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Allianz Geschäftsbericht 2013

42 – Ertragsteuern Ertragsteuern Mio € 2013 2012 Tatsächliche Steuern  - 2 899  - 3 324 Latente Steuern  - 401   163 Summe  - 3 300  - 3 161 Für die Geschäftsjahre 2013 und 2012 beinhalten die Ertragsteuern, die sich auf die Bestandteile der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen beziehen, folgende Komponenten: Ertragsteuern, die sich auf die Bestandteile der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen beziehen Mio € 2013 2012 Posten, die zukünftig ertrags- oder aufwandswirksam umgegliedert werden können Währungsänderungen  - 23  - 11 Jederzeit veräußerbare Wertpapiere  1 451  - 2 522 Cashflow Hedges   21  - 27 Anteil des direkt im Eigenkapital erfassten Nettoertrags von assoziierten Unternehmen   6 – Sonstiges   96   42 Posten, die nie ertrags- oder aufwandswirksam umgegliedert werden können Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Pensionsplänen  - 171   785 Summe  1 380  - 1 733 Im tatsächlichen Steueraufwand des Geschäftsjahres 2013 sind Auf- wendungen von 138 (2012: 264) Mio € enthalten, die frühere Geschäfts- jahre betreffen. Die latenten Steuern des Geschäftsjahres 2013 enthalten Auf- wendungen von 47 (2012: Erträge von 399) Mio € aus der Veränderung latenter Steuern auf temporäre Differenzen und Aufwendungen von 356 (2012: 233) Mio € aus der Veränderung latenter Steuern auf steuer- liche Verlustvorträge. Aus der Änderung der anzuwendenden Steuer- sätze infolge von Gesetzesänderungen ergeben sich latente Steuer- erträge von 2 (2012: Aufwendungen von 3) Mio €. Die ausgewiesenen Ertragsteuern sind für das Geschäftsjahr 2013 um 418 (2012: 589) Mio € höher als die erwarteten Ertragsteuern. Die nachstehende Übersicht zeigt eine Überleitung von den erwarte- ten Ertragsteuern zu den effektiv ausgewiesenen Ertragsteuern. Die Überleitungsrechnung für den Konzern ergibt sich hierbei als Zusammenfassung der einzelnen gesellschaftsbezogenen und mit dem jeweiligen länderspezifischen Steuersatz erstellten Über­ leitungs­rechnungen nach Berücksichtigung ergebniswirksamer ­Konsolidie­rungseffekte. Der in der Überleitungsrechnung angewen- dete erwartete Steuersatz für inländische Konzernunternehmen umfasst die Körperschaftsteuer, die Gewerbesteuer und den Solida- ritätszuschlag und beträgt 31,0 % (2012: 31,0 %). Der effektive Steuersatz bestimmt sich auf der Basis der effektiven Steuerbelastung, bezogen auf das Ergebnis vor Ertragsteuern. Effektiver Steuersatz Mio € 2013 2012 Ergebnis vor Ertragsteuern  9 644  8 719 Erwarteter Ertragsteuersatz  29,9 %  29,5 % Erwartete Ertragsteuern  2 882  2 572 Gewerbesteuer und ähnliche Steuern   244   237 Steuerfreie Nettoeinnahmen  - 185  - 189 Auswirkungen steuerlicher Verluste   9   2 Sonstige Effekte   350   539 Ertragsteuern  3 300  3 161 Effektiver Steuersatz  34,2 %  36,3 % Das in Italien im November 2013 erlassene Dekretgesetz, das im Januar 2014 durch das Parlament bestätigt wurde, erhöhte den Körper­ schaftsteuersatz für Versicherungen und Banken um 8,5 % (von 27,5 % auf 36 %). Diese Erhöhung gilt rückwirkend ab Beginn 2013 und nur für das Geschäftsjahr 2013. Die Steuersatzerhöhung resultierte in einer zusätzlichen Steuerbelastung der Geschäftstätigkeit des ­Allianz Konzerns in Italien in Höhe von 119 Mio €. Dieser Einmaleffekt istindersteuerlichenÜberleitungsrechnungindensonstigenEffekten enthalten. In der steuerlichen Überleitungsrechnung für 2012 sind in den sonstigen Effekten von 539 Mio € tatsächliche und latente Steuern für Vorjahre von 373 Mio € sowie eine Einmalbelastung aus einer Steuer- gesetzänderung in Frankreich von 64 Mio € enthalten. Wertberichtigungen der aktiven latenten Steuern auf Verlustvor- träge früherer Perioden führten im Geschäftsjahr 2013 zu latenten Steueraufwendungen von 4 (2012: –) Mio €. Der Nichtansatz aktiver latenter Steuern auf laufende Geschäftsjahresverluste hat sich mit 17 (2012: 52) Mio € aufwandserhöhend ausgewirkt. Aufgrund der Nut- zung von Verlustvorträgen, für die bisher keine aktiven latenten Steuern angesetzt waren, verringerten sich die tatsächlichen Ertrag- steuern um 3 (2012: 8) Mio €. Aus dem Ansatz aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge früherer Perioden, die bislang nicht angesetzt waren, ergab sich ein latenter Steuerertrag von 9 (2012: 42) Mio €. Die vorstehend genannten Effekte sind in der Überleitungsrechnung in der Position „Auswirkungen steuerlicher Verluste“ enthalten. 221Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern D Konzernabschluss 139 Konzernbilanz 140 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 141 Konzerngesamtergebnisrechnung 142 Konzerneigenkapitalveränderungs­ rechnung 143 Konzernkapitalflussrechnung 146 Konzernanhang

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