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Allianz Geschäftsbericht 2013

270 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Derivative Finanzinstrumente Finanzkontrakte, deren Werte von der Kursentwicklung eines zugrunde liegenden Vermögenswerts abhängen. Eine Systematisierung derivativer Finanzinstrumente kann nach dem Bezug auf die ihnen zugrunde liegenden Vermögenswerte (Zinssätze, Aktienkurse, Wechselkurse oder Warenpreise) vorgenommen werden. Wichtige Beispiele für derivative Finanzinstrumente sind Optionen, Futures, Forwards und Swaps. E Equity-Methode Die Equity-Methode ist eine Bilanzierungsmethode, bei der die Anteile zunächst mit den Anschaffungskosten angesetzt werden, dieser Ansatz aber in der Folge um etwaige Veränderungen beim Anteil des Eigentümers am Nettovermögen des Beteiligungsunternehmens an- gepasst wird. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva umfassen die Handelsaktiva sowie die als „erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet“ klassifizierten Finanzaktiva. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzpassiva Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzpassiva umfassen die Handelspassiva sowie die als „erfolgswirk- sam zum Zeitwert bewertet“ klassifizierten Finanzpassiva. Ergebnis je Aktie (normal/verwässert) Kennzahl, die den auf die Anteilseigner entfallenden Jahresüberschuss der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien gegen- überstellt. Das verwässerte Ergebnis je Aktie bezieht die zur möglichen Ausübung stehenden potenziell verwäs- sernden Stammaktien in die Berechnung der Anzahl der Aktien sowie in den auf die Anteilseigner entfallenden Jahresüberschuss mit ein. Die potenziell verwässernden Stammaktien entstehen aus aktienbasierten Vergütungs­plänen. Erträge aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanz- aktiva und Finanzpassiva (netto) Die Erträge aus erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanzaktiva und Finanzpassiva (netto) umfassen alle realisierten und unrealisierten Gewinne und Verluste inklusive Zins- und Dividendenerträge aus den erfolgs- wirksam zum Zeitwert bewerteten Finanzaktiva und Finanzpassiva, die Erträge (netto) aus Verbindlichkeiten für kündbare Eigenkapitalinstrumente sowie die Gewin- ne und Verluste (netto) aus Währungseffekten. Eventualverbindlichkeiten Nicht bilanzierte Verbindlichkeiten mit geringerer Ein- trittswahrscheinlichkeit, zum Beispiel Haftungsverhält- nisse aus Bürgschaftsverpflichtungen. F Financial Var Financial Value at Risk (VaR) ist die Aggregation von Markt- und Kreditrisiken unter Berücksichtigung von Diversifikationseffekten. Fortgeführte Anschaffungskosten Als fortgeführte Anschaffungskosten eines finanziellen Vermögenswerts oder einer finanziellen Verbindlichkeit wird der Betrag bezeichnet, mit dem beim erstmaligen Ansatz bewertet wurde, abzüglich Tilgungen, zuzüglich oder abzüglich der kumulierten Amortisation einer etwaigen Differenz zwischen dem ursprünglichen Betrag und dem bei Endfälligkeit rückzahlbaren Betrag unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Forwards Lieferung und Abnahme bei diesen Termingeschäften erfolgen zu einem bei Geschäftsabschluss festgelegten zukünftigen Termin. Der Preis der zugrunde liegenden Vermögenswerte wird bei Geschäftsabschluss bestimmt. Funktionale Währung Unter der funktionalen Währung versteht man die im Umfeld der ordentlichen Geschäftstätigkeit eines Unter- nehmens vorherrschende Währung. Futures Standardisierte Termingeschäfte, die an einer Börse gehandelt werden. Üblicherweise wird zu dem verein- barten Termin statt einer tatsächlichen Lieferung oder Abnahme eine Ausgleichszahlung geleistet. G Gebuchte/verdiente Beiträge Gebuchte Beiträge sind die Beitragseinnahmen des je- weiligen Geschäftsjahres. Die Anteile, die davon auf den Versicherungsschutz im Geschäftsjahr entfallen, sind verdiente Beiträge. Von den Beiträgen für Lebensversi- cherungsprodukte, bei denen der Kunde das Kapitalan­ lagerisiko trägt (zum Beispiel fondsgebundene Lebens- versicherungen), werden nur die zur Deckung des Risikos und der Kosten kalkulierten Teile als Beitrags­ einnahmen ausgewiesen. Gemeinschaftsunternehmen Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine gemeinschaft- liche Vereinbarung, bei der die Parteien, die die gemein- schaftliche Führung innehaben, Rechte am Nettover­ mögen der Vereinbarung haben. Geschäfts- oder Firmenwert Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem Zeitwert des erworbenen Reinvermögens. Gewinnrücklagen Enthalten neben der gesetzlichen Rücklage der Konzern­ obergesellschaft im Wesentlichen die nicht ausge­ schütteten Gewinne der Konzernunternehmen und Zuführungen aus dem Konzernjahresüberschuss. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklagen Diese Position setzt sich zusammen aus dem Grund­ kapital, dem Agio aus der Ausgabe von Aktien sowie Ein- stellungen aus der Ausübung von Optionsrechten. Going-concern-reserve Die „Going-concern-Reserve“ besteht aus Mitteln, die unter der Annahme eines fortlaufenden Geschäftsbe- triebs die Kosten für zukünftiges Neugeschäft abdecken. I IAS International Accounting Standards (Internationale Rechnungslegungsgrundsätze). IFRS International Financial Reporting Standards (Internationale Grundsätze zur Finanzberichterstattung). Seit 2002 gilt die Bezeichnung IFRS für das Gesamtkonzept der vom International Accounting Standards Board verabschiedeten Standards. Bereits zuvor verabschiedete Standards werden weiter als International Accounting Standards (IAS) zitiert. IFRS Framework Rahmenkonzept für International Financial Reporting Standards (IFRS), das die Konzeptionen darlegt, die der Aufstellung und der Darstellung von Jahresabschlüssen für externe Adressaten zugrunde liegen. J Jahresüberschuss auf Anteile anderer Gesellschafter entfallend Anteile am Jahresüberschuss, die nicht den Anteilseignern des ­Allianz Konzerns, sondern Konzernfremden, die An- teile an verbundenen Unternehmen halten, zuzurechnen sind.

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