Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Allianz Geschäftsbericht 2013

Großbritannien Großbritannien trägt 8,3 % zum Verpflichtungsumfang und 11,9 % zum Zeitwert des Fondsvermögens des ­Allianz Konzerns bei. Großbritannien unterhält einen mit Vermögenswerten bedeck- ten Pensionsplan, den „Allianz Retirement and Death Benefits Fund“. Das Trustee Board ist gesetzlich verpflichtet, im besten Interesse sei- ner Mitglieder zu handeln, und ist verantwortlich für die Aufstellung bestimmter Richtlinien (zum Beispiel Anlagepolitik und Zuwen- dungsrichtlinie) des Hauptplans in Großbritannien. Beiträge werden sowohl vom Arbeitgeber als auch den Mitarbeitern geleistet. Der Fonds besteht aus einer Sektion mit leistungsorientierten Pensionsplänen und einer mit Beitragszusagen. Die der Beitrags­ zusagen wurde am 1. April 2001 gegründet und gleichzeitig die der leistungsorientierten Pensionspläne für Neueintritte geschlossen. Die leistungsorientierten Pläne sind endgehaltsabhängige Versor- gungsleistungen, deren Rentenanpassungen weitgehend an die Inflation gemäß RPI (Retail Prices Index) gekoppelt sind. Mit Wirkung vom 1. Juli 2012 wurden die leistungsorientierten Pensionspläne geändert. Die Zuwächse im pensionsberechtigten Einkommen sind jetzt durch den RPI begrenzt, und ab 2015 sind künf- tige Anwartschaftssteigerungen ausgeschlossen. Alle Mitglieder erhalten stattdessen Beitragszusagen. Schweiz Die Schweiz trägt 5,1 % zum Verpflichtungsumfang und 9,1 % zum Zeitwert des Fondsvermögens des ­Allianz Konzerns bei. Es gibt für alle Mitarbeiter in der Schweiz eine obligatorische betriebliche Altersvorsorge. Diese ist vollständig durch Vermögens- werte, die in rechtlich selbstständigen Vorsorgeeinrichtungen ver- waltet werden, gedeckt. Der Stiftungsrat ist für die Vermögensanlage und das Risikomanagement verantwortlich. Die Pläne sind beitrags- orientiert und decken Langlebigkeits-, Invaliditäts- und Todesfall­ risiken ab. Im Gegensatz zum Arbeitgeber, der die vollständige Risiko­ absicherung und einen großen Teil der Sparbeiträge auf dem Versorgungskonto finanziert, steuern die Mitarbeiter nur einen klei- nen Beitrag bei. Der Zinssatz wird jährlich vom Stiftungsrat der Ver- sorgungseinrichtung festgelegt. Für den verpflichtenden Teil ist der Mindestzinssatz gesetzlich geregelt und wird jährlich überprüft (1,50 % in 2013). Bei Pensionierung können die Begünstigten zwischen einer Kapitalzahlung, einer Rentenzahlung oder einer Kombination aus beidem wählen, wobei der Teil, der nicht als Kapitalzahlung gewährt wird, in eine Rentenzahlung gemäß den Regelungen des PensionsfondsundunterBerücksichtigungdergesetzlichenVorgaben umgewandelt wird. Bei Austritt der Mitarbeiter aus den Versorgungseinrichtungen der ­Allianz Schweiz müssen sie ihre erworbene Freizügigkeitsleis- tung zum nächsten Arbeitgeber mitnehmen. Dies stellt ein kleines Liquiditätsrisiko dar. Leistungsorientierte Pensionspläne Der 2011 überarbeitete IAS 19 muss rückwirkend angewandt werden.1 Deshalb wurden alle Bilanz- sowie Gewinn-und Verlustpositionen zum 1. Januar 2013 und 1. Januar 2012 angepasst. Die nach rückwir- kender Anwendung angepassten Beträge stellen sich in der ­Allianz Konzernbilanz für leistungsorientierte Pensionspläne wie folgt dar: Überleitung der Leistungsorientierten Pensionspläne in der Bilanz Mio € 2013 2012 Bilanzwert 1. Januar 8 010 5 493 Veränderungen Konsolidierungskreis  6 26 Währungsänderungen - 13 13 Erfolgswirksame Aufwendungen 661 497 Zahlungen - 642 - 649 Verrechnung mit den direkt im Eigenkapital erfassten Erträgen und Aufwendungen (vor latenten Steuern) - 522 2 630 Bilanzwert 31. Dezember 7 500 8 010 davon vorausbezahlter Aufwand - 94 - 59 davon Pensionsrückstellung 7 594 8 069 1 Detaillierte Informationen finden sich unter Angabe 4 Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungs- grundsätze und der Darstellung des Konzernabschlusses. 242 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern

Seitenübersicht