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Allianz Geschäftsbericht 2013

199Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern D Konzernabschluss 139 Konzernbilanz 140 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 141 Konzerngesamtergebnisrechnung 142 Konzerneigenkapitalveränderungs­ rechnung 143 Konzernkapitalflussrechnung 146 Konzernanhang Die Netto-Schadenaufwendungen für Vorjahresschäden spiegeln die geänderten Schätzungen gegenüber der zum Jahres­anfang gebilde- ten Schadenrückstellung wider. Diese können das Ergebnis des aktu- ellen Geschäftsjahres erhöhen oder verringern. Der ­Allianz Konzern weist für das Geschäftsjahr 2013 zusätzliche Erträge nach Rückver­ sicherung von 1 689 (2012: 1 207) Mio € aus Vorjahres­schäden aus. Bezogen auf die Netto-Schadenrückstellungen zum Jahresanfang waren dies 3,0 % für 2013 (2012: 2,3 %). Veränderungen der historischen Rück­stellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle Die Analyse der Rückstellungen durch Aktuare und Management erfolgt nach Geschäftszweig und für spezifische Schadenarten wie Asbest- und Umweltschäden separat. Das Entstehungsjahr der Schä- den wird berücksichtigt, indem jeder Geschäftszweig nach Anfalljahr analysiert wird. Während die Schätzungen der Rückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle nach Anfalljahr festgelegt werden, kombiniert der Effekt in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung des jeweiligen Kalenderjahres die Schadenquote des Anfalljahres für das laufende Jahr mit der positiven oder negativen Entwicklung früherer Jahre (Abwicklungsergebnis). Obwohl die diskontierten Schadenrückstellungen nun in der Konzernbilanz in der Zeile „Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentverträge”ausgewiesenwerden,wirddiezugrundeliegende Entwicklung dieser Schadenrückstellungen weiterhin in der Scha- denquote berücksichtigt. Deshalb zeigen die folgenden Tabellen die Schadenabwicklung nach Anfalljahr einschließlich der Entwicklung der diskontierten Schadenrückstellungen. Das Abwicklungsdreieck, auch „Schadendreieck“ genannt, ist eine tabellarische Darstellung schadenbezogener Daten (wie Zah- lungen, Schadenrückstellungen oder geschätzter Schadenendstände) auf zwei zeitbezogenen Ebenen. Die eine Ebene ist das Kalenderjahr, die andere das Anfalljahr (Jahr der Schadenentstehung). Als Bemes- sungsgrundlage für die Schadenrückstellungen verdeutlichen Abwicklungsdreiecke, wie sich die Schadenrückstellungen aufgrund geleisteterZahlungenundneuerSchätzungendeserwartetenSchaden­ endstands zum jeweiligen Bilanzstichtag im Lauf der Zeit verändern. DieSchadendreieckesindnichtwechselkursbereinigt.Dasheißt, dass alle Zahlen aus der jeweiligen Landeswährung in die Berichts- währung des ­Allianz Konzerns (Euro) umgerechnet werden, und zwar einheitlich gemäß den zum Bilanzstichtag geltenden Wechsel- kursen. Damit ist gewährleistet, dass die Rückstellungen mit den Rückstellungen in der Konzernbilanz übereinstimmen. Schadenzahlungen für die einzelnen Anfalljahre (nach Kalenderjahr, netto) Schadenzahlungen für die einzelnen Anfalljahre (nach Kalenderjahr, netto) Mio € Anfalljahr Kalenderjahr 2004 und früher 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Summe 2004  23 253  23 253 2005  10 716  11 881  22 597 2006  5 610  6 632  11 760  24 002 2007  3 793  2 058  6 403  12 631  24 885 2008  2 807  1 158  1 643  6 397  13 130  25 135 2009  2 219   531   955  1 744  7 350  13 368  26 167 2010  1 574   432   586   934  2 151  6 688  14 094  26 459 2011  1 147   294   397   687  1 034  1 725  6 945  14 316  26 545 2012  1 211   197   265   483   716  1 107  1 972  7 434  14 442  27 827 2013  1 149   201   266   323   497   712  1 113  2 090  7 180  15 449  28 980

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