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Allianz Geschäftsbericht 2013

Neben den gesetzlichen Vorschriften zur Kapitalausstattung setzt der ­Allianz Konzern auch ein internes Risikokapitalmodell ein, um zu ermitteln, wie viel Kapital notwendig ist, um unerwartete Ergebnisschwankungen aufzufangen und den Einsatz von Kapital im Konzern zu steuern. Der ­Allianz Konzern erwartet, dass 2016 die Solvency-II-Regulie- rungen auf Konzernebene rechtsverbindlich werden. Die Versicherungstochterunternehmen des ­Allianz Konzerns einschließlich der ­Allianz SE erstellen ihre Abschlüsse nach lokalen Gesetzen und Vorschriften. Diese Gesetze enthalten zum Teil zusätz- liche Vorgaben, die das Mindestkapital betreffen, sowie Beschrän- kungen der Höhe der an die Aktionäre ausschüttbaren Dividenden. Die Regelungen bezüglich des Mindestkapitals basieren auf verschie- denen Kriterien, zum Beispiel gebuchten Beiträgen oder Versiche- rungsleistungen, Höhe der Rückstellungen für Versicherungsverträ- ge,Kapitalanlage-,Sterbe-,Kredit-,versicherungstechnischenRisiken und außerbilanziellen Risiken. Die Aufzählung der Kriterien ist nicht abschließend. Zum 31. Dezember 2013 wurden von den Tochtergesellschaften des ­Allianz Konzerns sämtliche gesetzlichen Kapitalanforderungen erfüllt. Einige Versicherungsunternehmen des ­Allianz Konzerns sind aufsichtsrechtlichen Vorgaben in Bezug auf die Höhe der Dividenden unterworfen, die an die ­Allianz SE ohne vorhergehende Genehmi- gung durch die zuständige Aufsichts­behörde ausgeschüttet werden dürfen.DieseAuflagengewährleisten,dassUnternehmenDividenden lediglich bis zu einem gewissen Betrag oberhalb einer bestimmten aufsichtsrechtlichen Kapitalausstattung oder in Bezug auf die Höhe der nicht ausgeschütteten Überschüsse oder bis zum Jahresergebnis (oder einem bestimmten Prozentsatz davon) auszahlen. Beispiels- weise sind die Geschäftsbereiche der in den Vereinigten Staaten von Amerika ansässigen Ver­sicherungsunternehmen des ­Allianz Kon- zerns Beschränkungen in Bezug auf Dividendenzahlungen an das Mutterunternehmen nach dem anzuwendenden bundesstaatlichen Versicherungsrecht unterworfen. Dividenden, die über diese Beschränkungen hinaus ausgezahlt werden, bedürfen im Allgemei- nen der vorherigen Zustimmung des Versicherungsbeauftragten des Heimatstaates. Der Vorstand der ­Allianz SE ist überzeugt, dass diese Beschränkungen die Fähigkeit des ­Allianz Konzerns, künftig Dividen- den an seine Aktionäre auszuschütten, nicht beeinflussen. 213Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern D Konzernabschluss 139 Konzernbilanz 140 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 141 Konzerngesamtergebnisrechnung 142 Konzerneigenkapitalveränderungs­ rechnung 143 Konzernkapitalflussrechnung 146 Konzernanhang

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