der Anteile anderer Gesellschafter) einen Diversifikations­ effekt über Risikoquellen und Geschäftsbereiche von etwa 32 % 2 (2012: 33 %). Das interne Risikokapital zwischen den einzelnen Risikokate- gorien auf Konzernebene setzt sich wie folgt zusammen: 1 Die Berechnung des verfügbaren Kapitals erfolgt unter Berücksichtigung der Liquiditätsprämie und der Extrapolation der Zinskurve in der Lebens- und Krankenversicherung, wie im Abschnitt „Annahmen für Zinskurve und Liquiditätsprämie“ auf Seite 116 beschrieben. 2 Diversifikation vor Steuern.

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