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Allianz Geschäftsbericht 2013

124 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Kreditrisiko – Rückversicherung Zum 31. Dezember 2013 betrafen 2,5 % (31. Dezember 2012: 2,1 %) unseres gesamten internen Kreditrisikokapitals (vor Diversifikations­ effekten zwischen Risikokategorien) Forderungen gegenüber Rück- versicherungen. Davon entfielen 59,1 % (2012: 57,5 %) auf Rückver- ­­­­s­icherungskontrahenten in Deutschland und den USA. Ein spezialisiertes Team wählt unsere Rückversicherungspartner aus, wobei wir generell nur Unternehmen mit hoher Kreditwürdig- keit in Betracht ziehen. Zusätzlich können wir Akkreditive, Bar­ein­ lagen oder andere finanzielle Maßnahmen fordern, um unser Kredit­ risiko weiter zu senken. Zum 31. Dezember 2013 entfielen 80,6 % (2012: 76,4 %) der Rückversicherungsforderungen des ­Allianz Konzerns auf Rückversicherer, die von Standard & Poor’s mindestens ein „A“-Rating erhalten hatten. Die Forderungen gegenüber nichtgerateten Rückver- sicherern beliefen sich zum 31. Dezember 2013 auf 17,9 % (31.  De­zem- ber 2012: 21,7 %) der gesamten Rückversicherungsforderungen. Rück- versicherungsforderungen gegenüber Gesellschaften ohne ein Rating von Standard & Poor’s umfassen Forderungen gegenüber Maklern, Gesellschaften im Run-off und Pools, die nicht geratet wurden, sowie Unternehmen, die durch A.M. Best geratet sind. Forderungen gegenüber Rückversicherern nach Ratingklassen 1 mrd € Stand 31. Dezember 2013 2012 AAA 0,02 0,02 AA+ to AA- 5,99 6,05 A+ to A- 3,38 3,50 BBB+ to BBB- 0,18 0,21 Nicht-Investment Grade – 0,02 Kein Rating 2,08 2,72 Summe 11,65 12,52 1 Bezieht sich auf Bruttorisiko, aufgegliedert nach Rückversicherern. Kreditrisiko – Kreditversicherung Das Kreditrisiko des Kreditversicherungsportfolios wird von Euler Hermes auf Basis eines selbst entwickelten, an das zentrale Gruppen- modellangepasstenundvonGroupRisküberprüftenlokalenModells ermittelt. Das Ergebnis wird dann in das interne Kreditrisikokapital- modell des Konzerns integriert, um Konzentrations- und Diversifi­ka­ tionseffekte abzubilden. Zum 31. Dezember 2013 wurden 11,1 % (31. De- zember 2012: 10,4 %) unseres gesamten internen Kreditrisikokapitals (vor Diversifikation zwischen Risikokategorien) den Kreditversiche- rungsrisiken von Euler Hermes zugeordnet. Ein sorgfältiges Kreditrisikomanagement auf Basis unseres Rah- menwerks zur Kreditrisikomodellierung sowie des implementierten LimitmanagementsermöglichteunsdenAufbaueinesdiversifizierten Kreditportfolios. Indem wir Investments bis zur Endfälligkeit halten, können wir das Portfolio auch unter volatilen Marktbedingungen stabil halten und so die geplanten Überrenditen über den gesamten Anlagehorizont realisieren. In unserem Kreditversicherungsgeschäft eröffnet das proaktive Kreditmanagement die Chance, Verluste aus einzelnenKreditengagementsunterdemerwartetenNiveauzuhalten und damit zu einem ausgewogenen Kreditportfolio des Konzerns beizutragen. Versicherungstechnische Risiken Versicherungstechnische Risiken bestehen aus Prämien- und Reserve­ risiken im Geschäftsbereich der Schaden- und Unfallversicherung sowie biometrischen Risiken im Geschäftsbereich der Lebens- und Krankenversicherung. Für den Geschäftsbereich Asset Management und unsere Banking-Einheiten spielen versicherungstechnische Risi- ken keine Rolle. Die untenstehende Tabelle zeigt das durchschnitt­ liche interne Risikokapital (vor Diversifikationseffekten zwischen Risikokategorien) sowie Maximal- und Minimalausprägung für die entsprechendenRisikokapitalwerteversicherungstechnischerRisiken aus unserem Versicherungsgeschäft bezogen auf die vier Quartale der Jahre 2012 bzw. 2013. 1 1 Veränderte Vorjahreswerte aufgrund der Darstellung von Risikokapitalzahlen vor Diversifikationseffekten zwischen Risikokategorien. Darstellung im Geschäftsbericht 2012 auf konzerndiversifizierter Basis.

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