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Allianz Geschäftsbericht 2013

28 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Konzernausschüsse KONZERNAUSSCHUSS ZUSTÄNDIGKEIT Group Compensation Committee Vorstandsmitglieder und Führungskräfte unterhalb des Vorstands der ­Allianz SE Ausgestaltung, Überwachung und Weiterentwicklung der Vergütungs­ systeme und jährliche Vorlage eines Berichts mit den Ergebnissen seiner Überwachung und Vorschlägen zur Weiterentwicklung. Group Underwriting Committee Vorstandsmitglieder und Führungskräfte unterhalb des Vorstands der ­Allianz SE sowie Chief Underwriting Officer von Konzerngesellschaften Generelle Überwachung des Under­- writings, des damit verbundenen Risi- komanagements sowie die Entwick- lung eines entsprechenden Regelwerks und einer dazugehörigen Strategie. International Executive Committee Sämtliche Vorstandsmitglieder der ­Allianz SE und Geschäftsleiter der bedeutenden Tochtergesellschaften des ­Allianz Konzerns Diskussion konzernübergreifender strategischer Themen (für die Zusam- mensetzung siehe Seite 20). Die Zuständigkeiten und die Zusammensetzung der Vorstands- und Konzernausschüsse sind in den jeweiligen Geschäftsordnungen fest­ gelegt, die der Zustimmung des Vorstands bedürfen. Im Dezember 2013 hat der Vorstand gewisse Anpassungen der Zuständigkeiten der Vorstands- und Konzernausschüsse beschlossen, die eine bessere Übereinstimmung mit den Ressortzuständigkeiten bezwecken und im Geschäftsjahr 2014 in Kraft treten. Die operativen Einheiten und Geschäftsbereiche des ­Allianz Konzerns werden über einen integrierten Management- und Kon­ trollprozess gesteuert. Holding und operative Einheiten definieren zunächst die geschäftsspezifischen Strategien und Ziele. Auf dieser Grundlage werden gemeinsame Pläne erstellt, die der Aufsichtsrat im Rahmen der Zielsetzung für die leistungsorientierte Vergütung des Vorstands berücksichtigt (Einzelheiten dazu finden Sie im „Ver­ gütungsbericht“ ab    Seite 37). Bei der Besetzung von Führungsfunk­ tionen achtet der Vorstand auf Vielfalt. So sollen in der ­Allianz Gruppe in Deutschland bis 2015 30 % der Führungspositionen von Frauen ausgeübt werden. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig und umfas­ send über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Planung und Zielerreichung sowie über die Unter­ nehmensstrategie und bestehende Risiken. Bestimmte Vorstandsentscheidungen von besonderem Gewicht bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrats. Einige dieser Zustim­ mungsvorbehalte sind gesetzlich geregelt oder finden sich in Beschlüssen der Hauptversammlung, etwa in Ermächtigungen des Vorstands zur Erhöhung des Grundkapitals (Genehmigtes Kapital), zum Erwerb eigener Aktien oder zur Ausgabe von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen. Zudem sieht auch die Satzung Zustimmungsvorbehalte vor, so für den Abschluss von Unterneh­ mensverträgen und zur Erschließung neuer oder zur Aufgabe beste­ hender Geschäftssegmente, soweit die Maßnahme für den Konzern von wesentlicher Bedeutung ist. Ebenfalls zustimmungspflichtig sind – bei Überschreiten bestimmter Wertschwellen – der Erwerb von Unternehmen und Unternehmensbeteiligungen sowie die Veräuße­ rung von Konzerngesellschaften. Nach der Vereinbarung über die Beteiligung der Arbeitnehmer in der ­Allianz SE bedarf darüber hinaus die Benennung des für Arbeit und Soziales zuständigen Vorstands­ mitglieds der Zustimmung des Aufsichtsrats. Grundlagen und Arbeitsweise des Aufsichtsrats Aufgrund der Rechtsform als Europäische Aktiengesellschaft (SE) gilt das deutsche Mitbestimmungsgesetz für die ­Allianz SE nicht. Größe und Zusammensetzung des Aufsichtsrats bestimmen sich vielmehr nach den allgemeinen europäischen Rahmenbedingungen für die SE. Diese werden in der Satzung und durch die Vereinbarung über die Beteiligung der Arbeitnehmer in der ­Allianz SE vom 20. Septem­ ber 2006 umgesetzt. Die Vereinbarung finden Sie auf unserer Inter­ netseite unter    www.allianz.com/se. Der Aufsichtsrat besteht aus zwölf Mitgliedern, die von der Hauptversammlung bestellt werden. Von den zwölf Mitgliedern sind sechs Mitglieder auf Vorschlag der Arbeitnehmer zu bestellen. Die HauptversammlungistandieVorschlägederArbeitnehmergebunden. Nach der Vereinbarung über die Beteiligung der Arbeitnehmer in der ­Allianz SE sind die sechs Sitze der Arbeitnehmervertreter nach dem Verhältnis der Anzahl der ­Allianz Arbeitnehmer in den jeweili­ gen Ländern zu verteilen. Dem derzeit amtierenden Aufsichtsrat gehören vier Arbeitnehmervertreter aus Deutschland und je ein Arbeitnehmervertreter aus Frankreich und Italien an. Die letzte turnus­ mäßige Wahl des Aufsichtsrats erfolgte im Mai 2012 für eine Amtszeit bis zum Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2017. Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand bei der Füh­ rung der Geschäfte. Daneben ist er insbesondere für die Bestellung der Mitglieder des Vorstands und die Festsetzung der Gesamtver­ gütung der einzelnen Vorstandsmitglieder sowie für die Prüfung des Jahresabschlusses der ­Allianz SE und des Konzerns zuständig. Die Tätigkeit des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2013 wird im „Bericht des Aufsichtsrats“ ab    Seite 10  erläutert. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2013 sechs reguläre Sit­ zungen abgehalten und wird auch künftig zu jeweils drei Sitzungen imKalenderhalbjahrzusammentreffen.Nach Bedarfwerdendarüber hinaus außerordentliche Sitzungen abgehalten. Die Ausschüsse hal­ ten ebenfalls regelmäßig Sitzungen ab. Der Aufsichtsrat trifft alle Entscheidungen mit einfacher Mehrheit. Die besonderen Beschluss­ erfordernisse für die Vorstandsbestellung nach dem Mitbestim­ mungsgesetz entfallen bei einer SE ebenso wie der Vermittlungsaus­ schuss. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Aufsichts­- ratsvorsitzenden, der in der ­Allianz SE nur ein Anteilseignervertreter sein kann. Im Falle seiner Verhinderung gibt bei Stimmengleichheit die Stimme des von der Anteilseignerseite stammenden Stellvertre­ ters den Ausschlag. Ein weiterer Stellvertreter des Aufsichtsratsvor­ sitzenden wird auf Vorschlag der Arbeitnehmervertreter gewählt.

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