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Allianz Geschäftsbericht 2013

48 – Aktienbasierte Vergütungspläne Group-Equity-Incentive-Pläne Die Group-Equity-Incentive-Pläne (GEI-Pläne) des ­Allianz Konzerns unterstützen die Ausrichtung des Top-Managements, insbesondere des Vorstands, auf die nachhaltige Steigerung des Unternehmens- werts. Bis 2010 umfassten die GEI virtuelle Optionen (Stock Apprecia- tion Rights, SAR) und virtuelle Aktien (Restricted Stock Units, RSU). Ab der Gewährung im Jahr 2011 ersetzt der ­Allianz Equity-Incentive-Plan (AEI) die GEI-Pläne. Im AEI-Plan werden den Planteilnehmern nur noch virtuelle Aktien (RSU) gewährt. Stock-Appreciation-Rights Die SAR, die einem Planteilnehmer gewährt wurden, verpflichten den ­Allianz Konzern in Bezug auf jedes gewährte Recht, den Unter- schiedsbetrag zwischen dem Börsenkurs der ­Allianz Aktie am Tag der Ausübung und dem Referenzkurs als Barzahlung zu leisten. Der maximale Unterschied ist auf 150 % des Referenzkurses begrenzt. Der Referenzkurs entspricht dem Durchschnitt der Schlusskurse der ­Allianz SE Aktie an den zehn Börsen­tagen, die im Ausgabejahr der Bilanzpressekonferenz der ­Allianz SE folgen. Die bis 2008 gewährten SAR können nach einer Sperrfrist von zwei Jahren ausgeübt werden und verfallen nach sieben Jahren. Für SAR, die ab 2009 gewährt wur- den, gilt eine Sperrfrist von vier Jahren; sie verfallen ebenfalls nach sieben Jahren. Nach Ablauf der Sperrfrist können die SAR vom Plan- teilnehmer ausgeübt werden, sofern folgende Marktbedingungen erfüllt sind: −− der Kurs der ­Allianz SE Aktie hat während der Laufzeit den Dow Jones Euro STOXX Price Index mindestens einmal für einen Zeit- raum von fünf aufeinanderfolgenden Börsentagen übertroffen und −− der Aktienkurs der ­Allianz SE übersteigt den Referenzkurs bei Ausübung um mindestens 20 %. Darüber hinaus werden SAR vor dem Ablauf der Sperrfrist unter der Voraussetzung, dass die genannten Marktbedingungen erfüllt sind, durch das Unternehmen ausgeübt, wenn ein Planteilnehmer stirbt, sich die Mehrheitsverhältnisse ändern oder ein Planteilnehmer wegen betriebsbedingter Kündigung ausscheidet. Die am letzten Tag des Plans nicht ausgeübten Rechte werden automatisch ausgeübt, sofern die oben genannten Bedingungen erfüllt sind. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind oder ein Teil- nehmer des Plans aus dem Beschäftigungsverhältnis zum ­Allianz Konzern ausgeschieden ist, verfallen die Rechte. Der Zeitwert der SAR zum Zeitpunkt der Gewährung wird mittels eines Cox-Ross-Rubinstein-Binomialmodells zur Optionsbewertung bestimmt. Die Volatilität wird aus beobachtbaren historischen Marktpreisen abgeleitet. Sind bezüglich des Ausübungsverhaltens der SAR keine historischen Informationen verfügbar (vor allem die Pläne, die 2007 und 2008 ausgegeben wurden, sind nicht im Geld), wird angenommen, dass die erwartete Laufzeit der Zeit bis zum Ver- fall der SAR entspricht. Die SAR werden vom ­Allianz Konzern als Vergütungen mit Bar- ausgleich bilanziert. Daher erfasst der ­Allianz Konzern den Zeitwert der SAR periodengerecht über die Sperrfrist als Personalaufwand. Nach Ablauf der Sperrfrist werden jegliche Änderungen des Zeitwerts der nicht ausgeübten Rechte als Personalaufwand erfasst. In dem zum 31. Dezember 2013 endenden Geschäftsjahr belief sich der Per- sonalaufwandimZusammenhangmitdennichtausgeübtenRechten auf 62 (2012: 59) Mio €. Zum 31. Dezember 2013 bildete der ­Allianz Konzern für die nicht ausgeübten SAR eine Rückstellung in Höhe von 86 (2012: 83) Mio € und erfasste sie unter Andere Verbindlichkeiten. Restricted-Stock-Units Die einem Planteilnehmer gewährten RSU verpflichten den ­Allianz Konzern, eine Barzahlung in Höhe des durchschnittlichen Börsen­ kurses der ­Allianz SE Aktie an den zehn Handelstagen, die dem Ablauf der Sperrfrist vorausgehen, zu leisten oder für jedes gewährte Recht eine ­Allianz SE Aktie oder ein anderes gleichwertiges Eigenkapital­ instrument auszugeben. Die RSU haben eine Sperrfrist von fünf Jah- ren. Der ­Allianz Konzern übt die RSU am ersten Handelstag nach Ablauf ihrer Sperrfrist aus. Am Ausübungstag kann der ­Allianz Kon- zern die Erfüllungsmethode für die einzelnen RSU bestimmen. Darüber hinaus werden RSU vor dem Ablauf der Sperrfrist durch das Unternehmen ausgeübt, wenn ein Planteilnehmer stirbt, sich die Mehrheitsverhältnisse ändern oder ein Planteilnehmer wegen betriebsbedingter Kündigung ausscheidet. Die RSU sind virtuelle Aktien ohne Berücksichtigung von Divi- dendenzahlungen. Die Berechnung des Zeitwerts erfolgt durch Sub- traktion der Barwerte der erwarteten künftigen Dividendenzahlungen vom jeweils herrschenden Kurs am Bewertungstag. Die RSU werden vom ­Allianz Konzern als Vergütungen mit Bar- ausgleich bilanziert, weil der ­Allianz Konzern einen Bar­ausgleich plant. Daher erfasst der ­Allianz Konzern den Zeitwert der RSU perio- dengerecht über die Sperrfrist als Personal­aufwand. In dem zum 31.  De­zember 2013 endenden Geschäftsjahr belief sich der im Zusam- menhang mit den nicht ausübbaren RSU stehende Personalaufwand auf 58 (2012: 80) Mio €. Zum 31. Dezember 2013 bildete der ­Allianz Konzern für die nicht ausübbaren RSU eine Rückstellung in Höhe von 141 (2012: 141) Mio € und erfasste sie unter Andere Verbindlichkeiten. ­Allianz Equity-Incentive-Plan Seit dem Gewährungsjahr 2011 ersetzt der ­Allianz Equity-Incentive- Plan (AEI) die GEI-Pläne. Der AEI wird in Form von Restricted Stock Units (RSU) gewährt und ist Teil einer neuen flexiblen Vergütungs- struktur für die Planbegünstigten. 245Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern D Konzernabschluss 139 Konzernbilanz 140 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 141 Konzerngesamtergebnisrechnung 142 Konzerneigenkapitalveränderungs­ rechnung 143 Konzernkapitalflussrechnung 146 Konzernanhang

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