Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Allianz Geschäftsbericht 2013

D Konzernabschluss 139 Konzernbilanz 140 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 141 Konzerngesamtergebnisrechnung 142 Konzerneigenkapitalveränderungs­ rechnung 143 Konzernkapitalflussrechnung 146 Konzernanhang 147Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern das auf Anteile anderer Gesellschafter entfällt, bewertet werden kön- nen. Dieses Wahlrecht wird fallweise ausgeübt. Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen Grundsätzlich wird maßgeblicher Einfluss auf ein Unternehmen ver- mutet, wenn der ­Allianz Konzern das Unternehmen nicht beherrscht, jedoch mindestens 20 % der Stimmrechte hält, es sei denn, dies kann eindeutig widerlegt werden. Anteile an assoziierten Unternehmen werden grundsätzlich nach der At-Equity-Methode bilanziert. Gemeinschaftsunternehmen sind Unternehmen, über die der ­Allianz Konzern gemeinsam mit anderen Parteien Kontrolle ausübt. Auch Gemeinschaftsunternehmen werden grundsätzlich nach der At-Equity-Methode bilanziert. Anteilige Ergebnisse aller wesentlichen Beteiligungen an assozi- ierten Unternehmen werden mit einer Verzögerung von nicht mehr als drei Monaten erfasst. Erträge aus Anteilen an assoziierten Unter- nehmen und Gemeinschaftsunternehmen, ausgenommen Gewinn- ausschüttungen, werden gesondert als Zinserträge und ähnliche Erträgebehandelt.GewinneundVerlusteausTransaktionenzwischen dem ­Allianz Konzern und dem assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen werden entsprechend dem Anteil am assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen elimi- niert. Die Bilanzierungsgrundsätze der assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen wurden, soweit erforderlich, ange- passt, um eine einheitliche Anwendung von Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen im ­Allianz Konzern zu gewährleisten. Währungsumrechnung Umrechnung von Fremdwährungen in die funktionale Währung Die Einzelabschlüsse jedes Konzernunternehmens werden in der Währung erstellt, die im Umfeld der ordentlichen Geschäftstätigkeit des Unternehmens vorherrscht (funktionale Währung). Nicht in funktionaler Währung abgeschlossene Geschäftsvorfälle werden mit dem Währungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerech- net. Zum Stichtag werden monetäre Vermögenswerte und Ver­ bindlichkeiten, die in Fremdwährung notieren, in die funktionale Währung mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Nichtmonetäre Ver- mögenswerte und Verbindlichkeiten, die in Fremdwährung notieren und mit Anschaffungskosten bewertet werden, werden zum histori- schen Wechselkurs umgerechnet. Nichtmonetäre Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die in Fremdwährung notieren und zum Fair Value bewertet werden, werden zum Stichtagskurs umgerechnet. Kursgewinne und -verluste aus Fremdwährungsgeschäften werden in den Erträgen aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanz- aktiva und Finanzpassiva (netto) ausgewiesen, ausgenommen solche Gewinne oder Verluste von nichtmonetären Vermögenswerten oder nicht­monetären Verbindlichkeiten, die zum Fair Value bewertet wer- den und direkt im Eigenkapital erfasst werden. In diesem Fall wird die Komponente des Kursgewinns oder -verlusts ebenfalls direkt im Eigenkapital erfasst. Umrechnung von der funktionalen Währung in die Berichtswährung Im Konzernabschluss werden Vermögenswerte, Verbindlichkeiten sowie Ergebnisse jedes Konzernunternehmens in Euro, der Berichts- währung des ­Allianz Konzerns, dargestellt. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten von Konzernunternehmen, die nicht in Euro berichten, werden zum Stichtagskurs umgerechnet, während Erträge und Aufwendungen mit dem Quartalsdurchschnittskurs umgerech- net werden. Umrechnungsdifferenzen, auch soweit sie sich aus der Bilanzierung nach der At-Equity-Methode ergeben, werden direkt im Eigenkapital erfasst. Bilanzierungsgrundsätze für Finanzinstrumente Ansatz Finanzinstrumente werden grundsätzlich am Handelstag angesetzt und ausgebucht, das heißt, wenn der ­Allianz Konzern sich verpflich- tet, Wertpapiere zu kaufen, zu verkaufen oder eine Verbindlichkeit zu übernehmen. Finanzinstrumente werden bei erstmaligem Ansatz zu ihrem Fair Value bewertet. Im Falle eines finanziellen Vermögenswerts oder einer finanziellen Verbindlichkeit, die nicht erfolgswirksam zum Fair Value bewertet wird, erfolgt dies unter Einschluss von Transaktions- kosten, die direkt dem Erwerb oder der Emission zuzurechnen sind. Saldierung von Finanzinstrumenten Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden werden nur dannsaldiertundaufNettobasisinderBilanzausgewiesen,wennein Rechtsanspruch besteht, die erfassten Beträge miteinander zu ver- rechnen, und die Absicht besteht, den Ausgleich auf Nettobasis her- beizuführen oder gleichzeitig mit der Verwertung des Vermögens- werts die Verbindlichkeit abzulösen. Ausbuchung von Finanzaktiva und Finanzpassiva Ein finanzieller Vermögenswert wird ausgebucht, wenn die vertragli- chen Rechte auf die Zahlungsströme aus dem finanziellen Vermögens­ wert auslaufen oder wenn der ­Allianz Konzern den Vermögenswert und alle wesentlichen Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, überträgt. Eine finanzielle Schuld wird ausgebucht, wenn sie getilgt ist. Wertpapierleihgeschäfte und Repo-Geschäfte Der ­Allianz Konzern geht Wertpapierleihgeschäfte und Repo- Geschäfte ein. Wenn alle mit den transferierten Wertpapieren ver- bundenen Risiken und Chancen im Wesentlichen beim ­Allianz Kon- zern verbleiben, werden diese Wertpapiere nicht ausgebucht.

Seitenübersicht