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Allianz Geschäftsbericht 2013

34 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Gesetzliche Vorschriften und Satzungs­ bestimmungen über Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und über Satzungs­‑ änderungen Der Aufsichtsrat bestellt die Vorstandsmitglieder der ­Allianz SE für einen Zeitraum von höchstens fünf Jahren (Art. 9 Absatz 1, Art. 39 Absatz 2 und Art. 46 SE-Verordnung, §§ 84, 85 AktG, § 5 Absatz 3 der Satzung). Erneute Bestellungen, jeweils für weitere höchstens fünf Jahre, sind zulässig. Für die Bestellung von Vorstandsmitgliedern ist die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen im Aufsichtsrat erforderlich. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Aufsichts- ratsvorsitzenden, der nach Art. 42 Satz 2 SE-Verordnung zwingend ein Anteilseignervertreter sein muss, den Ausschlag (§ 8 Absatz 3 der Satzung). Nimmt der Vorsitzende an der Beschlussfassung nicht teil, hat bei Stimmengleichheit der Stellvertreter die entscheidende Stimme, sofern er ein Anteilseignervertreter ist. Einem Stellvertreter von der Arbeitnehmerseite steht der Stichentscheid nicht zu (§ 8 Absatz 3 der Satzung). Fehlt dem Vorstand ein erforderliches Mitglied, sohabenindringendenFällendieGerichteaufAntrageines­Beteiligten das Mitglied zu bestellen (§ 85 AktG). Der Aufsichtsrat kann Vorstands­ mitglieder abberufen, sofern hierfür ein wichtiger Grund vorliegt (§ 84 Absatz 3 AktG). Der Vorstand besteht gemäß § 5 Absatz 1 der Satzung aus min- destens zwei Personen. Andernfalls bestimmt der Aufsichtsrat die Anzahl der Vorstandsmitglieder. Der Aufsichtsrat hat gemäß § 84 Absatz 2 AktG ein Mitglied des Vorstands zu seinem Vorsitzenden benannt. Nach deutschem Aufsichtsrecht ist es erforderlich, dass die ­Vorstandsmitglieder zuverlässig und fachlich für die Leitung eines Versicherungsunternehmens geeignet sind. Vorstand kann nicht werden, wer bereits bei zwei weiteren Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds, Versicherungs-Holdinggesellschaften oder Versiche- rungs-Zweckgesellschaften als Geschäftsleiter bestellt ist. Die Auf- sichtsbehörde kann jedoch mehr als zwei entsprechende Mandate zulassen, wenn diese innerhalb desselben Versicherungs- oder Unternehmenskonzerns gehalten werden (§§ 121a, 7a Versicherungs­ aufsichtsgesetz, VAG). Die Absicht, ein Vorstandsmitglied zu bestellen, ist der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu melden (§§ 121a, 13d Nr. 1 VAG). Über Änderungen der Satzung beschließt die Hauptversamm- lung. Gemäß § 13 Absatz 4 Satz 2 der Satzung der ­Allianz SE bedürfen diese, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegen­ stehen, einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals Das Grundkapital der ­Allianz SE belief sich zum 31. Dezember2013 auf 1 168 640 000 €. Es war eingeteilt in 456 500 000 auf den Namen lautende, vollständig eingezahlte Stückaktien mit einem anteiligen Grund­ kapitalbetrag von 2,56 € je Aktie. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Stückaktie hat eine Stimme. Stimmrechts- und Übertragungs­beschränkungen; Stimmrechtsausübung bei Arbeitnehmerbeteiligung am Kapital Aktien können nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragen werden, wobei die Gesellschaft eine ordnungsgemäß beantragte Zustimmung nur dann verweigern darf, wenn sie es aus außerordent- lichen Gründen im Interesse des Unternehmens für erforderlich hält. Die Gründe werden dem Antragsteller mitgeteilt. Aktien, die von Mitarbeitern des ­Allianz Konzerns im Rahmen des Mitarbeiter-Aktienkaufprogramms erworben werden, unter­ liegen grundsätzlich einer Veräußerungssperre von einem Jahr, im Ausland zum Teil von bis zu fünf Jahren. In einigen Ländern werden die Mitarbeiteraktien während der Sperrfrist von einer Bank oder einer anderen natürlichen oder juristischen Person treuhänderisch verwahrt, um die Einhaltung der Sperrfrist sicherzustellen. Die Mit- arbeiter können dem Treuhänder jedoch Anweisungen für die Aus- übung des Stimmrechts erteilen bzw. sich eine Vollmacht für die Stimmrechtsausübung geben lassen. Sperrfristen dienen den Zielen der Mitarbeiter-Aktienkaufprogramme, Mitarbeiter an das Unter- nehmen zu binden und sie an der Entwicklung des Aktienkurses teilhaben zu lassen. Beteiligungen am Kapital, ­ die 10 % der Stimmrechte überschreiten Direkte oder indirekte Beteiligungen am Grundkapital der ­Allianz SE, die 10 % der Stimmrechte überschreiten, sind der ­Allianz SE nicht gemeldet worden und sind ihr auch nicht anderweitig bekannt. Aktien mit Sonderrechten, die Kontroll­befugnisse verleihen Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht. Übernahmerelevante Angaben und Erläuterungen Angaben nach § 289 Absatz 4 und § 315 Absatz 4 HGB sowie erläuternder Bericht.

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