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Allianz Geschäftsbericht 2013

ausgegeben wurden (nach der „Verkaufsperiode“, in der die Berech- tigten ein Verkaufsrecht gegenüber der ­Allianz haben). Der Bar­ ausgleich durch die ­Allianz SE erfolgt in Höhe des Durchschnittskurses der ­Allianz SE Aktien der letzten 20 Tage vor Ausübung des Verkaufs- bzw. Kaufrechts, multipliziert mit dem Verhältnis aus dem im Tender Offer für jede AGF Aktie vorgeschlagenen Barausgleich (126,43 €) und dem Aktienkurs der ­Allianz SE am 16. Januar 2007 (155,72 €). Im Falle von Transaktionen, die das Stammkapital bzw. das Eigenkapital der ­Allianz oder der AGF beeinflussen, wird dieses Verhältnis entspre- chend angepasst. Der Barausgleich beruht auf dem ursprünglichen Angebot für jede AGF Aktie im Tender Offer. Zum 31. Dezember 2007 waren alle ausgegebenen Aktien aus diesen Plänen ausübbar. Aufgrund der Auswirkungen des Liquidity Agreement erfasst der ­Allianz Konzern die AGF Aktienoptionspläne nun als Pläne mit Bar- ausgleich, da alle AGF Mitarbeiter einen Barausgleich für ihre AGF Aktien erhalten werden. Somit erfasst der ­Allianz Konzern alle Ände- rungen des Zeitwerts in Zusammenhang mit noch nicht ausgeübten Plänen als Personal­aufwand. In dem zum 31. Dezember 2013 endenden Geschäftsjahr belief sich der Personalaufwand im ­Allianz Konzern im Zusammenhang mit den geänderten Aktienoptionsplänen auf 2 (2012: 7) Mio €. Zum 31. Dezember 2013 bildete der ­Allianz Konzern für diese Pläne eine Rückstellung in Höhe von 8 (2012: 9) Mio €. Aktienkaufpläne für Mitarbeiter Aktien der ­Allianz SE werden berechtigten Mitarbeitern in 19 Ländern durch den ­Allianz Konzern zu vergünstigten Konditionen angeboten. Für diese Aktien gelten Haltefristen zwischen einem und fünf Jahren. Die Anzahl der im Rahmen dieser Pläne an Mitarbeiter verkauften Aktien belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf 565 643 (2012: 627 118) Stück. Zum 31. Dezember 2013 erfasste der ­Allianz Konzern einen Per- sonalaufwand in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen dem den Konzernunternehmen in Rechnung gestellten Ausgabepreis und dem vergünstigten Preis der von Mitarbeitern gekauften Aktien von 7 (2012: 6) Mio €. Andere Aktienoptions- und Beteiligungspläne Der ­Allianz Konzern verfügt über andere lokale aktienbasierte Vergü- tungspläne, darunter Aktienoptions- und Mitarbeiterbeteiligungs- pläne, die jedoch weder einzeln noch zusammengenommen erheb- lichen Einfluss auf den ­Konzernabschluss haben. Die Summe der Aufwendungen für diese Pläne belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf 4 (2012: 2) Mio €. 49 – Rückstellungen für Restrukturierungs­­maßnahmen Zum 31. Dezember 2013 hat der ­Allianz Konzern im Zuge mehrerer Restrukturierungsprogramme in verschiedenen Geschäftsbereichen Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen gebildet. Diese Rückstellungen enthalten hauptsächlich Personalkosten für Abfin- dungszahlungen und Kosten im Zusammenhang mit der Beendigung von Verträgen einschließlich Aufhebungskosten für Mietverträge, die sich im Zusammenhang mit der Durchführung der jeweiligen Maß- nahmen ergeben werden. In der nachfolgenden Tabelle wird die Entwicklung der Rückstel- lungen für Restrukturierungsmaßnahmen dargestellt. Rückstellungen für Restrukturierungsmassnahmen € mio 2013 2012 Stand 1. Januar  304  280 Neue Rückstellungen  166  242 Zuführung zu bestehenden Rückstellungen  19  29 Auflösung von Rückstellungen früherer Jahre  - 53  - 55 Verbrauch von Rückstellungen durch Zahlungen  - 104  - 100 Verbrauch von Rückstellungen durch Umbuchungen  - 116  - 90 Währungsänderungen  - 2  - 2 Stand 31. Dezember  214  304 DieEntwicklungderRestrukturierungsrückstellungengibtdenStand der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen wieder. Gemäß den spezifischen IFRS-Vorschriften sind Restrukturierungsrück­ stellungen zu bilden, bevor diese die Ansatzkriterien anderer Rück- stellungsarten gemäß den maßgeblichen Vorschriften erfüllen. Damit der Stand der Umsetzungen der verschiedenen Restrukturie- rungsmaßnahmen besser erkennbar wird, werden Restrukturie- rungsrückstellungen, soweit über deren Verwendung schon final entschieden wurde, in die Rückstellungsart umgegliedert, die man herangezogen hätte, wenn kein Restrukturierungsplan bestünde. Das gilt für jeden einzelnen Vertrag. In Bezug auf Personalaufwand wird, wenn der Mitarbeiter sich vertraglich zu Vorruhestand oder Altersteilzeit (spezifisches Programm des vorgezogenen Ruhestands in Deutschland) verpflichtet oder einen Abfindungsvertrag unter- zeichnet, der entsprechende Teil der Restrukturierungsrückstellung in Rückstellungen für Mitarbeiter umgegliedert. Darüber hinaus wer- den zu Restrukturierungszwecken vorgesehene Rückstellungen für leerstehende Büroräume in sonstige Rückstellungen umgegliedert, sobald die Büros vollständig geräumt sind. 248 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern

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