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Allianz Geschäftsbericht 2013

37Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern B Corporate Governance 27 Corporate-Governance-Bericht 32 Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB 34 Übernahmerelevante Angaben und Erläuterungen 37 Vergütungsbericht Vergütungsbericht Der Vergütungsbericht beschreibt Struktur und Ausgestaltung der Vergütung für den Vorstand der ­Allianz SE und den Aufsichtsrat. Der Bericht entspricht den Vorgaben des deutschen Handels­ gesetzbuchs (HGB) und den internationalen Rechnungslegungsvor­ schriften (IFRS). Er berücksichtigt ferner § 64b des Versicherungs­ aufsichtsgesetzes (VAG), die Regelungen des deutschen Finanz­- ministeriums zur Vergütung in Versicherungsunternehmen ­(Ver­sicherungs-Vergütungsverordnung „VersVergV“) sowie die Emp­ fehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Vorstandsvergütung der ­Allianz SE GOVERNANCE SYSTEM Die Vorstandsvergütung wird vom gesamten Aufsichtsrat festgelegt. Entsprechende Entscheidungen werden vom Personalausschuss vor­ bereitet. Falls erforderlich, werden unabhängige externe Berater hin­ zugezogen. Der Personalausschuss und der Aufsichtsrat beraten sich in angemessenem Maße mit dem Vorstandsvorsitzenden, um Leis­ tung und Vergütung aller Vorstandsmitglieder beurteilen zu können. Der Vorstandsvorsitzende ist jedoch nicht anwesend, wenn seine eigene Vergütung erörtert wird. Die Aufgaben und Entscheidungen von Personalausschuss und Aufsichtsrat werden im Kapitel „Bericht des Aufsichtsrats“ beschrieben. Das Vergütungssystem wurde in der Hauptversammlung 2010 erläutert und von dieser gebilligt. GRUNDSÄTZE UND MARKTPOSITIONIERUNG DER VORSTANDSVERGÜTUNG Für die Vergütung des Vorstands gelten folgende Grundsätze: −− Unterstützung der Konzernstrategie:  Die Leistungsziele stehen im Einklang mit der Geschäftsstrategie des ­Allianz Konzerns. −− Koppelung von Vergütung und Leistung:  Die variable, leistungs­ abhängige Komponente hat einen signifikanten Anteil an der Gesamtvergütung. −− Schwerpunkt der variablen Vergütung auf Nachhaltigkeit der Leistung:  Zwei Drittel der variablen Vergütung berücksichtigen nachhaltig erbrachte Leistungen. Ein Drittel wird nach drei Jah­ ren ausbezahlt, wobei für die Höhe der Auszahlung die Nachhal­ tigkeit der erbrachten Leistung über den gesamten Drei-Jahres- Zeitraum gemessen wird. Das andere Drittel wird erst nach fünf Jahren ausbezahlt und bezieht sich auf die nachhaltige Entwick­ lung der ­Allianz Aktie. −− Einklang mit Aktionärsinteressen:  25 % der gesamten Ziel­ver­ gütung ist an die Kursentwicklung der ­Allianz Aktie geknüpft. Der Aufsichtsrat entscheidet über Struktur, Gewichtung und Höhe der einzelnen Vergütungskomponenten. Dazu werden Vergütungs­ studien von externen Beratungsfirmen herangezogen. Die Ver­ gleichsgruppe besteht in erster Linie aus DAX-30-Unternehmen. Die Höhe der Gesamtvergütung liegt im Allgemeinen zwischen dem Median und um das dritte Quartil der Vergleichsunternehmen. Die Zusammensetzung der Gesamtvergütung ist jedoch stärker als bei anderen DAX-30-Unternehmen auf längerfristige, erfolgsbezogene Bestandteile ausgerichtet. Vergütungsstruktur und Nebenleistungen werden ebenfalls regelmäßig mit der „Best Practice“ verglichen. Der Aufsichtsrat berücksichtigt die Entwicklung der Vorstandsvergütung im Verhältnis zu anderen Vergütungsniveaus innerhalb des Kon­ zerns, wenn er über die Angemessenheit der Vorstandsvergütungen entscheidet. STRUKTUR UND BESTANDTEILE DER VORSTANDSVERGÜTUNG Die Vorstandsvergütung umfasst vier Hauptelemente, die bei der jährlichen Zielvergütung etwa gleich stark gewichtet werden: Grund­ vergütung, jährlicher Bonus, Jahresanteil des Mid-Term-Bonus (MTB, mittelfristiger Bonus) und aktienbasierte Vergütung. Dabei über­ steigtderZielwertkeinervariablenKomponentedieGrundvergütung, die gesamte variable Zielvergütung liegt also nicht über dem Drei­ fachen der Grundvergütung. Hinzu kommen Pensionszusagen bzw. vergleichbare Leistungen und Nebenleistungen. Grundvergütung Die Grundvergütung ist ein fixer Vergütungsbestandteil, der als jähr­ licher Barbetrag ausgewiesen und in zwölf monatlichen Raten aus­ gezahlt wird. Variable Vergütung Die variable Vergütung zielt auf die Ausgewogenheit zwischen kurz­ fristiger Zielerreichung, langfristigem Erfolg und nachhaltiger Wert­ schöpfung ab. Der Aufsichtsrat vereinbart jährlich mit den Vorstandsmitglie­ dern die Leistungsziele für die variable Vergütung und dokumentiert sie für das jeweils nächste Geschäftsjahr. Alle drei Jahre werden die Nachhaltigkeitskriterien für den MTB festgelegt. Die variable Vergütung basiert auf den Regelungen und Bedin­ gungen des „Allianz Sustained Performance Plan“ (ASPP) und besteht aus den nachfolgend dargestellten, gleich gewichteten Komponenten. Die variablen Vergütungsbestandteile sind leistungsbezogen und können sich zwischen 0 % und 165 % des jeweiligen Zielwerts bewegen. Für ein Vorstandsmitglied mit einer Grundvergütung und einem Zielwert von 700 Tsd € für jede variable Komponente beträgt das aus­ zuzahlende Minimum 700 Tsd €, falls die Leistung mit 0 % bewertet und keine variable Vergütung gewährt wurde. Die maximale Zutei­

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