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Allianz Geschäftsbericht 2013

C Konzernlagebericht Analyse und Diskussion der Ergebnisse 67 Geschäftsumfeld 69 Überblick über den Geschäftsverlauf 2013 74 Schaden- und Unfallversicherung 82 Lebens- und Krankenversicherung 87 Asset Management 91 Corporate und Sonstiges 93 Ausblick 2014 99 Vermögenslage und Eigenkapital 107 Liquidität und Finanzierung 112 Überleitungen 83Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern Gesamte beitragseinnahmen nach regionen/Ländern 1 Jahr 2013 [2012]  in %  Frankreich 13,1 [13,4] Italien 10,4 [9,7] Deutschland 36,1 [35,7] Belgien 1,7 [1,7] Asien-Pazifik und übrige Welt 9,3 [10,3] USA und Lateinamerika 13,4 [14,4] Übriges Europa 11,0 [9,2] Schweiz 2,8 [3,6] Spanien 2,2 [2,0] 1 Nach Bereinigung länder- und berichtspflichtige Segmente übergreifender Transaktionen zwischen Gesellschaften des ­Allianz Konzerns. Die Beitragseinnahmen in Italien stiegen um 32,5 % auf 8 430 MIO €. Vor dem Hintergrund eines günstigen Marktumfelds war dieses bemerkenswerte Wachstum dem Vertrieb über unsere Finanzberater und Bankassurance zu verdanken. Dabei konzentrierten wir uns ­weiterhin auf fondsgebundene Produkte, um unseren Risikokapital­ einsatz möglichst zu reduzieren. Das fortgesetzte starke Wachstum fondsgebundener Prämien war hauptsächlich der erfolgreichen Ein- führung eines neuen Produkts Ende 2012 zu verdanken, das durch unsere Finanzberater vertrieben wird. Hinzu kam die Erholung der Verkäufe via Bankassurance von einem schwachen Niveau im Vorjahr. In Lateinamerika stiegen die Beitragseinnahmen auf 329 MIO €, ein Plus von 31,0 %. Der Anstieg resultierte aus höheren Einnahmen aus einem großen Rentenvertrag und einem stärkeren Absatz von anlageorientierten Produkten mit Einmalprämien in Mexiko. In Kolumbien gingen die Prämien dagegen zurück; hier waren mehrere Großverträge nicht verlängert worden. DieBeitragseinnahmenin Spanienlegtenum14,0 %auf1 225 MIO € zu, hauptsächlich dank des guten Absatzes von anlageorientierten und fondsgebundenen Produkten über den Bankassurance-Vertrieb und Vertreter. Ein Anstieg der Prämien im traditionellen Geschäft trug ebenfalls zu diesem Wachstum bei. In unserem Lebensversicherungsgeschäft in Deutschland erhöhten sich die Beitragseinnahmen um 12,0 % auf 17 000 MIO €. ZuzuschreibenwardieserAnstiegvorallemeinemkräftigenZuwachs bei Sparprodukten mit Einmalprämien, einschließlich traditioneller Kapitallebens- und Rentenversicherungsprodukte. Unser Geschäft mitlaufendenBeiträgenentwickeltesichdagegenstabil.Weitgehend unverändert blieben mit 3 264 MIO € auch die Beitragseinnahmen in unserem deutschen Krankenversicherungsgeschäft. Das starke Geschäft mit Zusatzversicherungen glich den Rückgang im Geschäft mit Vollversicherungen aus. In Frankreich verzeichneten wir einen Anstieg der Beitragsein- nahmen um 6,7 % auf 8 511 MIO €, hauptsächlich aufgrund des guten Geschäfts mit Produkten zur betrieblichen Altersvorsorge und Ein- zelkrankenversicherungen. Ebenfalls sehr erfolgreich entwickelte sich der Vertrieb von Einzellebensversicherungen durch unsere Geschäftspartner. Frankreich verzeichnete eine vorteilhafte Verlage- rung von traditionellen Lebensversicherungen hin zu fondsgebunde- nen Produkten. In der Region Asien-Pazifik verbuchten wir Beitragseinnahmen in Höhe von 5 092 MIO €. Ausschlaggebend für diesen Anstieg um 3,9 % war das Wachstum bei den fondsgebundenen Prämien in Taiwan überdenBankassurance-Vertrieb.DiesesPluskonntedasrückläufige Geschäft bei anlageorientierten Produkten mit Einmalprämien in Südkorea mehr als wettmachen; dort hatten wir im dritten Quartal 2012 den Vertrieb eines unserer Hauptprodukte eingestellt. DieBeitragseinnahmenindenUSAstiegenum3,9 %auf7 317 MIO €. Dies stammt in erster Linie aus dem größeren Absatz indexgebunde- ner Rentenprodukte, wo wir, teilweise aufgrund von Vertriebs- und ProduktkampagnenabdemdrittenQuartal2013,anpositiverDynamik gewannen. Zum Teil aufgehoben wurde diese Entwicklung jedoch durch einen Rückgang im Geschäft mit Variable-Annuity-Produkten. Angesichts der niedrigen Zinsen hatten Produkt­an­passungen Mitte 2012 zunächst zu einem erheblichen Absatzrückgang in beiden Geschäfts­bereichen geführt. In Belgien/Luxemburg verbuchten wir Beitragseinnahmen in Höhe von 2 049 MIO €. Nach einem sehr starken Wachstum im Vorjahr erzielten wir damit ein Plus von 1,5 %. Dieses Wachstum wurde durch unsere Bankassurance-Partnerschaft in Belgien unterstützt. In der Schweiz beliefen sich die Beitragseinnahmen auf 1 602 MIO €, ein Rückgang um 14,1 %. Geschuldet war dies dem rück- läufigen Geschäft mit Einmalprämien bei Gruppenlebensversiche- rungen, bei dem wir den Fokus weiterhin auf ein selektiveres Wachs- tum richteten. Während die laufenden Beiträge bei unseren Gruppenlebensversicherungen relativ stabil blieben, nahmen sie im Geschäft mit Einzellebensversicherungen leicht zu. Die Beitragseinnahmen in Mittel- und Osteuropa sanken um 21,0 %auf913 MIO €,inersterLiniewegenregulatorischerÄnderungen in Polen, wo es infolgedessen zu einem erheblichen Einbruch im Ein- lagengeschäft kam. Dank einer erfolgreichen Vertriebskampagne in Ungarn konnten gestiegene Einnahmen aus fondsgebundenen Pro- dukten mit Einmalprämien diesen Rückgang zum Teil kompensieren.

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