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Allianz Geschäftsbericht 2013

134 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Ansatz des internen Kontrollsystems Unser Ansatz lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: −− Wir nutzen einen risikoorientierten Top-down-Ansatz, um jene Bilanzposten und operativen Einheiten zu ermitteln, die in den Anwendungsbereich unseres internen Kontrollsystems für die Finanzberichterstattung fallen. Die dazu eingesetzte Methodik ist in unserem ICOFR-Handbuch beschrieben. In die Festlegung des Anwendungsbereichs fließen Wesentlichkeit und Anfällig- keitfüreineFalschdarstellunggleichermaßenein.DieErgebnisse werden in einer Liste von operativen Einheiten, die in den Kontrolle der Finanzberichterstattung und des Risikokapitals Kontrolle der Finanzberichterstattung und des Risikokapitals (Angaben nach § 289 Absatz 5 und § 315 Absatz 2 Nr. 5 HGB) sowie erläuternder Bericht. Interne Kontrollen der Finanzberichterstattung Unsere Finanzberichterstattung muss sowohl unserem umsichtigen Risk-Governance-Ansatz als auch aufsichtsrechtlichen Anforderun- gen genügen. Dazu haben wir Vorgehensweisen entwickelt, mit denen wir Risiken für wesentliche Fehler in unserem Konzernab- schluss identifizieren und verringern können. Unser internes Kon­troll­ system (ICOFR) beruht auf dem im Jahr 1992 entwickelten Regelwerk des „Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Com- mission“ (COSO) und wird von uns regelmäßig überprüft sowie aktu- alisiert. Unser Ansatz umfasst darüber hinaus folgende fünf zusam- menhängende Komponenten: Kontrollumfeld, Risikobeurteilung, Kontrollmaßnahmen, Information und Kommunikation sowie Über- wachung. Diese fünf Bestandteile werden von einem „Entity Level Control Assessment Process“ (ELCA), den „IT General Controls“ (ITGC) sowie Kontrollen auf Prozessebene abgedeckt. Im ELCA-Rahmenwerk sind dabei Kontrollen wie ein Compliance-Programm oder eine Committee-Governance-Struktur festgeschrieben, während im ITGC- Rahmen­werk beispielsweise Kontrollen für die Zugriffsrechtever­ waltung oder Projekt- und Change-Management-Kontrollen definiert sind. BILANZIERUNGS- UND KONSOLIDIERUNGSPROZESSE Unsere Bilanzierungs- und Konsolidierungsprozesse zur Erstellung der Konzernabschlüsse basieren auf einer zentralen IT-Lösung für Konsolidierung und Berichterstattung sowie auf den jeweiligen loka- len Hauptbuchlösungen. Letztere sind konzernweit weitgehend har- monisiert und verwenden standardisierte Prozesse, Stammdaten, BuchungsregelnundSchnittstellenfürdieLieferungderDatenandie Holding. Zugriffsrechte für die Buchhaltungssysteme werden nach strengen Genehmigungsverfahren vergeben. Die Rechnungslegungsvorschriften für die Klassifizierung, Bewertung und Offenlegung aller Posten in der Bilanz, in der Gewinn- undVerlustrechnungundderdazugehörigenAnhangangabeninden Jahres- und Zwischenabschlüssen sind primär in unserem Konzern- bilanzierungshandbuch festgelegt. In die Bilanzierungs- und Konso- lidierungsprozesse sind interne Kontrollen integriert, die die Richtig- keit, Vollständigkeit und Einheitlichkeit der Angaben in den Abschlüssen gewährleisten. ansatz des internen kontrollsystems Prozess Umfang festlegen Risiken identifizieren Schlüsselkontrollen implementieren Wirksamkeit überprüfen Bestimmung der wesentlichen Bilanzposten und operativen Einheiten, die das interne Kontrollsystem abdecken soll. Identifizierung von Risikoszenarien, die zu einer wesentlichen Falsch- darstellung führen können. Implementierung geeigneter Schlüsselkontrollen, die Fehler oder Betrug, die aus den Risikoszenarien resultieren können, erkennen oder verhindern. Überprüfung der Ausgestaltung und der operativen Wirksamkeit der Schlüsselkontrollen.

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