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Allianz Geschäftsbericht 2013

171Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern D Konzernabschluss 139 Konzernbilanz 140 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 141 Konzerngesamtergebnisrechnung 142 Konzerneigenkapitalveränderungs­ rechnung 143 Konzernkapitalflussrechnung 146 Konzernanhang Bewertungsgrundlage für das Ergebnis der berichts­pflichtigen Segmente Um den finanziellen Erfolg der berichtspflichtigen Segmente und des ­Allianz Konzerns als Ganzes zu beurteilen, zieht der ­Allianz Konzern als Kriterium das operative Ergebnis heran. Das operative Ergebnis stellt den Anteil des Ergebnisses vor Ertragsteuern heraus, der auf das laufende Kerngeschäft des ­Allianz Konzerns zurückzuführen ist. Der ­Allianz Konzern ist davon überzeugt, dass diese Kennziffer für Anleger nützlich und aussagekräftig ist, da sie das Verständnis hin- sichtlich der operativen Profitabilität erweitert und die Vergleichbar- keit über die Zeit verbessert. Zum besseren Verständnis des laufenden Geschäfts schließt der ­Allianz Konzern grundsätzlich folgende nichtoperative Positionen aus: −− akquisitionsbedingte Aufwendungen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, weil diese Positionen aus Unter- nehmenszusammenschlüssen resultieren, −− Zinsaufwendungen für externe Fremdfinanzierung, da diese mit der Kapitalstruktur des ­Allianz Konzerns zusammen­hängen, −− Erträge aus vollkonsolidierten Private-Equity-Beteiligungen (netto), da es sich hierbei um Industriebeteiligungen handelt, die nicht zum operativen Kerngeschäft des ­Allianz Konzerns zählen, −− Erträge aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanz­ aktiva und Finanzpassiva (netto), da diese nicht die langfristige Ertragskraft des ­Allianz Konzerns widerspiegeln, −− realisierte Gewinne und Verluste (netto) sowie Wertminderun- gen auf Finanzanlagen (netto), da es weitgehend im Ermessen des­AllianzKonzernssteht,zuwelchemZeitpunktsolcheGewinne oder Verluste aus Verkäufen realisiert werden, und Wertminde- rungen stark von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten und von emittentenspezifischen Vorgängen abhängen, die der ­Allianz Konzern wenig oder überhaupt nicht beeinflussen kann und die im Zeitverlauf hohen Schwankungen unterliegen können. Im Gegensatz zu dieser generellen Regel werden folgende Ausnah- men angewandt: −− In allen berichtspflichtigen Segmenten werden Erträge aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanzaktiva und Finanzpassiva (netto) als operatives Ergebnis behandelt, wenn diese Erträge im Zusammenhang mit operativen Geschäften ­stehen. −− Im Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft sowie bei Unfall- versicherungsprodukten mit Beitragsrück­erstattung des Scha- den- und Unfallversicherungs­geschäfts werden alle oben aufge- führten Positionen im operativen Ergebnis behalten, sofern der VersicherungsnehmerandenErgebnissenbeteiligt wird.Diesist auch relevant, wenn der Versicherungsnehmer an Steuererträgen des ­Allianz Konzerns beteiligt wird. Die IFRS verlangen, dass in der Konzern-­Gewinn- und Verlustrechnung alle Steuererträge in der Zeile Ertragsteuern ausgewiesen werden, selbst wenn diese den Versicherungsnehmern zuzurechnen sind. In der Segment- berichterstattung werden die Steuererträge umgegliedert und im operativen Ergebnis gezeigt, um die Beteiligung der Versiche- rungsnehmer an den Steuer­erträgen korrekt darzustellen. Das operative Ergebnis ist kein Ersatz für das Ergebnis vor Ertrag­ steuern und den Jahresüberschuss gemäß IFRS, sondern sollte als ergänzende Information hierzu gesehen werden. Ab dem ersten Quartal 2013 werden alle Restrukturierungsauf- wendungen im operativen Ergebnis gezeigt. Diese Anpassung hat weder eine Auswirkung auf den Ansatz und die Bewertung der Restrukturierungsaufwendungen noch Auswirkungen auf das Eigen- kapital oder den Jahresüberschuss.

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