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Allianz Geschäftsbericht 2013

146 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Konzernanhang Allgemeine angaben 1 – Geschäftstätigkeit und Berichtsgrundlage GESCHÄFTSTÄTIGKEIT Die ­Allianz SE und ihre Konzernunternehmen (der ­Allianz Konzern) betreiben in über 70 Ländern Geschäfte in den Bereichen Schaden- und Unfallversicherung, Lebens- und Krankenversicherung und Asset Management, wobei das Hauptgeschäft in Europa betrieben wird. Die Hauptverwaltung des ­Allianz Konzerns sowie die ­Allianz SE als Muttergesellschaft befinden sich in München, Deutschland. Die ­Allianz SE ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Adresse Königinstraße 28, 80802 München eingetragen. Die ­Allianz SE ist eine Europäische Aktiengesellschaft ­(Societas Europaea). Aktien der ­Allianz SE sind an allen Börsen in Deutschland gelistet, und American Depositary Receipts (ADRs) werden in den USA „over the counter“ auf OTCQX gehandelt. Der vorliegende Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 wurde mit Beschluss des Vorstands vom 24. Februar 2014 zur Veröf- fentlichung freigegeben. BERICHTSGRUNDLAGE Der Konzernabschluss des ­Allianz Konzerns wurde auf der Grundlage des § 315a HGB in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie von der Europäischen Union (EU) über­ ­nommen,erstellt.ImRahmendesKonzernabschlusseshatder­Allianz Konzern alle vom IASB verabschiedeten und von der EU übernomme- nen Standards und Interpretationen angewendet, die zum 31. Dezem­ ber 2013 verpflichtend anzuwenden waren. Die IFRS umfassen Inter- nationalFinancialReportingStandards(IFRS),InternationalAccounting Standards (IAS) sowie die Interpretationen des IFRS Interpretations Committee (vormals IFRIC) und des vorherigen Standing Interpreta- tions Committee (SIC). Die IFRS enthalten keine spezifischen Regelungen, die den Ansatz und die Bewertung von Versicherungs- und Rückversiche- rungsverträgen und Investmentverträgen mit ­ermessensabhängiger Überschussbeteiligung vollumfänglichregeln. Daher wurden in Über- einstimmung mit IAS 8, Rechnungslegungsmethoden, Änderungen von rechnungs­legungsbezogenen Schätzungen und Fehler, für Fälle, indenenIFRS4,Versicherungsverträge,keinespezifischenRegelungen enthält, die Bestimmungen der US-amerika­nischen Generally Accep- ted Accounting Principles (US GAAP) zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung von IFRS 4 am 1. Januar 2005 angewandt. Die angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind bis auf erstmals zum 1. Januar 2013 angewendete IFRS-Rech- nungslegungsvorschriften konsistent zum Vorjahr. Der Konzernabschluss wurde, soweit nicht anders ausgewiesen, für das zum 31. Dezember endende Geschäftsjahr in Millionen Euro (€) erstellt. 2 – Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungsgrundsätze KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE Konsolidierungskreis Entsprechend den Anforderungen von IAS 27 und SIC 12 enthält der Abschluss des ­Allianz Konzerns die Jahresabschlüsse der ­Allianz SE, ihrer Tochtergesellschaften sowie bestimmter Investmentfonds und Zweckgesellschaften. Tochtergesellschaften, Investmentfonds und Zweckgesellschaften (nachfolgend „Konzernunternehmen“) werden konsolidiert, wenn sie direkt oder indirekt vom ­Allianz Konzern beherrscht werden. Beherrschung besteht, wenn der ­Allianz Konzern die Möglichkeit hat, die Finanz- und Geschäftspolitik der Konzernun- ternehmen zu steuern. Beherrschung liegt vor, wenn der ­Allianz Kon- zern direkt oder indirekt mehr als die Hälfte der Stimmrechte des Tochterunternehmens besitzt oder wenn Beherrschung anderweitig durch Vereinbarungen mit anderen Investoren oder durch die Sat- zung rechtlich nachgewiesen werden kann. Bei der Beurteilung, ob Beherrschung besteht, werden potenzielle Stimmrechte, die gegen- wärtig ausgeübt oder umgewandelt werden können, berücksichtigt. Sofern Beherrschung aus rechtlicher Sicht nicht gegeben ist, wird geprüft, ob Beherrschung aus wirtschaftlicher Sicht gegeben ist, wie im Falle von Zweckgesellschaften. Konzernunternehmen werden ab dem Zeitpunkt konsolidiert, an dem der ­Allianz Konzern die Beherrschung über sie erlangt. ­Konzernunternehmen werden so lange konsolidiert, bis der ­Allianz Konzern die Beherrschung über sie verliert. Bilanzierungs- und Bewer­ tungs­grundsätze von Tochterunternehmen wurden, soweit notwen- dig, angepasst, um eine einheitliche Anwendung von Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen im ­Allianz Konzern sicherzustellen. Die Auswirkungen konzerninterner Geschäftsvorfälle wurden eliminiert. Vermögenswerte Dritter, die der ­Allianz Konzern treuhänderisch oder kommissarisch hält, sind keine Vermögenswerte des ­Allianz Konzerns und werden nicht im Konzernabschluss gezeigt. Unternehmenszusammenschlüsse einschließlich Zukäufen und Abgängen von Anteilen anderer Gesellschafter UnternehmenszusammenschlüssewerdennachderErwerbsmethode bilanziert. Bei jedem Unternehmenszusammenschluss hat der ­Allianz Konzern ein Wahlrecht, nach dem Anteile anderer Gesell- schafterentwederzumbeizulegendenZeitwert(FairValue)oderzum anteiligen Wert des Nettovermögens des erworbenen Unternehmens,

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