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Allianz Geschäftsbericht 2013

Im vierten Quartal 2013 wurden im Rahmen einer Kapital­er­ höhung für Mitarbeiteraktien 550 000 (2012: 650 000) neue Aktien aus- gegeben. Für den Mitarbeiteraktienkaufplan der ­Allianz SE und ihrer Tochterunternehmen wurden imGeschäftsjahr565 643 (2012:627 118) Aktien an Mitarbeiter verkauft. Hiervon stammten 171 269 (2012: 148 387) Aktien aus der Kapitalerhöhung für Mitarbeiteraktien 2012 und 394 374 (2012: 478 731) Aktien aus der Kapitalerhöhung für Mitar- beiteraktien 2013. Mitarbeiter des ­Allianz Konzerns erwarben Aktien zu Preisen zwischen 71,03 (2012: 52,17) € und 100,84 (2012: 75,19) € je Aktie. Die verbleibenden 155 626 (2012: 171 269) Aktien in 2013 werden für den Mitarbeiteraktienkaufplan der ­Allianz SE und ihrer Tochter- unternehmen im Jahr 2014 verwendet. Insgesamt reduzierte sich die Anzahl eigener Aktien der ­Allianz SE im Geschäftsjahr 2013 um 15 643 (2012: Erhöhung von 22 882). Dies entspricht 40 046 (2012: 58 578) € oder 0,003 % (2012: 0,005 %) des gezeichneten Kapitals. Die eigenen Aktien haben sich wie folgt entwickelt: veränderung der eigenen aktien Anschaffungs- kosten Stückzahl Anteil am gezeichneten Kapital Stand 31. Dezember mio €  % 2013 ­­­Allianz SE  220 2 761 795  0,61 Übrige –  1 586 – Summe  220 2 763 381  0,61 2012 ­­­Allianz SE  218 2 777 438  0,61 Übrige  –  586  – Summe  218 2 778 024  0,61 Anteile anderer Gesellschafter Anteile anderer Gesellschafter Mio € Stand 31. Dezember 2013 2012 Nichtrealisierte Gewinne und Verluste (netto)  93  135 Anteile am Ergebnis  348  327 Übrige Fremdanteile  2 324  2 113 Summe  2 765  2 575 Kapitalanforderungen Die Art der Geschäfte, die der ­Allianz Konzern tätigt, und die jeweili- gen Marktbedingungen sowie die Branche und die Standorte, in denen er tätig ist, sowie die Allokation des Anlageportfolios beein- flussen den Kapitalbedarf des ­Allianz Konzerns. Im Zuge der internen Planungsdialoge wird anhand der Geschäftspläne der Kapitalbedarf der operativen Einheiten prognostiziert, wobei Umfang und zeitliche Streckung von Wachstum und Investitionen zu berücksichtigen sind. Die Mindestkapitalausstattung der operativen Einheiten und des ­Allianz Konzerns insgesamt unterliegen des Weiteren auch auf- sichtsrechtlichen Bestimmungen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2005 wurde in Deutschland die Finanzkonglomeraterichtlinie (FCD), eine ergänzende EU-Richtlinie, wirksam. Gemäß dieser Richtlinie versteht der Gesetzgeber unter einem Finanzkonglomerat eine Holding und ihre Tochtergesellschaf- ten, die bedeutsam grenzüberschreitend und branchenübergreifend aktiv sind. Beim ­Allianz Konzern handelt es sich nach dieser Richt­ linie und den betreffenden deutschen Gesetzen um ein Finanzkon- glomerat. Die Richtlinie verlangt, dass ein Finanzkonglomerat die Erfüllung der Solvabilitätsanforderung auf konsolidierter Basis berechnet. Zum 31. Dezember 2013 beliefen sich die Eigenmittel, die bei der Solvabilität für das Versicherungs-, das Asset-Management- und das Bankgeschäft berücksichtigt werden dürfen, auf 46,5 (2012 wie aus- gewiesen: 48,4) Mrd € einschließlich außerbilanzieller Bewertungs- reserven 1 in Höhe von 2,3 (2012: 2,2) Mrd €. Damit wurden die gesetz- lichen Anforderungen um 20,9 (2012: 23,8) Mrd € überschritten, sodass sich zum 31. Dezember 2013 eine vorläufige Deckungsquote von 182 (2012 wie ausgewiesen: 197) % ergibt. Die gesunkene Quote ist maßgeblich auf Änderungen von IAS 19 zurückzuführen, die einen Rückgang der Quote von etwa 16 Prozentpunkten zur Folge hatten. 1 Außerbilanzielle Bewertungsreserven werden im Rahmen der Berichterstattung an die Aufsichtsbehörden nur auf Antrag als verfügbare Eigenmittel angesetzt; die ­Allianz SE hat bisher keinen Antrag auf Anerken- nung gestellt. Ohne die außerbilanziellen Bewertungs­reserven beläuft sich die Deckungsquote auf 173 (2012: 188) %. 212 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern

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