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Allianz Geschäftsbericht 2013

82 Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Lebens- und Krankenversicherung −− Die Beitragseinnahmen erholten sich um 8,5 % auf 56,8 MRD €. −− Das operative Ergebnis war mit 2 709 MIO € solide, litt jedoch unter dem niedrigeren Kapitalanlageergebnis. Überblick über den Geschäftsbereich Die ­Allianz bietet ein breites Portfolio an Lebens- und Kranken- versicherungs- sowie Spar- und Anlageprodukten, einschließ­ lichEinzel-undGruppenversicherungen.Wirvermarktenunsere Lebens- und Krankenversicherungsprodukte für Privat- und Firmenkunden über verschiedene Vertriebskanäle, vorwiegend mit Hilfe von Vertretern, Maklern und Bankpartnern. Als einer derWeltmarktführerimLebensversicherungsgeschäftbetreuen wir Kunden in mehr als 45 Ländern. Kennzahlen Kennzahlen Lebens- und Krankenversicherung Mio € 2013 2012 Gesamte Beitragseinnahmen 56 784 52 347 Operatives Ergebnis 1, 2 2 709 2 943 Jahresüberschuss 1 1 941 2 034 Ergebnismarge (Reserven) (Bp) 3 58 67 Gesamte Beitragseinnahmen 4, 5 DieBeitragseinnahmenbeliefensich2013auf56 784 MIO €,ein Anstieg um 4 437 MIO €. Intern gerechnet 5 erhöhten sie sich um 9,1 % bzw. 4 741 MIO €; nicht berücksichtigt sind dabei die negativen Wechsel- kurseffekte in Höhe von 562 MIO € und (Ent-)Konsolidierungseffekte, die größtenteils von der Übernahme der Aktivitäten von Yapı Kredi in der Türkei herrührten. Das Prämienwachstum fiel unterschiedlich aus. In einigen Märkten führte unsere generelle Produktstrategie zu einem starken Zuwachs in unseren Zielsegmenten, und damit zu zweistelligen Stei- gerungsraten. In anderen Märkten, in denen wir aus Rentabilitäts- gründen oder wegen regulatorischer Änderungen unser Geschäft zurückfuhren, kam es hingegen zu einem zweistelligen Rückgang. Insgesamt war das Prämienwachstum vor allem dem starken Absatz fondsgebundener Produkte mit Einmalprämie in Italien und Taiwan zu verdanken. Zu dem Wachstum trugen auch Sparprodukte mit Einmalprämien, einschließlich traditioneller Kapitallebens- und Rentenversicherungsprodukte, in Deutschland bei. Teilweise wieder aufgezehrt wurde der Anstieg jedoch durch erhebliche Rückgänge in Südkorea und der Schweiz, wo das Volumen durch Rentabilitäts- und Risikomanagementmaßnahmen begrenzt wurde, sowie in Polen, wo es regulatorische Änderungen gab. Insgesamt erhöhte sich im Vorjahresvergleich der Anteil des Geschäfts mit Einmalprämien gegenüber dem mit laufenden Bei­trägen. 1 Um die rückwirkende Anwendung des seit 1. Januar 2013 geltenden geänderten Rechnungslegungs­ standards IAS 19, Leistungen an Arbeitnehmer, widerzuspiegeln, wurden die Werte des Vorjahres ­entsprechend angepasst. Weitere Informationen dazu finden sich unter Angabe 4 im Konzernanhang. 2 Seit dem 1. Januar 2013 werden alle Restrukturierungsaufwendungen innerhalb des operativen Ergeb­ nisses dargestellt. Sämtliche Werte des Vorjahres wurden entsprechend angepasst, um der geänderten Bilanzierungsweise zu entsprechen. 3 Verhältnis von operativem Ergebnis zu durchschnittlichen Nettoreserven aus Geschäfts- und Vor­ jahresende. Nettoreserven entsprechen hierbei der Summe aus Rückstellungen für Schäden und noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle, Rückstellungen für Versicherungs- und Investmentverträge sowie Finanzpassiva aus fondsgebundenen Verträgen abzüglich der Rückversicherungsaktiva. 4 DiegesamtenBeitragseinnahmenenthaltendieBruttobeiträgeausdemVerkaufvonLebens- und Kranken­ versicherungspolicen sowie die Bruttoeinnahmen aus dem Verkauf fondsgebundener und anderer anlage­ orientierter Produkte in Übereinstimmung mit den statutorischen Bilanzierungsrichtlinien, die im Heimat­ land des Versicherers anzuwenden sind. 5 Im folgenden Abschnitt kommentieren wir die Entwicklung unserer Beitragseinnahmen intern gerechnet, das heißt bereinigt um Wechselkurs- und (Ent-)Konsolidierungseffekte, um die Informationen besser vergleichbar zu machen.

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