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Allianz Geschäftsbericht 2013

150 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern BARRESERVE UND ANDERE LIQUIDE MITTEL In dieser Position sind täglich fällige Guthaben bei Kreditinstituten, Guthaben bei Zentralnotenbanken, Kassenbestand, Schatzwechsel, sofern sie nicht unter den Handelsaktiva ausgewiesen werden, sowie Schecks und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Notenbanken zuge- lassen sind, ausgewiesen; die maximale Laufzeit beträgt drei Monate ab dem Erwerbszeitpunkt. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva und Finanzpassiva Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva und Finanz- passiva umfassen die Handelsaktiva und die Handelspassiva sowie die als „erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet“ klassifizierten Finanzaktiva und Finanzpassiva. Finanzaktiva, die als Handelsaktiva klassifiziert werden, umfassen festverzinsliche Wertpapiere und Aktien, sofern diese hauptsächlich mit der Absicht zur Gewinnerzie- lung aus kurzfristigen Preisschwankungen oder zum kurzfristigen Verkauf erworben wurden, sowie derivative Finanzinstrumente, die als Bestandteil von strukturierten Finanzinstrumenten oder Versi- cherungsverträgen, getrennt vom Basisvertrag, bilanziert werden. Finanzaktiva und -passiva werden als „erfolgswirksam zum Zeit- wert bewertet“ klassifiziert, wenn dies eine Bewertungsinkonsistenz („accounting mismatch“) beseitigt oder erheblich reduziert. Tochter- gesellschaften müssen die Zustimmung von Group Accounting and Reporting einholen, bevor Finanzaktiva oder -passiva als „erfolgs- wirksam zum Zeitwert bewertet“ klassifiziert werden. FINANZANLAGEN Jederzeit veräußerbare Wertpapiere Jederzeit veräußerbare Wertpapiere umfassen festverzinsliche Wert- papiere und Aktien, die als jederzeit veräußerbare Wertpapiere klas- sifiziert werden oder die nicht als bis zur Endfälligkeit gehaltene Wertpapiere, Forderungen an Kreditinstitute und Kunden oder als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva klassifiziert sind. Jederzeit veräußerbare Wertpapiere werden bei erstmaligem Ansatz und in der Folgebewertung mit dem Fair Value bewertet. Nichtrealisierte Gewinne und Verluste, die sich als Unterschieds­ betrag zwischen Fair Value und fortgeführten Anschaffungskosten ergeben, werden nach Abzug latenter Steuern und der Beträge, die bei Realisierung aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Regelun- gen den gewinnbeteiligungsberechtigten Versicherungsnehmern zustünden und somit der latenten Rückstellung für Beitragsrücker- stattung zugeführt werden, als gesonderter Eigenkapitalposten erfasst.WerdenjederzeitveräußerbareWertpapiereausgebuchtoder als wertgemindert betrachtet, wird der vorher im Eigenkapital aus­ gewiesene kumulierte Gewinn oder Verlust erfolgswirksam in der Gewinn-undVerlustrechnungerfasst.DieErmittlungderrealisierten Gewinne und Verluste erfolgt grundsätzlich unter Anwendung der DurchschnittskostenmethodeaufderEbenederKonzernunternehmen. Bis zur Endfälligkeit gehaltene Wertpapiere Die bis zur Endfälligkeit gehaltenen Wertpapiere enthalten festver- zinsliche Wertpapiere mit festen oder bestimmbaren Zahlungen und fester Laufzeit, die in Daueranlageabsicht bis zur Endfälligkeit gehal- tenwerdenkönnenundsollen.SiewerdenüberdieLaufzeitmitihren fortgeführten Anschaffungskosten nach der Effektivzinsmethode abzüglich Abschreibungen wegen Wertminderungen auf den erziel- baren Betrag angesetzt. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versi- cherungsgeschäft sind dem ­Allianz Konzern zustehende Bareinlagen, die jedoch vom Erstversicherer als Sicherheit für künftige Leistungen des ­Allianz Konzerns einbehalten werden. Die Depotforderungen werden zum Nennwert abzüglich Wertminderungen für Forderungen ausgewiesen, die als nicht vollständig einbringbar erachtet werden. Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen Die bilanzielle Behandlung von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen wird im Abschnitt zu den Konsolidie- rungsgrundsätzen beschrieben. Fremdgenutzter Grundbesitz Fremdgenutzter Grundbesitz (Grundstücke und Bauten einschließ- lich der Bauten auf fremden Grundstücken) wird mit den Anschaf- fungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen und Wertminderungen, angesetzt. Fremdgenutzter Grundbesitz wird linear über die erwartete Nutzungsdauer, jedoch maximal über 50 Jahre abgeschrieben. Zu jedem Bilanzstichtag oder immer dann, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Buch- wert nicht erzielbar sein könnte, wird der fremdgenutzte Grund­ besitz auf Wertminderung hin überprüft, indem dessen erzielbarer Betrag ermittelt wird. Nachträgliche Ausgaben werden aktiviert, wenn sie zu einer Werterhöhung des fremdgenutzten Grundbesitzes führenoderdiewirtschaftlicheNutzungsdauerverlängern,ansonsten werden sie unmittelbar als Aufwand erfasst. FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE UND KUNDEN Forderungen an Kreditinstitute und Kunden umfassen nichtderiva- tive finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zah- lungen, die nicht an einem aktiven Markt notiert sind und auch nicht als Handelsaktiva, als „erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet“ klas- sifizierte Finanzaktiva oder als jederzeit veräußerbare Wertpapiere klassifiziert sind. Forderungen an Kreditinstitute und Kunden wer- den anfänglich zum Fair Value erfasst. In den Folgeperioden werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten gemäß der Effektivzinsme- thode bewertet. Die Zinserträge werden auf den noch ausstehenden Nominalwert, abzüglich Wertminderungen, abgegrenzt. Abgegrenzte

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