Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Allianz Geschäftsbericht 2013

C Konzernlagebericht Risiko- und Chancenbericht, Kontrollen und Verfahren 113 Risiko- und Chancenbericht 134 Kontrolle der Finanzberichterstattung und des Risikokapitals 133Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Chancen- und Risikomanagement Strategische Investitionen Wie zuvor beschrieben, verfügt der Konzern in allen operativen Ein- heiten über einen gut eingeführten Strategie- und Planungsprozess, der uns befähigt, lokale Risiken und Chancen zu erkennen und auf sie zu reagieren. Diese starke Diversifikation in Markt- und Geschäfts- bereichen sowie Kundensegmenten bietet der ­Allianz einen wir- kungsvollen Ansatz, neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren und Risiken zu steuern. Über diese gemeinsamen Bemühungen hinaus hat die ­Allianz vier operative und strategische Säulen geschaffen, auf deren Basis sich der Konzern weitere Chancen erschließt: Die Digitalisierung ermöglicht es uns, neue Märkte über bestimm- te Vertriebskanäle zu niedrigeren Kosten mit neuen Produkten zu bedienen: Das Digitalisierungsprogramm zählt zu unseren wichtigs- ten laufenden Konzerninitiativen und durchdringt das gesamte Unternehmen, Kunden wie auch Mitarbeiter. Die Initiative ist ganz- heitlich angelegt und reicht von der Entwicklung neuer modularer Produkte und Zugangskanäle bis hin zur besseren Bedienung beste- hender Kunden. Wir entwickeln zum Beispiel für unsere Kunden web- basierte interaktive Tools und ermöglichen ihnen diverse, frei wähl- bare Zugangswege (Multi Access), um dem sich verändernden Kundenverhalten gerecht zu werden. Gleichzeitig treiben wir auf der operativen Seite die Harmonisierung von Systemen konzernweit vor- an, um Komplexität zu verringern und Effizienz und Produktivität zu steigern. Unsere konzernweite Digitalisierungsstrategie macht beachtliche Fortschritte. 2014 werden wir rund 300 MIO € investieren, um in den drei Bereichen unseres „Allianz Digital Target Picture“, „Customer Interaction“, „Analysis & Products“ sowie „Productivity“, wiederverwendbare Vermögenswerte zu schaffen. Grundlage der genannten Initiativen bilden mehrjährige strategische Infrastruktur- programme. Die ­Allianz wird 2014 weitere rund 200 MIO € für die Konso­ lidierungallerRechenzentrenweltweitsowiefürdieImplementierung ihres privaten globalen Netzwerks investieren.  Auf der Digitalisie- rungbasierenzudemverbesserteManagement-Informations­systeme, die eine bessere Geschäftssteuerung ermöglichen. Bei der Umset- zung des Digitalisierungsprogramms genießen Sicherheit und Datenvertraulichkeit weiterhin höchste Priorität. Kapitalallokation, also Sicherstellung dessen, dass Kapital ver- fügbar ist und adäquat eingesetzt wird, um die Wachstumsinitiativen zu finanzieren und die Diversifikationsvorteile des Konzerns zu nutzen: Aufgrund unseres Fokus auf Kapitalallokation schütteten unsere OEs höhere Dividenden aus, sodass der Konzern die Finanzierung der Wachstumsinitiativen weiter unterstützen konnte. Die Einführung noch genauerer Messgrößen für die Kapitalrendite auf Ebene der ein- zelnen Geschäftssparten unterstützt den Konzern ferner bei strate- gischen Entscheidungen. Konzernweite Synergienutzung: Wir nutzen weiterhin Synergien innerhalb des Konzerns durch den Austausch von Know-how und Best Practices in den Bereichen Underwriting und Produktentwick- lung sowie in unseren Betriebsabläufen dank der Einheiten Global Property-Casualty und Global Life/Health. Gleichzeitig arbeiten wir in verschiedenen Bereichen, besonders Operations und Finance, an der Weiterentwicklung gemeinsam genutzter Dienstleistungen (Shared Services). Im ganzen Unternehmen werden große Anstren- gungen unternommen, um Verbesserungspotenziale zu orten und den Austausch von Best Practices zu fördern, so auch in Operations undClaimsManagement.BeiHumanResourcesverstärkenwirunsere Bemühungen, damit unsere Talente die Gelegenheit erhalten, inter- national Erfahrung zu sammeln. Strategische Investitionen: Strategische Investitionen eröffnen zudem neue Geschäftsmöglichkeiten. ­Allianz erschließt zum Bei- spiel auch neue Geschäftsfelder im Bereich „Business to Business to Customer“ (B2B2C). Indem wir unsere beiden Initiativen in den Berei- chen „Automotive and Roadside Assistance“ und „International Health and Corporate Assistance“ unter dem Dach von ­Allianz World- wide Partners miteinander koppeln, nehmen wir im B2B2C-Markt eine herausragende Position ein. Wir erschaffen uns einen gewichti- gen Vorteil, indem wir unsere Vereinbarungen mit Vertriebspartnern auf den globalen Märkten nahtlos ausweiten können. Die ­Allianz verfügt auch über ein Innovationszentrum, in dem neue Ideen ent- wickelt und im Rahmen von Pilotprojekten getestet werden, bevor die konzernweite Umsetzung erfolgt.

Seitenübersicht