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Allianz Geschäftsbericht 2013

D Konzernabschluss 139 Konzernbilanz 140 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 141 Konzerngesamtergebnisrechnung 142 Konzerneigenkapitalveränderungs­ rechnung 143 Konzernkapitalflussrechnung 146 Konzernanhang 153Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Bilanzierungsgrundsätze für Versicherungs-, Investment- und Rückversicherungsverträge Versicherungs- und Investmentverträge Versicherungsverträge, durch die der ­Allianz Konzern ein signifikan- tesVersicherungsrisikovonVersicherungsnehmernübernimmt,und Investmentverträge mit ermessensabhängiger Überschussbeteili- gung werden nach den maßgeblichen Bestimmungen der US GAAP zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung von IFRS 4 am 1. Januar 2005 bilanziert, wenn IFRS 4 keine spezifischen Regelungen zur Bilan- zierung derartiger Verträge enthält. Investmentverträge ohne ermes- sensabhängigeÜberschussbeteiligungwerdenalsFinanzinstrumente gemäß IAS 39 bilanziert. Rückversicherungsverträge Der Konzernabschluss des ­Allianz Konzerns gibt die Auswirkungen abgegebener und übernommener Rückversicherungsverträge wie- der. Übernommenes Rückversicherungsgeschäft bezieht sich auf die Übernahme bestimmter Versicherungsrisiken durch den ­Allianz Konzern, die andere Unternehmen gezeichnet haben. Zediertes Rückversicherungsgeschäft bezieht sich auf die Übertragung von Versicherungsrisiken, zusammen mit den entsprechenden Prämien, auf einen oder mehrere Rückversicherer, die sich an den Risiken beteiligen. Wenn Rückversicherungsverträge kein wesentliches Ver- sicherungsrisiko übertragen, werden diese Verträge gemäß der Depotbilanzierung in Übereinstimmung mit den maßgeblichen Regelungen unter US GAAP bzw. in Übereinstimmung mit IAS 39 abge- bildet. Übernommene Rückversicherungsprämien, Provisionen und Schadenregulierungen sowie übernommene Teile der versicherungs- technischenRückstellungenwerdenentsprechenddenBedingungen der Rückversicherungsverträge unter Berücksichtigung der ursprüng­ lichen Verträge, für die die Rückversicherung abgeschlossen wurde, bilanziert. Liability Adequacy Tests Die einzelnen Versicherungsbestände werden sogenannten Liability Adequacy Tests auf Basis von Erwartungswerten zu Schäden, Kosten, verdienten Beiträgen und anteiligem Finanzanlageergebnis unterzo- gen. Für kurzlaufende Verträge wird eine Rückstellung für drohende Verluste ausgewiesen, wenn die Summe von erwartetem Schaden- undSchadenregulierungsaufwand,erwarteterÜberschussbeteiligung der Versicherungsnehmer, nicht getilgten aktivierten Abschlusskos- ten und Verwaltungskosten das entsprechende nicht verdiente Bei- tragsaufkommenzuzüglichkünftigerFinanzanlageerträgeübersteigt. Für traditionelle langlaufende und Versicherungsverträge mit abgekürzter Beitragszahlungsdauer wird eine Rückstellung für dro- hende Verluste ausgewiesen, wenn die tatsächlichen Erfahrungen hinsichtlich Anlageerträgen, Sterblichkeit, Invalidität, Storno oder Kosten darauf hindeuten, dass bestehende existierende Reserven zusammen mit dem Barwert künftiger Bruttobeiträge nicht ausrei- chend sein werden, um den Barwert künftiger Leistungen und die aktivierten Abschlusskosten zu decken. Für andere langlaufende Verträge wird eine Rückstellung für drohende Verluste ausgewiesen, wenn der Barwert erwarteter künf- tiger Bruttogewinne oder Gewinnmargen und gegebenenfalls bestimmte Rückstellungen für Beitragsüberträge nicht ausreichend sein werden, um den Barwert künftiger Leistungen und die aktivier- ten Abschlusskosten zu decken. In Angabe 3 werden die Prozesse und Kontrollen, die eingeführt wurden, um eine angemessene Verwendung von Schätzungen und Annahmen sicherzustellen, erklärt. Beitragsüberträge Bei kurzlaufenden Versicherungsverträgen, wie beispielsweise den meisten Schaden- und Unfallversicherungsverträgen, werden die auf künftige Jahre entfallenden Beiträge als Beitragsüberträge ausgewie- sen. Diese Beitragsüberträge werden in künftigen Perioden im Ver- hältnis zum gewährten Versicherungsschutz vereinnahmt. Beträge, die bei Abschluss bestimmter langlaufender Verträge erhoben werden (zum Beispiel Vorabgebühren), werden als Beitrags- überträge ausgewiesen. Diese Gebühren werden nach der gleichen Methode wie die Abschreibungen aktivierter Abschlusskosten erfasst. Rückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle Die Rückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versi- cherungsfälle werden für Zahlungsverpflichtungen aus Versiche- rungsfällen gebildet, die eingetreten, aber noch nicht abgewickelt sind. Rückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Ver- sicherungsfälle werden unterteilt in Rückstellungen für am Bilanz- stichtag gemeldete Versicherungsfälle und in Rückstellungen für am Bilanzstichtag eingetretene, aber noch nicht gemeldete Versiche- rungsfälle. Rückstellungen für am Bilanzstichtag gemeldete Versicherungs- fälle basieren auf Schätzungen für künftige Schadenaufwendungen einschließlich Schadenregulierungskosten. Diese Schätzungen wer- den von Schadensachbearbeitern unter Berücksichtigung allgemei- ner Grundsätze der Versicherungspraxis sowie der jeweiligen Schaden­situation und Versicherungsdeckung vorgenommen. Die Rückstellungen werden während der Schadenabwicklung unter Ein- beziehung neuer Informationen regelmäßig neu bewertet, und Anpassungen werden vorgenommen, wenn neue Informationen zur Verfügung stehen. Rückstellungen für bis zum Stichtag eingetretene, aber noch nicht gemeldete Versicherungsfälle werden in der Absicht gebildet, die geschätzten Schadenaufwendungen zu berücksichtigen, die bereits eingetreten sind, aber dem ­Allianz Konzern noch nicht mit- geteilt wurden. Rückstellungen für bis zum Bilanzstichtag eingetre- tene, aber noch nicht gemeldete Versicherungsfälle werden, ähnlich wie Rückstellungen für am Bilanzstichtag gemeldete Versicherungs-

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