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Allianz Geschäftsbericht 2013

39Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern B Corporate Governance 27 Corporate-Governance-Bericht 32 Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB 34 Übernahmerelevante Angaben und Erläuterungen 37 Vergütungsbericht −− Aktienbezogene Vergütung (langfristig): Vergütung durch virtu­ elle Aktien, sogenannte „Restricted Stock Units“ (RSUs). Für die Bestimmung der RSUs, die nach Ablauf des Geschäftsjahres zugeteilt werden, bildet das Erreichen der jährlichen Ziele (jähr­ licher Bonus) die Basis für den im jeweiligen Geschäftsjahr anfallenden Zuteilungswert. Somit gilt die Obergrenze von 165 % des maximal möglichen jährlichen Bonus auch für die RSU- Gewährung: Die Zuteilung darf 1 155 Tsd € für ein Vorstandsmit­ glied mit einem Zielwert von 700 Tsd € nicht übersteigen (165 % von 700 Tsd € Zielwert). Die Anzahl der RSUs wird dann ermittelt, indem der jährliche Bonus für das abgelaufene Geschäftsjahr durch den Wert einer RSU – berechnet zum Zeitpunkt der anfäng­ lichen Zuteilung – geteilt wird. Nach Ablauf der vierjährigen Sperrfrist erfolgt eine Barzahlung, basierend auf der Anzahl der zugeteilten RSUs und dem dann gültigen Börsenkurs der ­Allianz Aktie. Um extrem hohe Auszahlungen zu verhindern, ist der WertzuwachsderRSUsauf200 %desZuteilungswertsbeschränkt.1 Falls ein Vorstandsmitglied das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt oder fristlos entlassen wird, verfallen die zuge­ teilten Rechte gemäß den Planregeln. Die Auszahlung der variablen Vergütung kann bei Verletzung des ­Allianz Verhaltenskodex bzw. Überschreiten von Risikogrenzen oder Compliance-Regeln und darüber hinaus auf Veranlassung der staat­ lichen Aufsichtsbehörde (BaFin) und kraft gesetzlicher Befugnisse eingeschränkt werden oder entfallen. Betriebliche Altersvorsorge und vergleichbare Leistungen Ziel ist die Gewährung von wettbewerbsfähigen und kosteneffizienten Vorsorgeleistungen (Altersrente, Berufs- und Erwerbsunfähigkeits­ rente, Hinterbliebenenleistungen) durch entsprechende Pensions­ zusagen. Seit dem 1. Januar 2005 nehmen Vorstandsmitglieder hier­ für an einem beitragsorientierten Altersvorsorgesystem teil. Vor 2005 sahen die Pensionsverträge für Vorstandsmitglieder die Zusage eines Festbetrags vor, der nicht an die Entwicklung der Grundvergütung gekoppelt war. Die daraus resultierenden Anwartschaften wurden zum Jahresende 2004 festgeschrieben. Darüber hinaus sind die meis­ ten Vorstände Mitglied der ­Allianz Versorgungskasse VVaG (AVK), die beitragsorientierte Pensionszusagen bereitstellt, und des ­Allianz Pensionsvereins e.V. (APV). Diese decken die betriebliche Altersver­ sorgung für Grundgehälter bis zur Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung ab. 1 Der anzusetzende Wert einer RSU, der erforderlich ist, um die endgültige Stückzahl der Zuteilung sowie die 200 % - Grenze zu bestimmen, steht erst nach dem Testat durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft fest. Die Beitragszahlungen der Gesellschaft in den aktuellen Pen­ sionsplan sind von der Dauer der Vorstandstätigkeit abhängig und werden in einem Fonds mit einer garantierten jährlichenMindestver­ zinsung angelegt. Bei Renteneintritt wird das angesammelte Kapital in lebenslange Rentenleistungen umgewandelt. Der Aufsichtsrat entscheidet jedes Jahr neu, ob und welches Budget dafür zur Verfü­ gung gestellt wird, wobei er auch das angestrebte Versorgungsniveau in die Betrachtung miteinbezieht. Das Budget beinhaltet eine zusätz­ liche Risikoprämie für die Abdeckung des Todesfall-, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrisikos. Die Alterspension beginnt frühestens mit Vollendung des 60. Lebensjahres; hierbei ausgenommen sind eine medizinisch bedingte Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit. In diesen Fällen werden die bereits erreichten Altersrentenanteile gegebenen­ falls um eine Zurechnungsrente ergänzt. Hinterbliebene erhalten für gewöhnlich 60 % (für hinterbliebene Partner) und 20 % (je Kind) der PensionsleistungendesVorstandsmitglieds,wobeidieGesamtsumme 100 % nicht übersteigen darf. Wird das Mandat aus anderen Gründen vor Erreichen der Altersgrenze beendet, bleibt gegebenenfalls ein Anspruch auf eine unverfallbare Versorgungsanwartschaft bestehen. Nebenleistungen Nebenleistungen bestehen im Wesentlichen aus Beiträgen für Unfall- undHaftpflichtversicherungensowieeinemDienstwagen.Gegebenen­ falls werden Aufwendungen für doppelte Haushaltsführung ersetzt. Nebenleistungen sind nicht leistungsabhängig. Steuerpflichtige Nebenleistungen werden von den Vorstandsmitgliedern individuell versteuert. Die Höhe der Nebenleistungen wird durch den Aufsichts­ rat regelmäßig überprüft.

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