Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Allianz Geschäftsbericht 2013

E Weitere Informationen 265 Gemeinsamer Beirat der Allianz Gesellschaften 266 Internationaler Beraterkreis 267 Mandate der Aufsichtsratsmitglieder 268 Mandate der Vorstandsmitglieder 269 Glossar 273 Register 271Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Jederzeit veräusserbare Wertpapiere Die jederzeit veräußerbaren Wertpapiere („available-for- sale“) enthalten diejenigen Wertpapiere, die weder bis zur Endfälligkeit gehalten werden sollen noch für kurz- fristige Handelszwecke erworben wurden; diese jeder- zeit veräußerbaren Wertpapiere werden mit dem Zeit- wert am Bilanzstichtag angesetzt. K Kapitalflussrechnung Darstellung der Bewegungen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten während eines Geschäfts- jahres mit einer Gliederung in die drei Bereiche laufende Geschäftstätigkeit,InvestitionstätigkeitundFinanzierungs- tätigkeit. Kostenquote Verhältnis von Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen (netto) zu verdienten Beiträgen (netto). Kreditrisiko Das Risiko, dass durch die Verschlechterung der Bonität oder des Ausfalls eines Kontrahenten ein Verlust entsteht. L Laufender Dienstzeitaufwand Entstehender Nettoaufwand im Rahmen eines leistungs- orientierten Pensionsplans, der gegebenenfalls um die Beiträge des Begünstigten in ein Fondsvermögen gekürzt ist. Leistungsorientierte Pensionspläne Bei leistungsorientierten Pensionsplänen („defined benefit plans“) wird dem Begünstigten durch das Unter- nehmen oder über einen externen Versorgungsträger eine bestimmte Leistung zugesagt; im Gegensatz zu den Beitragszusagen („defined contribution plans“) sind die vom Unternehmen zu erbringenden Aufwendungen aus Leistungszusagen nicht im Vorhinein festgelegt. Um den periodengerechten Aufwand zu bestimmen, sind nach den Bilanzierungsvorschriften versicherungsmathematische Berechnungen nach festen Regeln durchzuführen. N Nachrangige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten, die im Liquidations- oder Konkursfall erst nach den übrigen Verbindlichkeiten erfüllt werden dürfen. O Optionen Derivative Finanzinstrumente, bei denen der Käufer berechtigt, aber nicht verpflichtet ist, den zugrunde liegenden Vermögenswert zu einem in der Zukunft lie- genden Zeitpunkt für einen vorab festgelegten Preis zu erwerben (Kaufoption) oder zu veräußern (Verkaufsop­ tion). Hingegen ist der Verkäufer der Option zur Abgabe bzw. zum Kauf des Vermögenswerts verpflichtet und erhält für die Bereitstellung des Optionsrechts eine Prämie. OTC-Derivate Derivative Finanzinstrumente, die nicht standardisiert sind und nicht an einer Börse gehandelt werden, sondern zwischen zwei Vertragspartnern individuell („over the counter“ – OTC) ausgehandelt werden. R Replikationsportfolio Abbildung der Verbindlichkeiten des Lebens- und Kran­ ken­versicherungsgeschäfts unter Zuhilfenahme von standardisierten Finanzinstrumenten. Diese Art der Ab- bildung ahmt das Verhalten dieser Verbindlichkeiten unter verschiedenen Marktkonstellationen nach und erlaubt effiziente Risikoberechnungen auf Basis von Monte-Carlo-Simulationen. Repo- und Reverse-Repo-Geschäfte Bei einem Repo-Geschäft (echtes Pensionsgeschäft) ver- kauft der Konzern Wertpapiere an einen Kontrahenten und vereinbart gleichzeitig, diese Wertpapiere an einem bestimmten Termin zu einem vereinbarten Kurs zurück- zukaufen. Bleibt die Kontrolle über die Wertpapiere wäh- rend der gesamten Laufzeit der Geschäfte im Konzern erhalten, verbleiben die Wertpapiere weiterhin in der Bilanz des Konzerns und werden nach den Rechnungs­ legungsvorschriften für erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzaktiva bzw. denen für Finanzanlagen bewertet. Das Entgelt aus dem Verkauf ist in der Bilanz- position „Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden“ enthalten. Bei einem Reverse-Repo-Geschäft werden Wertpapiere mit der gleichzeitigen Verpflich- tung eines zukünftigen Verkaufs erworben. Verbleibt die Kontrolle über die Wertpapiere beim Pensionsgeber, erfolgt der Ausweis in der Bilanzposition „Forderungen an Kreditinstitute und Kunden“. Zinserträge aus Reverse- Repo- beziehungsweise Zinsaufwendungen aus Repo- Geschäften werden linear über die Laufzeit abgegrenzt und unter „Zinserträge und ähnliche Erträge“ bzw. unter „Zinsaufwendungen“ ausgewiesen. Risikoneigung Die Höhe an Risiko, die ein Unternehmen bereit ist zu tragen, bevor Maßnahmen zur Risikoreduktion eingeleitet werden. Die ­Allianz definiert die Risikoneigung demzu- folge klar und umfassend durch Ziel- und Mindestrisiko- indikatoren, (quantitative) Limitsysteme oder geeignete Richtlinien, Anforderungen und Vorgaben, um die Grenzen für die Geschäftstätigkeit des ­Allianz Konzerns festzulegen. Risikovorsorge im Kreditgeschäft Der Gesamtbestand an Risikovorsorge setzt sich zusam- men aus der aktivisch abgesetzten Risikovorsorge für Forderungen und der passivisch unter den Rückstellungen ausgewiesenen Risikovorsorge für Eventualverbindlich- keiten wie Bürgschaften, Kreditzusagen und andere Verpflichtungen. Sobald eine Forderung uneinbringlich geworden ist, wird sie zu Lasten einer gegebenenfalls bestehenden Einzelwertberichtigung oder aber direkt zu Lasten der Gewinn- und Verlustrechnung ausgebucht. Eingänge auf abgeschriebene Forderungen werden erfolgswirksam in der Position „Risikovorsorge“ erfasst. Rückstellungen für Beitragsrückerstattung Der Teil des Überschusses, der zukünftig an Versicherungs- kunden ausgeschüttet wird, und zwar aufgrund gesetz­ licher, satzungsmäßiger, vertraglicher oder freiwilliger Verpflichtungen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Anwartschaften auf Pensionen und laufende Pensionen, die für die leistungsorientierten Pensionspläne aktiver und ehemaliger Mitarbeiter ge­ bildet werden. Hierunter fallen auch Rückstellungen für Gesundheitsfürsorgeleistungen („health care benefits“). Rückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle Die Rückstellungen für Schäden und noch nicht abge­ wickelte Versicherungsfälle werden für Zahlungsver- pflichtungen aus Versicherungsfällen gebildet, die ein­ getreten, aber noch nicht abgewickelt sind. Rückversicherung Ein Versicherungsunternehmen versichert einen Teil seines Versicherungsrisikos bei einem anderen Versicherungsunternehmen.

Seitenübersicht