Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Allianz Geschäftsbericht 2013

Im Folgenden werden die Veränderungen beim Verpflichtungs­ umfang, beim Zeitwert des Fondsvermögens und der Veränderung des Vermögensbegrenzungseffekts für die verschiedenen leistungs- orientierten Pensionspläne des ­Allianz Konzerns dargestellt. Überleitung des Verpflichtungsumfangs, des Fondsvermögens und der Veränderung der Vermögensobergrenze Mio € 2013 2012 Veränderung des Verpflichtungsumfangs Barwert der erdienten Pensionsansprüche 1. Januar 19 161 15 563 Laufender Dienstzeitaufwand 414 321 Kalkulatorische Zinsaufwendungen 619 697 Mitarbeiterbeiträge 106 97 Versicherungsmathematische Gewinne (-) / Verluste (+) aufgrund Veränderung der demografischen Annahmen 40 44 Änderungen finanzieller Annahmen - 554 3 084 Erfahrungsbedingter Berichtigungen 35 - 27 Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand - 7 - 41 Währungsänderungen - 82 48 Pensionszahlungen - 629 - 635 Veränderungen Konsolidierungskreis 9 30 Abgänge - 1 – Gewinne (+) / Verluste (-) aus Abgeltungen – 1 Abgeltungszahlungen - 1 - 21 Barwert der erdienten Pensionsansprüche 31. Dezember 1 19 110 19 161 Veränderung des Fondsvermögens Zeitwert des Fondsvermögens 1. Januar 11 206 10 136 Kalkulatorische Zinserträge auf Planvermögen 366 483 Erträge auf Planvermögen größer (+) / kleiner (-) als kalkulatorische Zinserträge aus Planvermögen 46 458 Arbeitgeberbeiträge 364 372 Mitarbeiterbeiträge 106 97 Währungsänderungen - 70 35 Pensionszahlungen 2 - 351 - 356 Veränderungen Konsolidierungskreis 3 4 Abgänge - 1 – Effekt aufgrund von Abgeltungen - 1 - 23 Zeitwert des Fondsvermögens 31. Dezember 11 668 11 206 Veränderung des vermögensbegrenzungs- effekts Effekt aus Vermögensbegrenzung 1. Januar 55 66 Kalkulatorischer Zinsaufwand auf Vermögensbegrenzungseffekt 1 2 Veränderung des Vermögensbegrenzungseffekts, die den kalkulatorischen Zinsaufwand übersteigt 3 - 13 Währungsänderungen - 1 – Effekt aus Vermögensbegrenzung 31. Dezember 58 55 1 Zum 31. Dezember 2013 waren 6 673 (2012: 6 841) Mio € vom Barwert der erdienten Pensionsansprüche nicht durch Vermögenswerte gedeckt, während 12 437 (2012: 12 320) Mio € ganz oder teilweise durch Vermögenswerte gedeckt waren. 2 Zusätzlich zahlte der ­Allianz Konzern 283 (2012: 280) Mio € direkt an die Begünstigten. Vom Barwert der erdienten Pensionsansprüche entfielen zum 31. Dezember 2013 insgesamt 13 (2012: 15) Mio € auf Gesundheits­ fürsorgeleistungen bzw. 13 (2012: 15) Mio € auf die Rückstellungen für Gesundheitsfürsorgeleistungen. Die auf Gesundheitsfürsorgeleistungen entfallenden Kosten für leistungsorientierte Versorgungspläne waren im Geschäftsjahr 2013 nicht wesentlich (2012: 3 Mio €). Bewertungsprämissen Die Prämissen für die versicherungsmathematische Bewertung des Barwerts der erdienten Pensionsansprüche sowie des Netto- Pensionsaufwands richten sich nach den Verhältnissen des Landes, in dem der Pensionsplan eingerichtet wurde. Bei den Berechnungen werden aktuelle, versicherungsmathe- matisch entwickelte biometrische Wahrscheinlichkeiten zugrunde gelegt. Des Weiteren kommen Annahmen über die künftige Fluktua- tion in Abhängigkeit von Alter und Dienstjahren ebenso zur Anwen- dung wie konzerninterne Pensionierungswahrscheinlichkeiten. Obwohl dies aus heutiger Sicht die beste Schätzung darstellt, könnte mit einem weiteren Anstieg der Lebenserwartung zu rechnen sein. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines derzeit 65-jährigen Planteilnehmers liegt bei rund 88,9 Jahren für Frauen bzw. 86,4 Jahren für Männer. Ein Anstieg der Lebenserwartung um durchschnittlich ein Jahr würde zu einer Erhöhung des Barwerts der erdienten Pensions­ ansprüche um 455 Mio € führen. Die gewichteten Annahmen für die Ermittlung des Barwerts der erdienten Pensionsansprüche sowie für die Ermittlung des Netto- Pensionsaufwands im ­Allianz Konzern stellen sich wie folgt dar: Annahmen für die leistungsorientierten Pensionspläne % Stand 31. Dezember 2013 2012 Rechnungszins 3,5 3,3 Gehaltstrend / Anwartschaftsdynamik 2,2 2,0 Rentendynamik 2,0 1,7 Trend der medizinischen Versorgung 3,7 3,8 Für den Netto-Pensionsaufwand gelten die jeweiligen Annahmen zum Bilanzstichtag des vorhergehenden Geschäftsjahres. Der Rechnungszins stellt das größte Risiko für die Ermittlung des Barwerts der erdienten Pensionsansprüche dar. Er spiegelt die Marktverhältnisse am Bilanzstichtag für erstklassige festverzinsliche Anleihen entsprechend der Währung und der Duration der Pensions- verbindlichkeiten wider. In der Eurozone stützt sich die Bestimmung des Rechnungszinses auf als AA eingestufte Finanz- und Unterneh- mensanleihen, die von ­Allianz Investment Data Services (IDS) zur Verfügung gestellt werden, und auf ein vereinheitlichtes Cashflow- profil für einen gemischten Bestand. Die ICOFR (Internal Controls 243Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern D Konzernabschluss 139 Konzernbilanz 140 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 141 Konzerngesamtergebnisrechnung 142 Konzerneigenkapitalveränderungs­ rechnung 143 Konzernkapitalflussrechnung 146 Konzernanhang

Seitenübersicht