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Allianz Geschäftsbericht 2013

152 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern dungen (OCI) als Komponente der zugehörigen nichtrealisierten GewinneoderVerlusteerfasst.ImFallederRealisierungvonGewinnen oder Verlusten werden die entsprechenden Beträge mittels des soge- nannten Recycling in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst und vorhergehende Anpassungen, die aus der Schattenrechnung resul- tieren, zurückgenommen. aktive steuerabgrenzung Die Berechnung der aktiven Steuerabgrenzung beruht auf steuerli- chen Verlustvorträgen, ungenutzten Steuergutschriften und tempo- rären Unterschiedsbeträgen zwischen den Buchwerten von Vermö- genswerten und Verbindlichkeiten in der Konzernbilanz des ­Allianz Konzerns und deren Steuerwerten. Die Berechnung der latenten Steuerabgrenzung erfolgt mit den jeweiligen landesspezifischen Steuersätzen; am oder vor dem Bilanzstichtag bereits beschlossene Steuersatzänderungen sind berücksichtigt. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden nur in dem Maße angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass künftig zu versteuernde Einkommen in aus- reichender Höhe zur Realisierung verfügbar sind. In Angabe 3 werden die Prozesse und Kontrollen, die eingeführt wurden, um eine angemessene Verwendung von Schätzungen und Annahmen sicherzustellen, erklärt. Übrige Aktiva Die übrigen Aktiva enthalten im Wesentlichen Forderungen, aktive Rechnungsabgrenzungsposten sowie Sachanlagen. ForderungenwerdengrundsätzlichmitdemNennwertabzüglich erhaltener Forderungseingänge und Wertberichtigungen angesetzt. Eigengenutzter Grundbesitz und Geschäfts­ausstattung wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen, angesetzt. Diese werden entsprechend ihrer erwarteten Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Software enthält erworbene und selbst erstellte Software. Soft- ware wird bei Zugang mit den Anschaffungskosten angesetzt und linear über ihre geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer abge- schrieben. Der ­Allianz Konzern erfasst auch das Anlagevermögen seiner vollkonsolidierten Private-Equity-Beteiligungen und alternativen Investments in den Sachanlagen. Diese Vermögenswerte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen und Wertminderungen, angesetzt. Die planmäßige Abschreibung erfolgt grundsätzlich linear über die erwartete wirt- schaftliche Nutzungsdauer der Vermögenswerte. Untenstehende Tabelle fasst die geschätzte Nutzungsdauer in Jahren für die jeweiligen Vermögenswerte – eigengenutzter Grund- besitz, Geschäftsausstattung, Software sowie Anlagevermögen der alternativen Investments – zusammen. Geschätzte Nutzungsdauer (in Jahren) Jahre Eigengenutzer Grundbesitz max. 50 Software 2 – 10 Geschäftsausstattung 2 – 10 Anlagevermögen alternativer Investments 4 – 25 IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmbarer Nutzungsdauer umfassenvorallemGeschäfts-oderFirmenwerteausUnternehmens­ zusammenschlüssen. Der aus Unternehmenszusammenschlüssen resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungs­ kosten, vermindertum aufgelaufene Wertminderungen,ausgewiesen. Zur Überprüfung der Werthaltigkeit wird der Geschäfts- oder Firmen- wert jenen Cash Generating Units des ­Allianz Konzerns zugeordnet, von denen erwartet wird, dass sie von der Unternehmensübernahme profitieren. Der ­Allianz Konzern nimmt hinsichtlich des Geschäfts- oder Firmenwerts eine Überprüfung der Werthaltigkeit im vierten Quartal oder öfter vor, wenn Anzeichen einer Wertminderung vorlie- gen. Die Überprüfung der Werthaltigkeit enthält den Vergleich des erzielbaren Betrags jeder bedeutsamen Cash Generating Unit mit ihrem Buchwert, einschließlich des Geschäfts- oder Firmenwerts. Übersteigt der Buchwert der Cash Generating Unit den erzielbaren Betrag dieser Einheit, wird eine Wertminderung vorgenommen. Die Wertminderung wird zuerst mit dem Geschäfts- oder Firmenwert und anschließend mit den Buchwerten der übrigen nichtfinanziellen Vermögenswerte der Cash Generating Unit verrechnet. Wertminde- rungen des Geschäfts- oder Firmenwerts werden bei anschließender Wertaufholung nicht rückgängig gemacht. In der Berechnung der Gewinne oder der Verluste aus Veräußerungen von Konzernunter- nehmen findet der noch nicht abgeschriebene Geschäfts- oder Fir- menwert Berücksichtigung. Immaterielle Vermögenswerte mit bestimmbarer Nutzungsdau- er umfassen in erster Linie langfristige Vertriebsvereinbarungen. Diese werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten, die gewöhn- lich dem Kaufpreis und direkt zurechenbaren Kosten entsprechen, bewertet oder, sofern im Rahmen eines Unternehmenszusammen- schlusses erworben, zum Fair Value, wenn der immaterielle Vermö- genswert separiert werden kann oder aus vertraglichen oder anderen Rechten hervorgeht und der Fair Value verlässlich bestimmt werden kann. Langfristige Vertriebsvereinbarungen werden in der Folge zu historischen Anschaffungskosten, vermindert um aufgelaufene Abschreibungen und Wertminderungen, ausgewiesen. Diese Vermö- genswerte werden allgemein linear entsprechend der geschätzten Nutzungsdauer oder der Vertragslaufzeit abgeschrieben. In Angabe 3 werden die Prozesse und Kontrollen, die eingeführt wurden, um eine angemessene Verwendung von Schätzungen und Annahmen sicherzustellen, erklärt.

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