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Allianz Geschäftsbericht 2013

C Konzernlagebericht Ihre Allianz 51 Geschäftsbereiche und Märkte 58 Strategie und Steuerung 61 Fortschritte in nachhaltiger Entwicklung 57Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern geschlossen wurde. In diesem Vertrag wurde der Vertrieb von ­Allianz Lebens- und Rentenversicherungsprodukten über das weitreichende Filialnetz der HSBC in der Türkei vereinbart. Beide neuen Partnerschaf- ten stärken die Präsenz der ­Allianz auf dem türkischen Markt für Lebensversicherungs- und Vorsorgeprodukte, die derzeit vorwiegend über Banken vertrieben werden. Die niedrige Marktdurchdringung mit Versicherungsprodukten und das junge demografische Profil des Landes stimmen uns für unser Versicherungsgeschäft in der Türkei sehr optimistisch. Zwar dürfte der Wettbewerbsdruck weiter steigen, doch profitiert die ­Allianz von ihrer starken und diversifizierten Marktposition und kann so weiteres rentables Wachstum generieren. Allianz Worldwide Partners 2013 schlossen sich ­Allianz Global Assistance, ­Allianz Worldwide Care und ­Allianz Global Automotive und damit unsere weltweit im B2B2C-Bereich tätigen Einheiten als ­Allianz Worldwide Partners (AWP) zu einer engen Kooperation zusammen. Der Geschäftsbereich wird 2014 noch um das internationale Krankenversicherungsge- schäft der ­Allianz in Frankreich erweitert, das vom Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung in den Geschäftsbereich Schaden- und Unfallversicherung übertragen wird. ­Allianz Global Assistance ist Weltmarktführer im Bereich Assistance und Reiseversicherungen. Ihre operativen Plattformen ermöglichen, weltweit und rund um die Uhr Assistanceleistungen anzubieten. ­Allianz Worldwide Care ver- kauft internationale Krankenversicherungsprodukte an Kunden, die außerhalb ihres Heimatlandes leben (sogenannte „Expatriates“), sowie an vermögende Privatkunden weltweit. Mit der Bündelung der Aktivitäten von ­Allianz Worldwide Care und ­Allianz France Internati- onal Health wird einer der größten Akteure auf dem internationalen Krankenversicherungsmarkt entstehen. Als führender strategischer Versicherungspartner für die Automobilindustrie vereint ­Allianz Global Automotive die Expertise im Versicherungsvertrieb beim Autohändler mit unserem Produkt-Know-how, das in die Wertschöp- fungskette der Automobilindustrie integriert wird. Gemessen an den Beitragseinnahmen sind wir Weltmarktführer in diesem Segment und arbeiten derzeit mit über 40 Automarken in mehr als 25 Ländern zusammen. AWP bündelt die Stärken dieser Unternehmen zu einem umfas- senden Produkt- und Dienstleistungsspektrum. 2013 verzeichnete AWP ein deutliches Wachstum, das auf der Kombination der starken Entwicklung der einzelnen Einheiten mit Synergieeffekten beruht, die sich aus der verstärkten Kooperation bei Vertrieb und Produkten ergaben. Asset-Management-Markt Für die Asset-Management-Branche als Ganzes war 2013 ein gutes Jahr, auch wenn es erneut von Unsicherheit an den Kapitalmärkten geprägt war und die Volatilität weiterhin hoch blieb. Die Ankündi- gung der US-Notenbank im Mai, dass sie eine Verringerung ihrer Wertpapierankäufe in Erwägung ziehen könnte, ließ die Zinssätze steigen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg von 1,6 % Ende Mai 2013 auf rund 3 % zum Jahresende. Infolge des Anstiegs der Zinssätze gingen die Bewertungen festverzinslicher Wertpapiere zurück, während Aktien eine starke Performance verzeichneten. Welt­ weit betrachtet stiegen die Aktienkurse im vergangenen Jahr um 29 %. In der ersten Hälfte des Jahres 2013 waren die Mittelzuflüsse in Aktien- und Rentenstrategien besonders hoch. Im Verlauf der zweiten Jahreshälfte wurden die Zuflüsse in traditionelle Rentenstrategien in gewissem Maße durch die steigenden Zinssätze belastet. Die Zuflüsse in kurzfristigere und variabel verzinsliche Strategien waren weiter- hin stark, doch manche Anleger fassten die höheren Renditen auch als Chance für längerfristige Strategien auf. Die Zuflüsse bei den Aktien­anlagen dauerten jedoch größtenteils während des gesamten Jahres an und erreichten ein in der jüngeren Vergangenheit bisher nicht erreichtes Niveau. Das Vermögensverwaltungsgeschäft der ­Allianz verzeichnete hohe Zuflüsse in Bereichen wie nichttraditionellen Renten- und Multi-Asset-Produkten. Die Gesamtentwicklung der Mittelflüsse wurdejedochdurchAbflüssebeitraditionellenRentenanlagenbelastet, die damit einem allgemeinen Markttrend folgten. PIMCO und ­AllianzGI berücksichtigten die Marktentwicklungen während des gesamten Jahres 2013 in ihren Portfolioallokationen und leisteten weiterhin einen hervorragenden Kundenservice. Stra- tegisch setzten sowohl PIMCO als auch ­AllianzGI die Umsetzung ihrer längerfristigen Entwicklungspläne fort. ­AllianzGI setzte 2013 mit der Zusammenlegung von operativen Einheiten den Komplexitätsabbau fort und baute gleichzeitig das Produktangebot weiter aus, zum  Bei- spiel im Bereich der Infrastrukturfinanzierung. PIMCO konzentriert sich weiterhin darauf, für eine wachsende Palette von Anlagelösun- gen für Kunden Renditen zu erwirtschaften und Risiken zu steuern. Außerdem ergriff PIMCO im Zusammenhang mit dem eigenen länger- fristigen Entwicklungsplan weitere Schritte, um das Produktangebot in Bereichen wie alternative Anlageprodukte, Einkommensstrategien, Aktien und ETFs weiter auszuweiten.

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