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Allianz Geschäftsbericht 2013

D Konzernabschluss 139 Konzernbilanz 140 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 141 Konzerngesamtergebnisrechnung 142 Konzerneigenkapitalveränderungs­ rechnung 143 Konzernkapitalflussrechnung 146 Konzernanhang 155Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern können, angesetzt. Anschließend werden diese Verträge mit den fortgeführten Anschaffungskosten mittels der Effektivzinsmethode bewertet. In Angabe 3 werden die Prozesse und Kontrollen, die eingeführt wurden, um eine angemessene Verwendung von Schätzungen und Annahmen sicherzustellen, erklärt. Rückstellung für Beitragsrückerstattung Die Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) umfasst die Beträ- ge, die gemäß den jeweiligen nationalen gesetzlichen oder vertragli- chen Regelungen den Versicherungsnehmern zugewiesen werden, sowie die Beträge, die aus Unterschiedsbeträgen zwischen dem Kon- zernabschluss nach IFRS und den lokalen Jahresabschlüssen resul- tieren (latente RfB) und sich auf die künftigen Berechnungen der Überschussbeteiligung auswirken. Nichtrealisierte Gewinne und Verluste jederzeit veräußerbarer Finanzanlagen werden –basierend auf und vergleichbar mit der Schattenbilanzierung (Shadow Accoun- ting) – zu dem Anteil der latenten Rückstellung für Beitragsrücker- stattung zugeführt, mit dem im Fall ihrer Realisierung die Versiche- rungsnehmer aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Regelung partizipierenwerden.DiedenüberschussberechtigtenVersicherungs­ nehmern zugewiesene und ausgezahlte Überschussbeteiligung min- dert die Rückstellung. Finanzpassiva aus fondsgebundenen Verträgen Die Ermittlung der Fair Values für Finanzpassiva aus fondsgebunde- nen Verträgen entspricht der Ermittlung der Fair Values für Finanz- aktiva aus fondsgebundenen Verträgen. Passive Steuerabgrenzung Die Berechnung der passiven Steuerabgrenzung beruht auf tempo- rären Unterschiedsbeträgen zwischen den Buchwerten von Verbind- lichkeiten und Vermögenswerten in der Konzernbilanz des ­Allianz Konzerns und deren Steuerwerten. ANDERE VERBINDLICHKEITEN Die anderen Verbindlichkeiten enthalten vor allem Abrechnungsver- bindlichkeiten, Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Ver- pflichtungen, Rückstellungen für Mitarbeiter, einbehaltene Einlagen aus dem abgegebenen Rückversicherungsgeschäft und Verbindlich- keiten für kündbare Eigenkapitalinstrumente. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der ­Allianz Konzern wendet für die Berechnung des Barwerts der erdienten Pensionsansprüche sowie des Dienstzeit- und Zinsauf- wands leistungsorientierter Pensionspläne die Projected Unit Credit Method an. Sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden direkt im Eigenkapital (OCI) erfasst. Während sämt- licheNeubewertungendirektimEigenkapitalerfasstwerdenmüssen, werden Dienstzeit- und Zinsaufwand in der Gewinn- und Verlust- rechnung erfasst. Die langfristige Rendite auf das Planvermögen wird mit demselben Zinssatz berechnet, der auch zur Diskontierung der Pensionsverpflichtung verwendet wird, das heißt auf Basis hochwer- tiger Unternehmensanleihen. In Angabe 3 werden die Prozesse und Kontrollen, die eingeführt wurden, um eine angemessene Verwendung von Schätzungen und Annahmen sicherzustellen, erklärt. Aktienbasierte Vergütungspläne Die aktienbasierten Vergütungspläne des ­Allianz Konzerns werden entweder als in Aktien oder als in bar zu erfüllende Vergütungspläne klassifiziert. In Aktien zu erfüllende Pläne werden mit dem Fair Value zum Gewährungsstichtag bewertet. Dieser Zeitwert wird über den Erdienungszeitraum aufwandswirksam verteilt, mit einer damit ein- hergehenden Zunahme des Eigenkapitals. Darüber hinaus ist bei in Aktien zu erfüllenden Plänen ein Aufwand zu erfassen, der auf der bestmöglichen Schätzung der Anzahl der erwarteten ausübbaren Eigenkapitalinstrumente basiert. Bei in bar zu erfüllenden Vergü- tungsplänen des ­Allianz Konzerns wird der Fair Value des Plans als Aufwand über den Erdienungszeitraum verteilt. Danach wird jede Änderung des beizulegenden Zeitwerts von nicht ausgeübten Plänen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen werden dann angesetzt, wenn Programme die Ausrichtung einer operativen Ein- heit oder eines Geschäftsgebiets wesentlich verändern oder die Art und Weise, wie ein Geschäft geführt wird, sofern ein detaillierter for- meller Plan bekanntgegeben wurde. In Angabe 3 werden die Prozesse und Kontrollen, die eingeführt wurden, um eine angemessene Verwendung von Schätzungen und Annahmen sicherzustellen, erklärt. Verbindlichkeiten für kündbare Eigenkapitalinstrumente 
 Verbindlichkeiten für kündbare Eigenkapitalinstrumente enthalten im Wesentlichen die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital konsolidierter Investmentfonds. Diese Anteile sind deshalb als Ver- bindlichkeit des ­Allianz Konzerns zu klassifizieren, weil sie den Inha- ber zur Rückgabe an den Emittenten gegen Barmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte berechtigen (kündbares Instrument). Diese Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Rückkaufswert angesetzt, wobei Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden. VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN UND NACHRANGIGE VERBINDLICHKEITEN Verbriefte Verbindlichkeiten und nachrangige Verbindlichkeiten wer- den zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Agio-/Disagiobeträge werden nach der Effektivzinsmethode über die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt.

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