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Allianz Geschäftsbericht 2013

76 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Kategorie 4 Bei AGCS sanken die Bruttobeiträge auf 4 999 MIO €. Grund für die Ver- ringerung um 4,7 % (intern gerechnet) waren vorwiegend Volumen- rückgängeinunseremSachversicherungsgeschäft,inunserer„Marine Insurance“ und im Geschäft von ­Allianz Risk Transfer (ART). Der Preis- effekt war insgesamt ebenfalls leicht negativ. Operatives Ergebnis Operatives Ergebnis  Mio € 2013 2012 Versicherungstechnisches Ergebnis 2 170 1 442 Operative Anlageerträge (netto) 3 048 3 229 Sonstiges Ergebnis 1 50 - 57 Operatives Ergebnis 5 268 4 614 1 Enthält Provisions- und Dienstleistungserträge/-aufwendungen, sonstige Erträge/Aufwendungen und Restrukturierungsaufwendungen. Das operative Ergebnis stieg auf 5 268 MIO €, wobei der Anstieg um 654 MIO € vor allem dem starken versicherungstechnischen Ergebnis zuzuschreiben war. Unser versicherungstechnisches Ergebnis erhöhte sich um 728 MIO € auf 2 170 MIO €. Zu verdanken war die Steigerung überwie- gend der Verbesserung der auf das Schadenjahr bezogenen Schaden- quote um 1,3 Prozentpunkte, unterstützt von einer weiterhin positiven Preisentwicklung und dem günstigeren Abwicklungsergebnis – trotz höherer Schäden aus Naturkatastrophen. Die Combined Ratio verbesserte sich um 1,9 Prozentpunkte auf 94,3 %. Versicherungstechnisches Ergebnis Mio € 2013 2012 Verdiente Beiträge (netto) 42 047 41 705 Auf das Schadenjahr bezogene Schadenaufwendungen - 29 402 - 29 698 Auflösungen von Schadenrück­stellungen aus den vergangenen Jahren (Abwicklungsergebnis) 1 689 1 207 Schadenaufwendungen (netto) - 27 713 - 28 491 Abschluss- und Verwaltungs­aufwendungen (netto) - 11 942 - 11 634 Veränderungen der Rückstellungen für Ver- sicherungs- und Investmentverträge (netto) (ohne Aufwendungen für Beitragsrückerstattungen) 1 - 222 - 138 Versicherungstechnisches Ergebnis 2 170 1 442 1 Enthält den versicherungstechnischen Anteil (Deckungsrückstellungen für Versicherungsverträge und übrige versicherungstechnische Rückstellungen) der „Veränderungen der Rückstellungen für Versi­ cherungs- und Investmentverträge (netto)“. Weitere Informationen finden sich unter Angabe 34 im Konzernanhang. Unsere auf das Schadenjahr bezogene Schadenquote belief sich auf 69,9 % und lag damit um 1,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Die Nettoverluste aus Naturkatastrophen stiegen jedoch von 715 MIO € auf 1 218 MIO €, so dass sich ihre Auswirkung auf die Schaden­ quote um 1,2 Prozentpunkte auf 2,9 % erhöhte. War das Geschäftsjahr 2012 vor allem durch den Sturm „Sandy“ belastet, so schlugen 2013 die Überschwemmungen in Mittel- und Osteuropa sowie die Hagel- stürme in Deutschland stark zu Buche. Lässt man Naturkatastrophen unberücksichtigt, so verbesserte sich die auf das Schadenjahr bezogene Schadenquote gegenüber 2012 um 2,5 Prozentpunkte auf 67,0 %. Ausschlaggebend dafür waren die anhaltend positive Preisdynamik sowie die vorteilhafte Entwick- lung bei Schadenhäufigkeit und -höhe. FolgendeEinheitentrugenpositivzurEntwicklungderaufdasSchaden­ jahr bezogenen Schadenquote bei: USA:  1,2 Prozentpunkte. 2012 war es durch den Sturm „Sandy“ zu hohen Schäden aus Naturkatastrophen gekommen. Zudem war unsere Ernteausfallversicherung durch eine schwere Dürre belastet worden. Diese negativen Belastungen blieben im Berichtsjahr aus. Italien:  0,5 Prozentpunkte. Der Anstieg war in erster Linie einer verbesserten Profitabilität in unserem Nicht-Kraftfahrzeugversiche- rungsgeschäft – insbesondere in der Haftpflichtversicherung – zu ver­ danken. Der Effekt wurde von einer geringeren Schadenhäufigkeit und -höhe in unserem Kraftfahrzeugversicherungsgeschäft unterstützt. Zudem lagen im Berichtsjahr die Schäden durch Naturkata­s­trophen unter denen des Vorjahres (Erdbeben in der Emilia Roma­gna). AGCS:  0,2 Prozentpunkte. Trotz höherer Basisschäden kam es zu einem positiven Effekt, der überwiegend aus dem Rückgang von Großschäden und einer geringeren Belastung durch Naturkatastro- phen resultierte. Kreditversicherung:  0,2 Prozentpunkte. Zurückzuführen war dies auf solides Risikomanagement, das trotz steigender Geschäfts- volumina und kontinuierlich hoher Insolvenzquoten in europäi- schen Märkten zu niedriger Schadenaktivität führte. Frankreich:  0,1 Prozentpunkte. Das Ergebnis profitierte von einem günstigen Preisumfeld, insbesondere im Privatkunden­ geschäft, sowie von einem leichten Rückgang bei den Großschäden. Folgende Einheiten trugen negativ zur Entwicklung der auf das Schaden­jahr bezogenen Schadenquote bei: Deutschland:  0,9 Prozentpunkte.DernegativeEffektwarhöheren Verlusten aus Naturkatastrophen geschuldet. Die Basisschadenquote fiel jedoch geringer als im Vorjahr aus. Grund dafür war eine günstige Preisentwicklung, insbesondere in unserem Kraftfahrzeugversiche- rungsgeschäft. Rückversicherung:  0,2 Prozentpunkte. Dies war ausschließlich auf höhere Schäden aus Naturkatastrophen zurückzuführen. Um diese Schäden bereinigt lag die auf das Schadenjahr bezogene Schaden­quote ohne Naturkatastrophen unter dem Vorjahreswert.

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