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Allianz Geschäftsbericht 2013

Die obige Tabelle zeigt den beizulegenden Zeitwert (Fair Value) sowie die Nominalwerte aller freistehenden Derivate und aller derivativen Finanzinstrumente, die die Kriterien des Hedge Accounting erfüllen, innerhalb des ­Allianz Konzerns zum 31. Dezember 2013 und 2012. Die in der Tabelle gezeigten Nominalwerte ergeben sich kumulativ aus der Summe der absoluten Nominalwerte aller derivativen Finanz- instrumente mit positivem und negativem Fair Value. Obwohl diese Nominalwerte die Höhe der Beteiligung des ­Allianz Konzerns in Transaktionen mit derivativen Finanzinstrumenten angegeben, spie- geln sie nicht das damit verbundene Risiko wider. Weitere Informa­ tionenzurVerwendungvonderivativenFinanzinstrumentenbefinden sich in den Abschnitten zu Markt- und Kredit­risiko im Risikobericht als Teil des Konzernlageberichts. FREISTEHENDE DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE Zum 31. Dezember 2013 betrug der Nominalwert der freistehenden Derivate, die in der Position Handelsaktiva und -passiva enthalten sind,233,0(2012:179,0) MRD €,derpositiveFairValue2,0(2012:1,9) MRD € und der negative Fair Value 6,0 (2012: 5,4) MRD €. Von der auf freiste- hende derivative Finanzinstrumente entfallenden Gesamtsumme bezieht sich ein Nominalwert von 115,6 (2012: 91,7) MRD € auf Renten- produkte. Diese Produkte sind eigenkapitalindexiert oder enthalten gewisse eingebettete Optionen oder Garantien, die gemäß IAS 39 als eingebettete derivative Finanzinstrumente bezeichnet werden. Für diese eingebetteten derivativen Finanzinstrumente sind die Nomi- nalwerte auf den Kontenwert der damit verbundenen Versicherungs- verträgezurückzuführen.DernegativeFairValuediesereingebetteten derivativen Finanzinstrumente beträgt 4,2 (2012: 4,4) MRD €. Weitere Informationen zur Ermittlung der Fair Values dieser derivativen Finanzinstrumente befinden sich in Angabe 44 – Finanzinstrumente und Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts (Fair Value). zum hedge accounting designierte derivative finanzinstrumente Zum 31. Dezember 2013 betrug der Nominalwert der zum Hedge Accounting designierten derivativen Finanzinstrumente, die in der Position übrige Aktiva und andere Verbindlichkeiten enthalten sind, 5,3 (2012: 4,6) MRD €, der positive Fair Value 75 (2012: 129) MIO € sowie der negative Fair Value 158 (2012: 462) MIO €. Diese Sicherungsinstru- mente enthalten hauptsächlich Zinsswaps mit einem negativen Fair Value von 126 (2012: 193) MIO €. Fair Value Hedges Der ­Allianz Konzern setzt Fair Value Hedges zur Absicherung finan- zieller Vermögenswerte gegen Zins- und Währungskursschwankun- gen ein. Die dabei im Rahmen von Fair Value Hedges vom ­Allianz Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente hatten am 31. Dezember2013einennegativenFairValuevon126(2012:199) MIO €. Innerhalb des Bankgeschäfts des ­Allianz Konzerns werden derivative Finanzinstrumente zur Absicherung gegen Zinsschwankungen auf Einzelgeschäftsebene (Mikro-Hedge) oder auf Ebene eines Portfolios vongleichartigenAktivaoderPassiva(Portfolio-Hedge)abgeschlossen. Zusätzlich setzt der ­Allianz Konzern Fair Value Hedges zur Absi- cherung des Aktienportfolios gegen Schwankungen des Aktien- markts ein. Zum 31. Dezember 2013 betrug der Fair Value dieser deri- vativen Finanzinstrumente, die als Fair Value Hedges designiert wurden, – (2012: negativer Fair Value von 209) MIO €. Im Geschäftsjahr 2013 wurden im ­Allianz Konzern für Fair Value Hedges Nettogewinne aus Sicherungsderivaten von 36 (2012: Netto- verluste von 210) MIO € und Nettoverluste aus abgesicherten Grund- geschäften von 54 (2012: Nettogewinne von 168) MIO € erfasst. Cashflow Hedges Zur Absicherung zins-, währungs- und inflationsabhängiger variab- ler Zahlungsströme wurden im Geschäftsjahr Cashflow Hedges genutzt. Zum 31. Dezember 2013 wiesen die zum Hedge Accounting designiertenCashflowHedgeseinenpositivenFairValuevon41(2012: 75) MIO € auf. Die nichtrealisierten Gewinne und Verluste (netto) im Eigenkapital sanken um 53 (2012: stiegen um 65) MIO €. Beträge, die direkt im Eigenkapital erfasst wurden, werden in den Berichtsperio- den erfolgswirksam umgegliedert, sobald das abgesicherte Grund­ geschäft als Ertrag oder Aufwand erfasst wird. Dies ist der Fall, wenn die abgesicherten erwarteten Transaktionen eintreten. Absicherung einer Nettoinvestition in ausländische Geschäftsbetriebe Zum 31. Dezember 2013 bestanden im ­Allianz Konzern Devisenabsi- cherungen für Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe durch die Begebung von US-Dollar-Verbindlichkeiten von nominal 1,0 MRD USD sowie durch die Nutzung von Terminverkäufen von US- Dollar von nominal 1,5 MRD USD und einem positiven Fair Value von 2 (2012: –) MIO €. Saldierung Der­AllianzKonzernschließtRahmenverträge(masternettingarrange­ ments) und ähnliche Aufrechnungsvereinbarungen hauptsächlich für Derivate ab (Bruttowert der finanziellen Vermögenswerte in Höhe von 1,8 MRD € sowie der finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 1,3 MRD €).DieVoraussetzungenzurbilanziellenSaldierungnachIAS32 werden von keinem Rahmenvertrag oder ähnlicher Aufrechnungs- verein­barung erfüllt. Ein im Zusammenhang mit Aufrechnungsvereinbarungen bestehendes Kreditrisiko wird durch erhaltene Sicherheiten weiter reduziert. Weitere Informationen zu Sicherheiten befinden sich in Angabe 46 – Eventualverbindlichkeiten, Verpflichtungen, Garantien, verpfändete Vermögenswerte und Sicherheiten. 224 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern

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