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Allianz Geschäftsbericht 2013

Die einem Planteilnehmer gewährten RSU verpflichten den ­Allianz Konzern, eine Barzahlung in Höhe des durchschnittlichen Aktien­kurses der ­Allianz SE Aktie am Ausübungstag und den voran- gehenden neun Handelstagen zu leisten oder jede virtuelle Aktie in eine­AllianzSEAktieumzutauschen.DieAuszahlungistbegrenztund entspricht maximal einem 200 %-igen Aktienkursanstieg über dem Ausgabekurs. Die RSU innerhalb des AEI-Plans unterliegen einer vierjährigen Sperrfrist. Die Freigabe der RSU erfolgt am letzten Tag der Sperrfrist. Der ­Allianz Konzern kann die Erfüllungsmethode für die einzelnen RSU bestimmen. Darüber hinaus werden RSU vor dem Ablauf der Sperrfrist durch das Unternehmen ausgeübt, wenn ein Planteilnehmer stirbt, sich die Mehrheitsverhältnisse ändern oder ein Planteilnehmer wegen betriebsbedingter Kündigung ausscheidet. Die RSU sind virtuelle Aktien ohne Dividendenauszahlung, die einer Auszahlungsbeschränkung unterliegen. Der Zeitwert ermittelt sich aus dem jeweils herrschenden Kurs am Bewertungstag abzüg- lich der Barwertsumme der bis zur Fälligkeit erwarteten künftigen Dividendenzahlungen und des Zeitwerts der Auszahlungsbeschrän- kung. Die Auszahlungsbeschränkung wird als Europäische Short Call Option auf Basis aktueller Marktdaten am Bewertungstag bewertet. Die folgende Tabelle stellt die Annahmen für die Berechnung des Zeitwerts der RSU zum Zeitpunkt der Gewährung dar. Annahmen für die AEI-Pläne 20141 2013 2012 Aktienkurs € 124,55 110,40 88,29 Durchschnittlicher Dividendenertrag % 4,4 4,6 5,3 Durchschnittlicher Zinssatz % 0,5 0,5 1,2 Erwartete Volatilität % 20,6 20,9 22,0 1 Die RSU 2014 werden als den Teilnehmern gewährte Vergütung für das Jahr 2013 angesehen. Folglich basieren die Annahmen für die im März 2014 ausgegebenen RSU auf bestmöglicher Schätzung. Die RSU innerhalb der neuen Vergütungstruktur werden vom ­Allianz KonzernalsVergütungenmitBarausgleichbilanziert,weilder­Allianz Konzern einen Barausgleich plant. Daher erfasst der ­Allianz Konzern den Zeitwert der RSU perioden­gerecht über den Erdienungszeitraum von einem Jahr und anschließend über die Sperrfrist als Personalauf- wand. In dem zum 31. Dezember 2013 endenden Geschäftsjahr belief sich der im Zusammenhang mit der RSU-Komponente des AEI-Plans stehende Personalaufwand auf 132 (2012: 79) Mio €. Zum 31. Dezember 2013 bildete der ­Allianz Konzern für diese RSU eine Rückstellung in Höhe von 248 (2012: 117) Mio € und erfasste sie unter Andere Verbindlichkeiten. Aktienbezogene Vergütungspläne von Tochter­unternehmen des ­Allianz Konzerns PIMCO LLC Class B Unit Purchase Plan Bei der Übernahme von ­Allianz Global Investors of America L.P. (­AllianzGI L.P.) in dem zum 31. Dezember 2000 endenden Geschäfts- jahr hat die ­Allianz SE die Pacific Investment Management Company LLC (PIMCO LLC), eine Tochtergesellschaft von ­AllianzGI L.P., dazu ver- anlasst, einen Class B Unit Purchase Plan (Class B Plan) zugunsten derMitgliederderGeschäftsleitungderPIMCOLLCaufzulegen.Gemäß diesem Plan haben die Teilnehmer einen vorrangigen Anspruch auf 15 % des berichtigten operativen Ergebnisses von PIMCO LLC. Die im Rahmen des Plans ausgegebenen Class B Units haben eine drei- bis fünfjährige Sperrfrist und können von ­AllianzGI L.P. bei Tod, Invalidität oder Ausscheiden des Teilnehmers vor Ablauf der Sperrfrist zurückgekauft werden. Außerdem hat ­AllianzGI L.P. seit dem1.Januar2005dasRecht,jährlicheinenTeilderausgeübtenClass B Units zurückzukaufen, und die Beteiligten haben das Recht, dies von ­AllianzGI L.P. zu verlangen. Das Kauf- oder Verkaufsrecht kann erstmals sechs Monate nach Ablauf der Sperrfrist ausgeübt werden. Der Rückkaufpreis wird am Rückkaufstag auf dem dann ermittelten Wert der zurückgekauften Class B Units basieren. Da die Teilnehmer eine Verkaufsoption auf Class B Units besitzen, wird der Class B Plan als Vergütung mit Barausgleich bilanziert. Der ­Allianz Konzern erfasst daher den Zeitwert der Class B Units periodengerecht über die Sperrfrist als Personalaufwand. Bei Ablauf der Sperrfrist werden je­gliche Änderungen des Zeitwerts der Class B Units als Personalaufwand erfasst. In dem zum 31. Dezember 2013 endenden Geschäftsjahr erfasste der ­Allianz Konzern im Zusammen- hang mit Class B Units einen Personalaufwand von 16 (2012: 62) Mio €. Zusätzlich wies der ­Allianz Konzern im Zusammenhang mit dem Anspruch auf das berichtigte operative Ergebnis von PIMCO LLC einen Aufwand von 16 (2012: 32) Mio € aus. Zudem übte der ­Allianz Konzern in 2013 Kaufoptionen auf 224 Class B Units aus. Der ausgezahlte Gesamtbetrag in Zusammenhang mit den übrigen Class B Units belief sich auf 10 Mio €. Der kumulierte Personalaufwand für nicht ausgeübte Class B Units wird als Rückstellung unter Andere Verbindlichkeiten erfasst. Zum 31. Dezember 2013 erfasste der ­Allianz Konzern für die Class B Units eine Rückstellung in Höhe von 196 (2012: 206) Mio €. 246 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern

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