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Allianz Geschäftsbericht 2013

der Schwerpunkt auf wesentlichen Veränderungen in den Annah- men und den Methoden sowie auf den Prozessen und der etablierten Praxis bei der Reservenbildung. Zudem dienen diese Treffen dazu, sich über die Geschäftsentwicklungen vor Ort auszutauschen. Regelmäßige quantitative und qualitative Rückstellungskontrol- len:  Die Abteilung Group Actuarial des ­Allianz Konzerns überprüft in vierteljährlichen Abständen den Stand, die Entwicklung und die Trends in der Rückstellungsbildung des gesamten ­Allianz Konzerns. Diese Kontrolle erfolgt anhand der quartalsmäßigen Datenlieferung der Konzernunternehmen sowie durch regelmäßigen Dialog mit den zuständigen lokalen Aktuaren. Am Ende der Aufsicht und Überwachung der konzernweiten Rückstellungen stehen die Quartalssitzungen des Rückstellungsaus- schusses des ­Allianz Konzerns, der die wichtigsten Entwicklungen der Reserven innerhalb des Konzerns überwacht. Er überwacht ins- besondere die zentralen Entwicklungen im gesamten ­Allianz Kon- zern, die die Angemessenheit der Schadenrückstellung beeinflussen. ZEITWERT UND WERTMINDERUNGEN VON FINANZINSTRUMENTEN Zum 31. Dezember 2013 veröffentlichte der ­Allianz Konzern zum Zeit- wert bewertete Finanzinstrumente wie folgt:1 −− zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva in Höhe von 161 490 Mio € und Finanzpassiva in Höhe von 81 324 Mio € in Level 1 der Fair- Value-Hierarchie (notierte Marktpreise auf aktiven Märkten); −− zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva in Höhe von 308 650 Mio € und Finanzpassiva in Höhe von 4 281 Mio € in Level 2 der Fair- Value-Hierarchie (Bewertungsmethoden, deren wesentliche Para­ meter ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten basieren); −− zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva in Höhe von 10 267 Mio € und Finanzpassiva in Höhe von 4 694 Mio € in Level 3 der Fair- Value-Hierarchie (Bewertungsmethoden, für die zumindest ein wesentlicher Parameter nicht auf beobachtbaren Marktdaten basiert). Finanzaktiva in Level 3 stellen 2,1 % der gesamten zum Zeitwert bewerteten Finanzaktiva des ­Allianz Konzerns dar. Finanzpassiva in Level 3 stellen 5,2 % der gesamten zum Zeitwert bewerteten Finanzpassiva des ­Allianz Konzerns dar. Schätzungen und Annahmen haben insbesondere dann einen wesentlichen Einfluss, wenn der Zeitwert für Finanz­instrumente bestimmt werden soll, für die zumindest ein wesentlicher Parameter nicht auf beobachtbaren Marktdaten basiert (Level 3 der Fair-Value- Hierarchie). Die Verfügbarkeit von Marktinformationen wird durch 1 WeitereEinzelheitenzumZeitwertderFinanzinstrumentefindensichunterAngabe2 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungsgrundsätze, Angabe 37 Wertminderungen auf Finanzanlagen (netto) und Angabe 44 Finanzinstrumente. das relative Handelsniveau identischer oder ähnlicher Instrumente am Markt bestimmt, wobei der Schwerpunkt auf Informationen über die tatsächliche Marktaktivität und über verbindliche Kurse von Bro- kern oder Händlern liegt. Sofern angemessen, werden die Werte gege- benenfalls gemäß Marktinformationen über Preisbildung, Bonität, Schwankungshöhen und Liquiditätsüberlegungen angepasst. Falls keine ausreichenden Marktinformationen verfügbar sind, wird die beste Schätzung des Managements für einen bestimmten Parameter verwendet, um den Wert zu bestimmen. Die Beurteilung, ob ein Schuldtitel im Wert gemindert ist, erfor- dert eine Analyse der Kreditwürdigkeit des Emittenten des zugrunde liegenden Vertrags und ist mit erheblichem Ermessensspielraum für das Management verbunden. Insbesondere werden aktuelle und öffentlich verfügbare Informationen mit Bezug auf den relevanten Emittenten und das spezielle Wertpapier berücksichtigt. Diese Infor- mationen betreffen im Wesentlichen Hinweise auf signifikante finan- zielle Schwierigkeiten des Emittenten und Verletzung von Vertrags- pflichten, die mit dem Wertpapier einhergehen, wie beispielsweise Ausfall oder Verzug bei Zins- oder Tilgungszahlungen, sind aber nicht beschränkt darauf. Zusätzlich werden andere Faktoren, wie zum Beispiel die Ausfallwahrscheinlichkeit und das Fehlen eines aktiven Marktes aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten, die objektiveHinweiseaufeinVerlustereignisliefern,vom­AllianzKonzern herangezogen. Der Rückgang des Zeitwerts eines Wert­papiers unter die fortgeführten historischen Kosten oder eine Herunterstufung der Kreditwürdigkeit des Emittenten stellen jeweils für sich noch keinen objektiven Hinweis für ­ein Verlustereignis dar; sie können aber einen objektiven Hinweis für ein Verlustereignis liefern, wenn sie in Verbin- dung mit anderen verfügbaren Informationen beobachtet werden. Grundsätzlich sind die Konzernunternehmen für die Bestim- mung der Zeitwerte und die Ermittlung von Wertminderungen von Finanzinstrumenten zuständig. Dieses Verfahren entspricht der dezentralisierten Organisationsstruktur und wird der Tatsache gerecht, dass die Handelnden vor Ort häufig am besten den örtlichen Wertpapierhandel analysieren können. Dennoch müssen die Kon- zernunternehmen die internen Kontrollrichtlinien des ­Allianz Kon- zerns für Wertminderungen, Bewertung und Offenlegung beachten. Sämtliche Wertminderungsentscheidungen bei Schuldverschrei- bungen müssen von den Konzernunternehmen an die Abteilung Group Accounting and Reporting des ­Allianz Konzerns berichtet wer- den, die diese dann auf Einheitlichkeit überprüft und bei Abweichun- gen Korrekturen vornimmt. D Konzernabschluss 139 Konzernbilanz 140 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 141 Konzerngesamtergebnisrechnung 142 Konzerneigenkapitalveränderungs­ rechnung 143 Konzernkapitalflussrechnung 146 Konzernanhang 159Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern

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