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Allianz Geschäftsbericht 2013

C Konzernlagebericht Analyse und Diskussion der Ergebnisse 67 Geschäftsumfeld 69 Überblick über den Geschäftsverlauf 2013 74 Schaden- und Unfallversicherung 82 Lebens- und Krankenversicherung 87 Asset Management 91 Corporate und Sonstiges 93 Ausblick 2014 99 Vermögenslage und Eigenkapital 107 Liquidität und Finanzierung 112 Überleitungen 95Geschäftsbericht 2013    Allianz Konzern den Vordergrund treten. Gleichzeitig werden die Versicherer weiter nach neuen langfristigen Anlagemöglichkeiten Ausschau halten und dabeiinsbesondereInfrastrukturanlageninsAugefassen.Trotzdieser Fortschritte wird die Profitabilität wohl unter Druck bleiben, nicht zuletzt wegen verschärfter Kapital- und Rücklagenanforderungen. Ausblick für die Asset-Management-Branche Steigende Aktienkurse und die wachsende Zuversicht in das Wachs­ tum bestimmter Industriemärkte verleihen der Asset-Management- Branche 2014 möglichen Rückenwind. Erhebliche Risiken bestehen jedoch weiterhin und könnten dann akut werden, wenn das globale Wachstum die Erwartungen nicht erfüllt. Auch ein Kurswechsel in der bislang überaus günstigen Geldpolitik könnte die positive Ent­ wicklung an den Finanzmärkten gefährden. Ein weiterer Unsicher­ heitsfaktor ist die Welle regulatorischer Änderungen, insbesondere bei Verbraucherschutz und Transparenz. Die Risikoneigung der Anleger nahm 2013 zu. So schichteten sie beispielsweise ihre Anlagen in Aktien, Multi-Asset-Lösungen oder in lösungsorientierte Rentenstrategien um. Aktien können aufgrund höherer Bewertungen auf absehbare Zeit für Rückschläge anfällig bleiben, während höhere Zinssätze und globale demografische Trends andererseits die Attraktivität von Anleihen erhöhen. Dies gilt insbesondere für Anleger in sogenannten „Liability Driven Invest­ ments“ – Anlagestrategien, die sich an Verbindlichkeiten orientieren – und für die wachsende Zahl von Rentnern in den Industrieländern, die eine stabile Einkommensquelle suchen. Die konjunkturelle Erholung in bestimmten Industrieländern und neue Nachfragetrends werden das Wachstum der Asset-Manage­ ment-Branche voraussichtlich fördern – wobei die Profitabilität der Branche problematisch bleiben dürfte: In passive Produkte fließende Mittel, steigende Vertriebs- oder Marketingkosten treiben die Auf­ wendungen in die Höhe und setzen die operativen Margen damit unter Druck. Darüber hinaus fordern auch die verschärften regulato­ rischen Bedingungen und die zunehmenden Berichtspflichten ihren Tribut. In einem solchen Umfeld hängt der Erfolg von Asset Managern von ihrer Fähigkeit ab, innovative und kundenorientierte Anlage­ lösungen zu bieten, Ergebnisse über Benchmark­-Niveau zu erzielen, vielfältige und umfassende Anlageprodukte und -services anzubieten, umsichtig und umfänglich auf Kundenwünsche einzugehen sowie Volumen und Effizienz ihrer Geschäftstätigkeit zu steigern. Ausblick für den ­Allianz Konzern Wie bereits erwähnt, dürfte die aktuelle Belebung der Weltkonjunk­ tur 2014 eine Phase moderaten Wachstums einläuten. Doch auch wenn die Zeichen auf Erholung stehen, bestehen 2014 wesentliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft. Etliche Faktoren bergen das Potenzial, die Weltwirtschaft ins Schleudern zu bringen: geopoliti­ sche Spannungen etwa, ein erneutes Aufflackern der europäischen Staatsschuldenkrise in großen Industrieländern sowie Währungs- oder Handelskriege. Allerdings gehen wir in unserem Ausblick davon aus, dass es zu keinen solchen Schocks kommt. Überblick: Ausblick und Annahmen 2014 Ausblick 2014 ­Allianz KONZERN Operatives Ergebnis von 10,0 MRD €, plus oder minus 0,5 MRD €. Schutz der Investitionen unserer Aktionäre bei gleich­ zeitiger Erzielung attraktiver Renditen und Dividenden. Selektives profitables Wachstum. Schaden- und Unfallversicherung Anstieg der gebuchten Bruttobeiträge um mehr als 3,0 %. Operatives Ergebnis zwischen 5,1 MRD € und 5,7 MRD €. Combined Ratio unter 96 % über den gesamten Schaden-Unfall-Zyklus. Anlageerträge (netto) unter Druck aufgrund des Niedrigzins­umfelds für Reinvestitionen. Lebens- und Krankenversicherung Umsatz zwischen 52,0 MRD € und 56,0 MRD €. Operatives Ergebnis zwischen 2,7 MRD € und 3,3 MRD €. Ergebnismarge (Reserven) zwischen 50 und 70 Basis­- punkten. Druck auf die Kapitalanlageerträge aufgrund niedriger Zinsen und anhaltender Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Profitabilität hat Vorrang vor Wachstum. Dadurch werden wir bei Bedarf weitere Produkt- und Preisgestaltungs­ maßnahmen vornehmen. Asset Management Leichte Zunahme des gesamten verwalteten Vermögens aufgrund positiver Mittelzuflüsse bei Aktienprodukten, aber verhaltener Zuflüsse bei Rentenprodukten. Operatives Ergebnis zwischen 2,5 MRD € und 2,9 MRD €. Cost-Income Ratio von 60,0 % oder darunter.

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